Transportpolitik unter der Lupe

von | 16.02.2012

Recht unterschiedliche Signale waren dieser Tage in Sachen ÖPNV zu vernehmen. Der grüne EU-Abgeordnete Claude Turmes und seine luxemburgische Kollegin Josée Lorsché stellten die Frage nach der lange versprochenen Modernisierung der Zugstrecke Luxemburg-Brüssel. Das noch unter Minister Grethen ausgehandelte EuroCapRail-Projekt sollte zu einer Verkürzung der Fahrtzeit führen. Inzwischen ist bei dessen Umsetzung eine wichtige Frist verstrichen, sodass zugesagte Gelder aus Brüssel verfallen sind. Der Ausbau für den Einsatz von Pendolinozügen scheint ebenfalls in Gefahr, womit die Reisezeit wahrscheinlich auch in Zukunft auf 1950er-Jahre-Niveau verharren wird. Wenig später war es Infrastrukturminister Claude Wiseler, der eine Studie über die Zufriedenheit der RGTR-BenutzerInnen vorstellte. Die positive Einschätzung der Reisenden, was etwa den Zustand der Qualität des mit einem Durchschnittsalter von 3,5 Jahren recht jungen Fuhrparks anbelangt, wird von der verbesserungsfähigen Pünktlichkeit der Busse etwas überschattet: 40% der Überlandbusse sind pünktlich, stellte die Ilres fest, 37 Prozent weisen Verspätungen von bis zu 6 Minuten auf, 15 Prozent haben mehr als 6 Minuten Verspätung. Besonders ärgerlich: 8 Prozent der Busse passieren die Haltestellen zu früh. Bezüglich der Auslastung stoßen mehrere Linien in den Spitzenstunden an ihre Grenzen. Doch die Entlastung durch Tram und Peripheriebahnhöfe lässt noch ein paar Jahre auf sich warten.

Dat kéint Iech och interesséieren

NEWS

Méco gegen Vergünstigungen bei Hybrid-Dienstwagen

Die Umweltorganisation „Mouvement écologique” (Méco) stellt sich gegen eine steuerliche Vergünstigung von sogenannten Plug-in-Hybriden als Dienstwagen. In einer Stellungnahme vom vergangenen Montag kritisiert die NGO die geplante steuerliche Begünstigung dieser Fahrzeuggattung. Als „Plug-in-Hybride“ werden Autos bezeichnet, die sowohl einen...

NEWS

Un sas entre l’hôpital et le domicile

« En trop bonne santé pour rester à l’hôpital, mais pas encore assez pour rentrer chez soi » : c’est dans cet entre-deux que le ministre de la Famille, Max Hahn, situe le projet pilote « Out of Hospital », présenté mardi avec la ministre de la Santé, Martine Deprez, au sein de la structure d’hébergement pour personnes âgées HPPA d’Eischen. À...

NEWS

Klimakrise betrifft über 18.900 Schüler*innen

Zum Schulbeginn hat „Unicef“ neue Maßnahmen gefordert, um Schulräume für die Folgen der Klimakrise zu wappnen. „Klimabedingte Gefahren beeinträchtigen bereits weltweit den Bildungsbetrieb“, so die NGO in einer Pressemitteilung am vergangenen Dienstag. Mindestens 171 Millionen Schüler*innen hätten im Jahr 2025 die Folgen der Klimakrise in den...