Auf in Literaturwelten, Kinder!

von | 04.02.2021

Kleine und große Leseratten können sich am Wochenende bei den Kannerbicherdeeg und bei der Ausstellung „AB/Augmented Books 2.0“ satt fressen. Promis gibt es auch: Maus Kätti ist zu Gast.

Färt-Uasch, Babett und Jo, Lobo und der Geescht Gubi, Charel und Jim – das sind einige der Held*innen der luxemburgischen Kinderliteratur, die am 6. und am 7. Februar bei den Online-Kannerbicherdeeg zu Gast sind. In der Liste darf eine natürlich nicht fehlen: Maus Kätti.

Neben der Maus tummeln sich auf den Buchseiten Monster, Geister und Aliens. Autor*innen erzählen am kommenden Wochenende auf Luxemburgisch, was hinter den einzelnen Geschichten steckt. Die Lesungen werden auf der Website und dem Facebook-Account des Düdelinger Kulturzentrums opderschmelz übertragen. Sie sind anschließend einen Monat lang auf dem YouTube-Kanal des Zentrums abrufbar und stehen auf education.lu zur Verfügung. Es ist die zwölfte Auflage der Kannerbicherdeeg, aber die erste, die über zwei Tage verteilt und digital stattfindet.

Wer es lieber analog mag, sollte den Rotondes am Wochenende einen Besuch abstatten: Dort läuft noch bis zum Sonntag, dem 7. Februar, die Ausstellung „AB/Augmented Books 2.0“. Was das mit Maus Kätti und dem Färt-Uasch zu tun hat? Auch hier geht es um Kinder- und Jugendbuchliteratur, nur anders – die Vielfalt von Lesearten und Büchergestaltung stehen Vordergrund. Im Beschreibungstext zur Ausstellung heißt es: „Mit Hilfe der Leser∙Innen entschlüpfen die Wörter, Bilder und Figuren dem Papier und besuchen andere Welten, virtuelle oder reale.“

Dat kéint Iech och interesséieren

PODCAST

Am Bistro mat der woxx #373 – Geschlechtersensibel behandelen

All Woch bitt d’woxx Iech an hirem Podcast en Abléck an hir journalistesch Aarbecht a beliicht d’Hannergrënn vun engem Artikel. Laang Zäit gouf de männleche Kierper als medezinesche Standart ugesinn – an dat mat konkrete Konsequenzen: Frae ginn heefeg méi spéit diagnostizéiert, leiden dacks ënner méi staarken Niewewierkunge vu Medikamenter a...

LITERATUR

Biografie über Dagny Juel: Der irritierte Blick

Die norwegische Schriftstellerin Dagny Juel wird oft als erotisches Zauberwesen des Fin de Siècle gerühmt. In ihrer biografischen Annäherung „Die Schüsse von Tiflis“ gelingt der Autorin Kristin Valla eine emphatische Perspektive auf die Künstlerin und ihr Vermächtnis.