Agrargifte im Bienenpollen 

von | 18.04.2014

(avt) – Über zwei Drittel des Pollens in den Bienenstöcken europäischer Länder sind mit bis zu 17 verschiedenen giftigen Pestiziden belastet, so das Ergebnis einer Greenpeace-Studie. Bei den Chemikalien, die in den gesammelten Pollen nachgewiesen wurden, handelt es sich um eine Vielzahl von Insektiziden, Akariziden, Fungiziden und Herbiziden, die von Agrochemieunternehmen wie Bayer hergestellt werden. Die Studie, auf die sich Greenpeace stützt, ist die größte Untersuchung ihrer Art in Europa. Im Rahmen der Studie wurden mehr als 100 Proben aus zwölf Ländern analysiert, insgesamt wurden 53 verschiedene Chemikalien nachgewiesen. Die Studie zeigt eine unverantwortliche Belastung von Bienen und anderen wichtigen Bestäuberinsekten auf. Bienen würden einem Cocktail von toxisch wirkenden Pestiziden ausgesetzt, erklärt Martina Holbach von Greenpeace Luxemburg, für die die Untersuchung beweist, dass das aktuelle Landwirtschaftsmodell in Europa, das auf intensivem Einsatz von giftigen Pestiziden und großflächigen Monokulturen basiert, dringend reformiert werden muss.

Dat kéint Iech och interesséieren

NEWS

Ukraine : défendre les droits syndicaux

« L’Ukraine ne peut être défendue que si ses salariés sont respectés, consultés et impliqués dans les processus de décision », affirme la Confédération européenne des syndicats (CES), à l’issue d’une rencontre avec des syndicats ukrainiens, à Bruxelles, le 3 février. Cette réunion de coordination avait pour objectif de renforcer la coopération...

KLIMANEWS

EU schlecht auf Klimakrise vorbereitet

Am vergangenen Dienstag veröffentlichte der „Europäische Wissenschaftliche Beirat für Klimawandel“ einen neuen Bericht. Darin spricht er Empfehlungen aus, wie sich die Europäische Union besser an die vom Menschen verursachten Klimaveränderungen anpassen kann. Bereits jetzt liegt die weltweite Durchschnittstemperatur 1,4 Grad Celsius über dem...

FEMINISMUSNEWS

Brauchtum mit Beigeschmack

Im luxemburgischen Saeul wird seit den 1980er-Jahren jährlich eine Strohpuppe in Gestalt einer „Hexe“ verbrannt. Das sogenannte „Hexbrennen“ geht Medienberichten zufolge auf einen Streit junger Männer mit einer Wirtin zurück, die sie als „Hexe“ bezeichneten. Aus dieser Episode entwickelte sich eine lokale Tradition im Umfeld des...