„Bei Gréng rullt et“

von | 20.09.2013

(Stephanie Majerus) – Zwölf Stunden im Monat stehen Autofahrer durchschnittlich im Stau auf Luxemburgs Straßen. Dies bedeutet einen großen Zeitverlust und beträchtliche Kosten für die Betroffenen – um mobil zu sein, geben Bürger bereits zwischen 12 und 17 Prozent ihres Einkommens aus. Allgemein belastet, durch den Verkehr verursachter Lärm und Abgase die Umwelt, und jährlich sterben etwa 40 Menschen auf Luxemburgs Straßen. Unter dem Motto „Bei Gréng rullt et“ stellten Déi Gréng am gestrigen Donnerstag, ihre Vorschläge zur Transportpolitik vor. Déi Gréng befürworten den Bau eines Straßenbahnnetzes und den Ausbau von Fuß- und Fahrradwegen. Lokale und regionale Bahnhöfe sollen aufgewertet und vor allem besser an Linienbusse angebunden werden. Der Bau von peripheren Bahnhöfen soll vorangetrieben werden. Bessere Verbindungen nach Feierabend und an Wochenenden und größere Abstellplätze sollen das Busfahren für Jugendliche, Familien, Behinderte und Fahrradfahrer komfortabler machen. Leihautos, die die Nutzer von Wartungs-, Reparatur- und administrativen Aufgaben befreien, sollen im ganzen Land verfügbar sein. 2014 wird ein Car-sharing-Modell in Luxemburg-Stadt erprobt.

Dat kéint Iech och interesséieren

NEWS

La CCDH est dans son rôle quand elle critique un parti

La présidente de la Commission consultative des droits de l’homme (CCDH), Noémie Sadler, était parfaitement dans son rôle lorsqu’elle a déclaré qu’il faut « maintenir le pare-feu contre la droite », après le vote du Parlement européen en faveur du nouveau règlement sur les retours des migrant·es et réfugié·es, le 17 juin dernier. Telle est la...

NEWS

HIV-Medikament: Profitstreben tötet

Zwischen dem 26. und 31. Juli fand im brasilianischen Rio de Janeiro die 26. internationale Aidskonferenz statt. Zu diesem Anlass kritisierte die Gesundheits-NGO „Ärzte ohne Grenzen“ (Médecins sans frontieres, MSF) den Pharmahersteller „Gilead“, weil dieser sein HIV-Medikament Lenacapavir nicht als Generika für Länder mit geringem und...

NEWS

Aktion am Flughafen zum Erdüberlastungstag

Der Erdüberlastungstag („Earth Overshoot Day“) fiel dieses Jahr auf den 30. Juli. Dies ist acht Tage später als noch 2025 – was dennoch kein Grund zur Entwarnung ist. Das spätere Datum ergibt sich nämlich aus genaueren Daten, etwa zur CO2-Aufnahmefähigkeit der Ozeane, nicht aus einer nachhaltigeren Lebensweise. Der Luxemburger Overshoot Day...