GrenzgängerInnen, MigrantInnen, hypermobile Studierende und Expats: um „Mobilität(en) in Luxemburg“ geht es im forum-Dossier dieses Monats. Welche Sprachen benutzen „frontaliers“ im Alltag? Wie wirken sich die hohe Einwanderungsquoten – vor allem von einkommensstarken Personengruppen – auf den hiesigen Wohnungsmarkt aus? Was für einen Impakt haben neue Medien auf die Lebensrealitäten von MigrantInnen? Und wie erlebt die „globalisierte Generation“ die zunehmend von ihr geforderte Mobilität? Darum und um viel mehr geht es im Dossier. Besonders lesenswert: Fernand Fehlens Beitrag zur Verdrängung der französischen durch die englische Sprache in Luxemburg, in dem er neueste Forschungsergebnisse präsentiert. Daneben finden sich im forum 362 unter anderem ein spannender Beitrag von Anne Hartung zur „pink tax“ oder „Frauensteuer“, ein Interview mit dem Politikwissenschaftler Veith Selk über „Angst als politisches Instrument“ und ein Vergleich der Vorgehensweisen und ideologischen Ausrichtung „alter“ und „neuer“ Terroristen von Michel Dormal. Auch das Edito zum Luxleaks-Prozess und der Stellung von Whistleblowern lohnt die Lektüre. Und zu guter Letzt: Jürgen Stoldt, dessen Abgang schon vor einiger Zeit angekündigt worden war, verabschiedet sich aus der forum-Redaktion.
Demografie: Zehn Jahre länger bis zur Million
Neuen Projektionen zufolge sollen bis 2070 eine Million Menschen im Großherzogtum leben. Das zeigt: Luxemburgs Bevölkerungswachstum verlangsamt sich. Grund ist weniger starkes Wirtschaftswachstum.

