(avt) – Im Rahmen einer Aktion vor
dem Parlament haben sich am Montag Bio-Lëtzebuerg, Mouvement Ecologique
und natur&ëmwelt über die Vielzahl an (Bio-)Siegeln und die durch
sie verursachte Verwirrung der VerbraucherInnen Luft gemacht. Eigentlich
sollte es eine Vereinfachung und Harmonisierung dieser Siegel geben,
doch tatsächlich würden nur immer weitere Bezeichnungen auf den Markt
geworfen. Kaum ein Kunde weiß noch, welche Qualitätskriterien mit den
einzelnen Labels verbunden sind. Statt an einer Umsetzung dieses
Prinzips zu arbeiten, habe das Nachhaltigkeitsministerium, respektive
die Natur- und Forstverwaltung, mit dem “Naturschutzfleesch”-Label nun
ein weiteres Qualitätssiegel eingeführt, das im Verlauf der „Foire
agricole“ vorgestellt werden soll. Unter den diversen Naturpark-Labels
sei dieses nur eines von vielen, die nicht halten, was sie versprechen.
So würden Tierhaltung, Tierrassen, Schlachtung und Transport von nicht
unumstrittenen Ganzjahresbeweidungs-Projekten der Natur- und
Forstverwaltung stammen, monieren die Organsiationen und fordern die
Regierung auf, das Label zurückzuziehen. Für untragbar gilt auch, dass
das Label damit wirbt „noch besser als bio“ zu sein.
B
WHO erinnert an Notlage im Sudan
In einem Statement vom vergangenen Samstag erinnert der Generaldirektor der Weltgesundheitsorganisation (WHO), Tedros Adhanom Ghebreyesus, an die aktuelle Notlage im Sudan. „Der Sudan steht vor einer der schwersten humanitären und gesundheitlichen Notlagen der Welt. Mehr als 33,7 Millionen Menschen – über die Hälfte der Bevölkerung des Landes...

