Atombeihilfen gestoppt

von | 11.10.2013

(dw) – Die Förderung von Atomkraftwerken wird
nun doch nicht in  EU-Gesetzen festgeschrieben. Am Dienstag beschloss
das Kollegium der europäischen Kommission, einen entsprechenden
Vorschlag von Wettbewerbs-Kommissar Joaquin Almunia nicht zu
berücksichtigen. In einem Entwurf der Richtlinie für staatliche
Beihilfen im Unweltschutz und in der Energiebranche war von der
Vorantreibung der Entwicklung nuklearer Energie, „insbersondere durch
die Erleichterung von Investitionen“ die Rede (siehe woxx 1225 vom
25.7.2013). Dass dieser Vorschlag nun vom Tisch ist, führt der Grüne
Europa-Abgeordnete Claude Turmes auf die Diskussionen zurück, die in der
Öffentlichkeit um den Entwurf der neuen Richtlinie geführt worden
waren. Im Juli war der vorläufige Text der Presse zugespielt worden. Im
Anschluss auf die Medienberichte hatte Almunia bereits den Vorwurf
zurückgewiesen, die EU wolle die Atomenergie subventionieren. Es sei an
den Mitgliedstaaten, ihren eigenen Energiemix festzulegen, stellte der
Kommissar damals klar. Vor allem Frankreich und Großbritannien hatten
die Kommission gedrängt, EU-Subventionen zu erleichtern und gesetzlich
festzusetzen, um für AKW’s mehr Rechtssicherheit herzustellen.  

Dat kéint Iech och interesséieren

NEWS

EU-Kommission: Kohle für den Warlord

Die Europäische Union wird von nun an nicht nur die international anerkannte libysche Übergangsregierung in Tripolis, sondern auch den Warlord Khalifa Haftar unterstützen, dessen Parallelregierung in Bengasi sitzt. Das geht aus einem Brief hervor, den EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen am Vorabend des EU-Gipfels in Brüssel an die...

NEWS

Der Computer kennt nichtbinäre Geschlechteridentität

Das Luxemburger Personenstandsregister hat neben „männlich“ und „weiblich“ eine dritte Möglichkeit für einen Geschlechtseintrag. Das geht aus der Antwort auf eine parlamentarische Frage von Claire Delcourt (LSAP) hervor. Darin erklärt Digitalisierungsministerin Stéphanie Obertin (DP), dass das nationale Register der natürlichen Personen (RNPP)...

NEWS

Droit de vote à 16 ans : Déi Gréng relancent le débat

Les jeunes de 16 et 17 ans pourront-iels voter aux élections communales de 2029 ? C’est ce que défendent Déi Gréng dans une proposition de loi déposée le 13 octobre par Sam Tanson et Djuna Bernard. L’inscription automatique resterait néanmoins fixée à 18 ans, et l’âge minimal pour se porter candidat·e ne changerait pas. Mieux vaut y aller...

NEWS

Affaire RTL-Lunghi : Marc Thoma, Sophie Schram et Alain Berwick acquittés par la Cour d’appel

A la suite de l’arrêt définitif n° 278/26 X rendu le 3 juin 2026 par la Cour d’appel du Grand-Duché de Luxembourg, les affirmations publiées par le woxx au sujet du reportage de RTL, de son montage et des blessures de Sophie Schram doivent être confrontées aux constatations judiciaires ayant conduit à l’acquittement intégral de Marc Thoma, Sophie Schram et Alain Berwick.