Wider der Gentrifizierung

von | 17.04.2015

(avt) – Dass Bürgermeister auf kommunaler Ebene durchaus einen Spielraum haben, in den Plan d’aménagement generale (PAG) einzugreifen, bewies der grüne Bürgermeister Differdingens, Roberto Traversini, mit einem wichtigen Beschluss: Im Oktober 2014 erließ er ein Verbot, Einfamilienhäuser in Differdingen abzureißen. Am 28. Januar bestätigte der Differdinger Gemeinderat diese Entscheidung, am vergangenen Montag wurde sie vom Ministerium bestätigt. Traversini greift damit zwar nicht direkt in den Mietmarkt ein, machte aber mit seiner Entscheidung Promotoren und Bauherren einen Strich durch die Rechnung, die auf leerstehende Häuser spekulieren, um dort Wohnblöcke zu bauen. Die Preise für Einfamilienhäuser dürften durch Traversinis Entscheidung zumindest nicht weiter steigen. In der 24.000-Einwohner zählenden Süd-Gemeinde Differdingen wurden in bloß neun Jahren 87 Häuser zerstört und an ihrer Stelle 66 Wohnblöcke errichtet.

Dat kéint Iech och interesséieren

NEWS

Le personnel médical, une cible militaire

En 2025, 1.981 personnes ont trouvé la mort dans 1.348 attaques contre des installations médicales dans des conflits. Un niveau record et un doublement du nombre de victimes par rapport à 2024, s’alarme Médecins sans frontières (MSF), sur la base de chiffres de l’Organisation mondiale de la santé. Le Soudan est le pays le plus touché, avec...

NEWS

Petition: Schutz für Fahrradfahrer*innen

Seit dem 15. Januar ist auf der Website des Parlaments eine Petition online, die einen besseren juristischen Schutz für Fahrradfahrer*innen fordert. Konkret geht es darum, die Beweislast bei Unfällen im Straßenverkehr umzukehren. Die Fahrer*innen motorisierter Fahrzeuge sollen bei einem Unfall mit schwächeren Verkehrsteilnehmer*innen ihre...

ËMWELTNEWS

Schneewittchen-Äpfel gefällig?

Eine europaweite Analyse der NGO „Pan Europe“ hat Pestizidrückstände in 93 Prozent der getesteten Äpfel gefunden. Insgesamt wurden 59 Proben aus 13 Ländern entnommen, darunter auch von drei Äpfel aus konventionellem Anbau in Luxemburg. Die Mehrheit enthielt dabei Rückstände mehrerer Pflanzenschutzmittel. Hier ist das Großherzogtum laut dem am...