(cw) – „Britney Cola“, nennt ein Redaktionsmitglied abfällig die lighte Variante des braunen Softgetränks. Laut einer Studie des französischen „Institut national de la santé et de la recherche médicale“ verringern süßstoffhaltige „Light“-Getränke entgegen weitverbreiteter Überzeugung das Risiko für Diabetes nicht, sondern erhöhen es möglicherweise sogar. Die Studie wurde an rund 66.000 zwischen 1925 und 1950 geborenen Frauen durchgeführt, die seit 14 Jahren untersucht werden. In einer parlamentarischen Anfrage will der unabhängige Abgeordnete Jean Colombera vom Gesundheitsminister wissen, ob die Gesundheitsbehörden diese Studie zur Kenntnis genommen haben, und ob die Prävention von Diabetes weiterhin zu den Prioritäten im nationalen Gesundheitssystem gehört? In seiner Antwort verweist der Minister darauf, dass andere internationale Studien zur gleichen Fragestellung entgegengesetzte Resultate zeigen. In Luxemburg seien seit 2008 vom CRP-Santé in Zusammenarbeit mit ärztlichen Fachkräften und dem Gesundheitsministerium mehrere Untersuchungen im Bereich Diabetes durchgeführt worden. Ein kürzlich veranstaltetes Seminar koordiniert vom CRP-Santé habe Beiträge zur Erarbeitung einer nationalen Diabetesstrategie erbracht. Diabetespatienten und die Entwicklung ihrer Krankheit sollen genauer beobachtet werden. Die Erstellung eines Diabetes-Registers sei jedoch nicht beabsichtigt.
Weibliche Genitalverstümmelung in Luxemburg
Im Nachgang einer UNICEF-Studie zu weiblicher Genitalverstümmelung (FGM) in Luxemburg, die im April 2026 veröffentlicht wurde, hatten die LSAP-Abgeordneten Claire Delcourt und Mars Di Bartolomeo eine parlamentarische Anfrage zum Thema gestellt. Vergangenen Montag erfolgte die Antwort, der sich neben den drei adressierten Minister*innen der...

