Sticker: Facebook hilft Preise senken

von | 11.07.2014

(lm) – Um ihr Fußball-WM-Heftchen mit Panini-Stickern zu füllen, müssen Kinder 500 Euro und mehr ausgeben. Das meldet ein PR-Kommuniqué, das auf Informationen des Wettbewerbers Topps zurückgreift. Wenn man nicht tausche, müsse man laut einer mathematischen Berechnung durchschnittlich 989 Päckchen mit fünf Stickern kaufen – ein gutes Geschäft für die Firma Panini. Deren Monopolstellung ist Topps ein Dorn im Auge. Die Firma klagt, die EU-Kommission ignoriere das Problem. Topps erwähnt allerdings nicht, dass Panini anbietet, fast volle Alben zum Fixpreis zu vervollständigen. Wie dem auch sei, laut dem britischen Mirror ist der größte Markt für die Sticker in Brasilien, wo viele Kids sich eine solche Ausgabe wohl noch weniger leisten können als in Europa. Verständlich, dass in Rio ein Lastwagen mit 300.000 Stickern einfach gestohlen wurde. Andererseits beschreibt der Mirror, wie ein 35-jähriger Brite seine 640 Sticker binnen sechs Wochen für umgerechnet knapp 110 Euro zusammenbekam – mit Hilfe von Facebook und Twitter. Der Economist sieht in der Verlagerung der Tauschbörse vom Schulhof ins Internet ein ökonomisches Lehrstück: Die Liquidität des Marktes führe zu effizienteren Transaktionen und senke die Preise. Monopol hin oder her, Panini wird durch diese Entwicklung weniger Päckchen pro Teilnehmer verkaufen.

Dat kéint Iech och interesséieren

NEWS

Solidarität mit der LGBTIQA-Bewegung in der Türkei

Die Organisation „Rosa Lëtzebuerg“ hat Solidarität mit der LGBTIQA-Bewegung in der Türkei ausgedrückt. Am vergangenen Dienstag tat die Luxemburger NGO, die sich für die Belange queerer Menschen einsetzt, dies per Pressemitteilung kund. Am 12. und 13. September ging die Regierung der Türkei koordiniert gegen verschiedene zivilgesellschaftliche...

NEWS

Drones non-identifiés : rien de vraiment neuf

« Aujourd’hui, nous savons qu’il n’y avait pas de danger imminent pour la population », a déclaré le premier ministre lors d’une conférence de presse ce jeudi. Suite à des incidents impliquant des drones non-identifiés, le vendredi et le lundi soir, l’aéroport avait dû fermer temporairement et 19 vols ont dû être détournés. Flanqué de la...

NEWS

Méco gegen Vergünstigungen bei Hybrid-Dienstwagen

Die Umweltorganisation „Mouvement écologique” (Méco) stellt sich gegen eine steuerliche Vergünstigung von sogenannten Plug-in-Hybriden als Dienstwagen. In einer Stellungnahme vom vergangenen Montag kritisiert die NGO die geplante steuerliche Begünstigung dieser Fahrzeuggattung. Als „Plug-in-Hybride“ werden Autos bezeichnet, die sowohl einen...