Wëllkomm: Erstes Webinar der AHA zur alternativen „Kindstaufe“

von | 01.07.2020

Kinder taufen zu lassen bedeutet viel mehr als nur einer religiösen Pflicht nachzukommen: Es geht mehr darum, das Kind in die Gemeinschaft einzuführen. Für Nichtgläubige stellt die AHA nun Alternativen vor.

(©aha.lu)

Die „Allianz vun Humanisten, Atheisten & Agnostiker“ in Luxemburg versucht seit ihrer Gründung die Verbindungen zwischen Alltag und Religiosität in Frage zu stellen. Nach ihren Kampagnen zur Promotion der Kirchenaustritte für Personen, die sich den verschiedenen Glaubensgemeinschaften nicht mehr zugehörig fühlen, sich aber nicht trauten, den letzten Schritt zu machen, wenden sie sich einem neuen Aufgabenfeld zu: Der Vorstellung von Alternativen zu christlichen Ritualen, die unsere Gesellschaft über Jahrhunderte geprägt haben.

Wer sich in Anthropologie auch nur ein bisschen auskennt, weiß, dass es in jeder Gesellschaft Vorstellungs- und Übergangsrituale gibt. Taufen,  Erstkommunionen oder andere Zeremonien dienen dazu, Kinder in den Mittelpunkt zu stellen, damit diese Zeugnis ablegen und so (mehr oder weniger) vollwertige Mitglieder*innen ihrer jeweiligen Gesellschaften werden. Das Thema Kindstaufe ist eine von ihnen, die oft an die AHA herangetragen wurde. Sodass die Allianz nun, auf vielfältigen Wunsch eine Broschüre zum Thema veröffentlicht hat und am Donnerstag, dem 2. Juli um 19 Uhr ein Webinar mit zwei Zeremonienmeistern (Alexandre Hornbeck und Clod Thommes) organisiert. Hier geht es zur Anmeldung.

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