(lm) – „Inakzeptabel Bamfäll-Aktioun an Zerstéirung vun Horsten“, so der Titel einer am Donnerstag vom Mouvement écologique verschickten E-Mail. Eine Graureiher-Kolonie bei Ettelbruck war zwei Tage zuvor teilweise Opfer einer Holzfirma geworden, so erfuhr man aus dem Text der Nachricht. Dabei waren Fichten gefällt worden, auf denen sich zahlreiche Nester mit Eiern und Jungvögeln befanden. Die Aktion, die durch die Intervention von Naturschützern gestoppt wurde, werfe grundsätzliche Fragen auf, so der Mouvement. Falls die Holzfirma sich an die Fällgenehmigung gehalten habe, sei unverständlich, dass diese inmitten der Brut- und Aufzuchtzeit erteilt wurde. Außerdem habe dem zuständigen Förster die Existenz der Kolonie doch wohl bekannt sein müssen. Fragen, auf die Mouvement écologique und überlebende Reiherfamilien vom seit über einem Jahr grünen Umweltministerium schnelle Antworten verlangen dürfen.
EU-Kommission: Kohle für den Warlord
Die Europäische Union wird von nun an nicht nur die international anerkannte libysche Übergangsregierung in Tripolis, sondern auch den Warlord Khalifa Haftar unterstützen, dessen Parallelregierung in Bengasi sitzt. Das geht aus einem Brief hervor, den EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen am Vorabend des EU-Gipfels in Brüssel an die...

