30 Jahre CID Fraen an Gender: „Es gibt kein feministisches Land“

Das feministische Zentrum CID Fraen an Gender wird 30. Isabelle Schmoetten, politische Beauftragte, und Kathrin Eckhart, Bibliothekarin, blicken auf feministische Kämpfe zurück und diskutieren über Feminismus als Modebegriff.

Das CID Fraen an Gender gilt mit seiner gut sortierten Bibliothek zu Feminismus und Genderforschung seit 30 Jahren als Kompetenzzentrum. (© Ute Weller
)

woxx: Frau Eckhart, Sie sind seit 2002 Teil des CID Fraen an Gender. Frau Schmoetten, Sie sind seit 2018 dabei. Wie hat sich das Zentrum seitdem verändert?


Kathrin Eckhart: Wir haben uns in vielen Bereichen professionalisiert, was mit der Institutionalisierung des CID in den 1990er-Jahren zusammenhängt. Die Idee war, dass wir als ein Kind des MLF (An.d.R.: Mouvement de libération des femmes) den Feminismus weitertragen, indem wir die Ressourcen – Bücher und andere Medien – aus der Bewegung selbst, aus Politik, Wissenschaft, Kultur und Pädagogik für Feminist*innen und Multiplikator*innen zur Verfügung stellen. Damals war zum Beispiel die schulische Bildung ein Fokus. Im Austausch mit internationalen Bibliotheken, die mit unserer vergleichbar waren, haben wir uns weiterentwickelt: Es gab irgendwann nicht mehr nur ein Regal, in dem Spenden gesammelt wurden, sondern eine Systematik, Schlagwörter, Expert*innen und Arbeitsgruppen. Die Themenbereiche haben sich diversifiziert, zum Beispiel im Hinblick auf Kultur und Politik. Im Zuge der Institutionalisierung ist aus einer Aktion, die komplett von Ehrenamtlichen getragen wurde, bezahlte und vom Staat subventionierte Arbeit geworden.

Was ist gleich geblieben?


Eckhart: In einigen Bereichen fangen wir immer wieder von vorne an, lassen uns von aufkommenden Ideen im Feminismus tragen und im positiven Sinne durcheinanderbringen, probieren neue Formen von Aktivismus aus – diese Dynamik ist uns erhalten geblieben. Wir nehmen uns bis heute vor, mit verschiedenen Zielgruppen in Berührung zu kommen: mit Aktivist*innen, Menschen aus der Forschung, Entscheidungsträger*innen, aber auch mit Personen, die einfach einen guten Krimi lesen möchten. Wir sind in dem Sinne heute diverser aufgestellt als zu Beginn, wo wir uns auf pädagogische Projekte konzentriert haben.

Isabelle Schmoetten: Diese Diversität ist uns auch intern wichtig. Wir haben es geschafft, dass beim CID heute unterschiedliche Generationen zusammenarbeiten, wir sind zudem nicht alle hetero, aber: Unser Vorstand besteht auch heute noch vorwiegend aus dem klassischen weißen Bildungsbürgertum. Wir sind uns bewusst, dass wir uns in dem Bereich noch verbessern können.

Die feministische Szene in Luxemburg wurde rezent um zwei afro-feministische Organisationen reicher: Finkapé und Lëtz Rise Up. Wie haben Sie deren Gründung erlebt?


Schmoetten: Die ersten Schritte zur Gründung von Finkapé haben wir hautnah miterlebt. Bei unserer Veranstaltungsreihe „Feminist Tea for Free“ kam damals eine junge Schwarze Frau, Stéphanie Delgado, auf uns zu und hat gefragt, ob sie etwas zu Afrofeminismus machen kann. Es fanden in der Folge drei „Feminist Tea for Free“ dazu statt, doch dann wurde die Notwendigkeit eines eigenen Austauschraums ausschließlich für Schwarze Frauen sichtbar. Heute nutzt Finkapé einen eigenen Raum im CID.

Eckhart: Wir haben im Zuge der Entstehung der afro-feministischen Organisationen zum Beispiel auch unsere Bibliothek weiter ausgebaut. Generell versuchen wir, andere Bewegungen durch unser Ressourcenzentrum zu unterstützen und unsere eigenen Standpunkte zu reflektieren.

In welche Richtung entwickelt sich der Feminismus in Luxemburg allgemein?


Schmoetten: Die Zeiten des MLF (1971 bis ca. 1990) waren militant, es wurde viel bewegt. Anfang der 1990er-Jahre stellte sich die Frage, wie es weitergehen sollte. Auch wenn einiges sich dank der Kämpfe des MLF gebessert hatte, war längst nicht alles gut. So kam es zur Gründung des CID. Die 1990er-Jahre waren eine Zeit der Institutionalisierung, wie Kathrin schon sagte: 1995 wurde das Ministerium zur Frauenförderung eingeführt; „Femmes en détresse“ und das CID schlossen Konventionen ab, waren finanziell abgesichert. Die Militanz hatte abgenommen. Das hat sich in den 2000er-Jahren jedoch geändert.

Eckhart: Ein Beispiel: 2008 hat der Planning familial die Initiative „Si je veux“ ins Leben gerufen, um die Gesetze zum Schwangerschaftsabbruch zu überarbeiten. 2010 kam es diesbezüglich zum ersten Treffen zwischen dem Planning, dem CID und weiteren Aktivistinnen. Es gab erste Änderungen zum Schwangerschaftsabbruch, die mau waren. Erst die neue Regierung brachte 2013 ein Gesetz auf den Weg, das einen relativ offenen Schwangerschaftsabbruch in Luxemburg ermöglichte. Es trat ein Jahr später in Kraft.

Schmoetten: 2012 wurde die Plattform JIF (An.d.R.: Journée internationale des femmes) gegründet – spätestens dann waren die Frauen in Luxemburg wieder auf der Straße.

2020 organisierte die JIF ihren ersten Frauenstreik. 


Schmoetten: Der Frauenstreik hat eine neue Dynamik ins CID gebracht. Es sind viele jüngere Frauen auf der Straße, aber auch der intersektionale Feminismus spielt eine größere Rolle. Es wird oft von feministischen Wellen gesprochen – die sind auch hierzulande spürbar. Die Aktivistinnen, die vor über dreißig Jahren aktiv waren, sind zwischendurch nicht verschwunden, doch sie waren in der öffentlichen Wahrnehmung eine Zeit lang weniger sichtbar.

„In den letzten fünf Jahren hat der Feminismus einen 
Boom erlebt.“

Was hat zum Aufschwung bei-
getragen?


Schmoetten: Parallel zur Gründung des Frauenförderministeriums kam es auf kommunaler Ebene zur Einrichtung entsprechender Büros, die Veranstaltungen und Kampagnen organisiert haben. Die Themen sind seitdem präsenter in der Gesamtgesellschaft. 1996 wurde in der Abgeordnetenkammer eine Kommission zu Gleichstellungsfragen gegründet, sodass diese auch im Parlament institutionalisiert wurden. 1999 kam der Elternurlaub, 2003 das Gesetz gegen häusliche Gewalt. Joëlle Schranck, eine unserer Vorstandsfrauen und frühere Direktorin von „Femmes en détresse“, war damals in Wien und hat sich das österreichische Gesetz zur Wegweisung angeschaut und nach Luxemburg gebracht. Eine große Errungenschaft!

Eckhart: Verschiedene internationale Prozesse haben auch wichtige Veränderungen gebracht, etwa die UN-Konvention zur Beseitigung jeder Form von Diskriminierung der Frau, an die auch Luxemburg vertraglich gebunden ist. Das Gleichheitsprinzip von Frauen und Männern wurde allerdings erst 2006 ausdrücklich in der luxemburgischen Verfassung festgeschrieben. Wichtig war auch die Gründung des Europäischen Instituts für Gleichstellungsfragen (EIGE, 2010), das unter anderem gute Gender-Tools und Statistiken zur Verfügung stellt.

Schmoetten: Auch die Einführung der gleichgeschlechtlichen Ehe 2015 war wichtig. Und dann gab es 2018 noch die Überarbeitung des Personenstandsgesetzes, das es trans und inter Personen ermöglicht, ihren Namen selbstbestimmt zu ändern.

Bei einem Rundtischgespräch im ehemaligen Exit07 stand der Feminismus 2012 zur Debatte. Er wurde als unattraktiv bezeichnet. Wie schaut das heute aus?


Eckhart: Die Frage gab es schon bei unseren Erzählcafés zum MLF, die wir 2007/2008 veranstalteten. In dem dritten Erzählcafé ging es um das „F-Wort“. Die jungen Feministinnen vertraten eher die Position, „Feministin“ sei in der Öffentlichkeit ein Schimpfwort und Klischee, mit dem man sich nicht immer einfach identifizieren könne, während die älteren Feministinnen sich den Begriff angeeignet und zu ihrer Parole gemacht hatten. In den letzten fünf Jahren hat der Feminismus allerdings einen Boom erlebt, vor allem in den USA.

Ist es heute also leichter, sich als Feminist*in zu bezeichnen?


Schmoetten: Als gut ausgebildete, weiße Frau in Luxemburg fällt es mir leicht zu sagen: „Ich bin Feministin.“ Es ist schon fast ein „In“-Begriff.

Ist das gut?


Eckhart: Ich finde das in Ordnung, auch wenn man immer überprüfen sollte, was die Menschen mit dieser Bezeichnung meinen.

Das CID Fraen an Gender ist Teil der Plattform JIF und ging auch dieses Jahr beim Frauenstreik mit. (© Tessie Jakobs)

Manche feministischen Musikerinnen besingen heute in knappen Outfits explizit ihre Lust: Ist das ein Freischlag oder ein Widerspruch?


Eckhart: So offen war das vor Jahren zwar nicht, doch die sexuelle Selbstbestimmung war immer Thema im Feminismus. Es gab zwei Richtungen: Die Kritik daran, wie Frauen und ihre Sexualität in den Medien und in Pornos dargestellt wurden, sowie den Diskurs zur Selbstbestimmung über den eigenen Körper. Bei unserer Konferenz zu Körper und Social Media (An.d.R.: „nofilter? Influencer:innen zwischen Selbstinszenierung, Werbekörpern und Netzfeminismus“) kam die Diskussion über die heutige Situation auf: Auf Social Media definieren sich besonders junge Mädchen durch ihren Körper.

Schmoetten: Das passt zu dem, was du über die verschiedenen Feminismen gesagt hast: Es gibt unterschiedliche Formen des Feminismus. Man muss sich längst nicht mit allen identifizieren.

Eckhart: Das Gleiche gilt für ein weiteres „F-Wort“: Frauen. Das CID hat sich von „CID Femmes“ in „CID Fraen an Gender“ umbenannt, weil wir signalisieren wollten, dass wir die Ergebnisse der Genderforschung – dass nämlich Geschlechter nicht biologisch determiniert sind, sondern gesellschaftlich hergestellt werden und in einer Vielfalt gelebt werden – anerkennen und schätzen. Das Festhalten am Begriff „Fraen“ wiederum, signalisiert unsere Solidarität zu allen Menschen, die als solche weiterhin gesellschaftlich diskriminiert werden. Jetzt wäre es allerdings auch an der Zeit in unserem Logo einen Stern an Fraen* zu setzen, um die gelebte Vielfalt von Frauen* sichtbar zu machen.

Wie geht das CID mit transfeindlichen Feminist*innen um, die immer sichtbarer werden?


Schmoetten: Wir tauschen uns intern oft dazu aus. Wir haben unter anderem entschieden, dass wir die Zeitschrift „Emma“ nicht mehr auslegen. Alice Schwarzer hat den Feminismus vorangetrieben und mit „Emma“ einen wichtigen Beitrag geleistet. Die Tatsache, dass sie inzwischen anti-muslimischen Rassismus und Transfeindlichkeit verbreitet, steht im Gegensatz zu unseren feministischen Werten.

Setzen Sie sich gezielt mit den Belangen von trans Frauen auseinander?


Schmoetten: Wir haben eine große Bücherauswahl – Lektüre für trans Menschen, für Eltern, für Pädagog*innen ebenso wie wissenschaftliche Analysen, zum Beispiel zum Thema trans und Care – und arbeiten regelmäßig mit Intersex & Transgender Luxembourg zusammen, unter anderem bei der Organisation von Veranstaltungen.

In Luxemburg spricht sich vor allem die ADR öffentlich gegen Genderfragen aus. Was für einen Einfluss hat das auf die Gesellschaft?


Schmoetten: Die ADR greift Diskurse aus den Nachbarländern auf, die aus anti-feministischen Kreisen kommen. Die Partei nimmt sich dieser Gegendiskurse an, weil sie damit in Luxemburg eine Lücke besetzen kann. Es gibt Menschen, die ihre Positionen teilen, die einfache Lösungen und Antworten suchen. Die ADR gewinnt diese als Wählerinnen und Wähler.

„Jetzt wäre es an der Zeit in unserem Logo einen Stern an Fraen* 
zu setzen“

Die ADR-Frauenfraktion kritisiert regelmäßig die Forderungen der JIF. Was halten Sie davon?


Schmoetten: Wir leben in einer demokratischen Gesellschaft, von daher ist das prinzipiell nicht schlecht. Es erinnert mich daran, über den eigenen Tellerrand hinweg zu schauen. Wir sind nicht alle derselben Meinung darüber, was feministisch und fortschrittlich ist, welche Maßnahmen gut sind und welche nicht. Deshalb ist es wichtig, Begriffe und Konzepte immer wieder zu klären. Was heißt Feminismus für mich, was Gleichstellung?

Welche Aspekte sind nicht ver-
handelbar?


Schmoetten: Diskriminierung, Hass und Hetze sind keine Meinung und dürfen nicht mit Meinungsfreiheit verwechselt werden. Ich finde, dass wir uns klar gegen rechtsradikale Positionen abgrenzen müssen, besonders wenn „Frauenthemen“ mit Rassismus verbunden werden. Mehr als uns an rechten Positionen abzuarbeiten, ist uns wichtig, unsere eigenen Kämpfe, zum Beispiel für eine faire Verteilung von unbezahlter Care-Arbeit, fortzuführen.

Ist eine Partei wie die ADR gefährlich für Feminist*innen und LGBTIQA+-Personen in Luxemburg?


Schmoetten: Ich belächle die Partei nicht und ich nehme die Gefahr, die von ihr ausgeht, ernst. Der Tod von Malte C. [An.d.R.: trans Mann, der beim CSD in Münster zusammengeschlagen wurde, als er gegen lesbenfeindliche Diskriminierung vorging] zeigt, wozu anti-feministische und anti-Gender Bewegungen führen können: Der junge Mann ist an seinen Verletzungen gestorben. Die Art, wie über LGBTIQA+-Personen gesprochen wird, fördert Ressentiments und solche Übergriffe. Wenn also in der luxemburgischen Abgeordnetenkammer eine Partei sitzt, die solche Diskurse unterstützt und sie auf ihren Social-Media-Kanälen zulässt, dann finde ich das verwerflich. Münster ist nicht weit weg und auch in Luxemburg gibt es Gewalt gegen LGBTIQA+-Menschen, nur wird darüber kaum geredet.

Ann H/Pexels

Würden Sie Luxemburg trotzdem als feministisches Land bezeichnen?


Schmoetten: Es gibt kein feministisches Land, denn was wäre das? Das hieße, dass Gleichstellung in allen Bereichen umgesetzt wäre, es keine häusliche und geschlechtsspezifische Gewalt mehr gäbe und struktureller Sexismus der Vergangenheit angehören würde. Ich glaube aber, dass es feministische Politikerinnen und Politiker sowie Staatsbeamtinnen und -beamten gab und gibt, auch in Luxemburg. Gerade im internationalen Kontext schreibt Luxemburg sich Gleichstellung auf die Fahne. Das hat Symbolcharakter und ist wichtig, auch wenn längst nicht alle Maßnahmen umgesetzt werden beziehungsweise die Politiken nicht kohärent sind. Zum Beispiel bezeichnet das Außenministerium seine Politik als feministisch, das Ministerium für die Gleichstellung von Frauen und Männern würde diesen Begriff hingegen nicht nutzen.

Ist das ein weiterer Ausdruck der Pluralität feministischer Bewegungen?


Schmoetten: Die Majorität der luxemburgischen Politiker*innen ist sich einig, dass jeder Mensch dieselben Rechte genießen muss und alle Menschen gleich sind. Es gibt nur verschiedene Vorstellungen davon, wie wir dahin kommen und was die Prioritäten sind. Im Vergleich zu den USA oder Afghanistan läuft hier vieles gut, trotzdem sind die feministischen Ziele nicht erreicht. Für unsere Entscheidungsträger*innen ist die Umsetzung feministischer Forderungen keine Priorität. Ihr Engagement ist oft mehr Show als ernstgemeintes Interesse.

Eckhart: Die Dringlichkeit feministischer Anliegen ist manchen nicht bewusst, weil beispielsweise die geschlechtsspezifische Armut in Luxemburg nicht so sichtbar ist, wie etwa in Chile. Hier flammen Themen wie die Diskriminierung von Frauen auf dem Wohnungsmarkt oder die schlechten Arbeitsbedingungen im Care-Bereich kurz auf, um dann wieder aus dem öffentlichen Diskurs zu verschwinden.

„Engagement ist oft mehr Show als ernst-
gemeintes Interesse“

Wie wirkt sich das auf das CID aus?


Schmoetten: Wir werden von vielen Personen als Kompetenzzentrum und Treffpunkt für Gender und Feminismus in Luxemburg wahrgenommen – und trotzdem kämpfen wir seit Jahrzehnten für mehr Personal. Das wurde seit 2000 nicht mehr aufgestockt. Dieses Jahr wurde lediglich eine Teilzeitstelle von zehn auf sechzehn Wochenstunden erhöht. Sicher, das Ministerium für die Gleichstellung von Frauen und Männern hat ein bedauerlich kleines Budget, das ausgewogen verteilt werden muss respektive erhöht werden sollte. Wenn wir aber von jeder anderen Institution als Anlaufstelle genannt werden, benötigen wir auch mehr Ressourcen.

Gibt es trotz aller Baustellen feministische Höhepunkte, auf die Sie am 30. Jubiläum gerne zurückblicken?


Eckhart und Schmoetten: Zuerst einmal die Tatsache, dass es mit dem CID überhaupt einen Ort gibt, der für alle frei zugänglich ist – Leser*innen, Aktivist*innen, Studierende, Kinder und Eltern – und das mit mehr als 30.000 Büchern und Medien zu Feminismus sowie Genderforschung, mit Platz für vielfältige feministische Debatten. Besonders stolz sind wir auf die Publikationen zu Luxemburger Frauengeschichte und Feminismus, viele politische Projekte, den „Girls‘Day – Boys‘Day“, die Aktionen mit den Reinigungskräften für bessere Arbeitsbedingungen, die tollen Musikprojekte, die Zusammenarbeit mit dem Planning, dem Cigale – es gab viele Highlights!

„Ein weiterer Schwerpunkt im vergangenen Jahr lag auf dem Thema der strukturellen sexistischen Gewalt. Gewalt gegen Frauen*, queere Menschen, People of colour oder andere marginalisierte Gruppen entsteht nicht im luftleeren Raum, sondern in einem gesellschaftlichen Rahmen, dessen Strukturen selber schon gewaltvoll wirken, die freie Entfaltung von marginalisierten Gruppen behindern und ganz subtil immer wieder deren Minderwertigkeit bestätigen. 
Die Sichtbarmachung dieser strukturellen Gewalt, die übrigens immer auch intersektional betrachtet werden muss, ist ein zentrales Anliegen des CID Fraen an Gender, und wir sind froh, ihm im vergangenen Jahr eine Reihe von Veranstaltungen gewidmet zu haben.“

(Aus dem Jahresbericht 2021 des CID Fraen an Gender)


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