„index 2002“ – unter diesem Namen präsentiert sich der frühere „Newmediaguide“ aus dem Hause mké. Im Editorial wird auf die homepage von „paperjam“ verwiesen, wo das Nachschlagewerk zu Banken, Industrie und Neuen Medien laufend aktualisiert wird. Und der „Index“ ist denn auch nicht viel mehr als die jährliche Aufbereitung von Informationen, die schon in den monatlichen Paperjam-Heften zu finden sind.
Nützlich ist das alphabetisch sortierte, französischsprachige Werk vor allem bei der Suche nach Privatbetrieben, und das eher im Business-Bereich als bei der klassischen Industrie. Für die aufgeführten Firmen findet man jeweils knappe, aber nützliche Informationen – leider nicht immer fehlerfrei. Manche Bereiche sind auch nicht komplett abgedeckt – wie zum Beispiel die Suche nach Printmedien ergab. Angaben über den öffentlichen Sektor beschränken sich auf Regierung und Parlament – der „Index“ ist also eher eine Ergänzung als eine Alternative zum Marienkalender.
Index 2002 by paperjam. Erhältlich zum Preis von 10 Euro im Kiosk oder per Internet: www.paperjam.lu.