Die woxx von morgen #4: Resilient, flexibel und spontan

Die woxx überrascht ihre Leser*innen in Krisenzeiten mit neuen Inhalten statt Trübsal zu blasen. Das gilt besonders für die Agendaseiten. Das Team versteckt sich nicht vor neuen Herausforderungen – und das seit über dreißig Jahren. Diese Widerstandsfähigkeit wächst aber nur durch Unterstützung.

Erste Covid-19-Infektion in Luxemburg, Luxembourg City Filmfestival 2020 abgesagt, Schließung der Kulturinstitutionen, Lockdown – Schlagworte, die die woxx-Redaktion, wie den Rest des Landes, in Atem hielten. Das war im März 2020. Die sanitäre Krise brach aus. Ihre Folgen setzten die Redaktion unter Druck. Generell, aber vor allem auch wegen dem Kulturkalender. Die woxx stand Kopf – und das nicht, weil die Leser*innen die Zeitung zur Lektüre der Agenda umdrehen müssen. mehr lesen / lire plus

Online-Ausstellung vom ZKM Karlsruhe: Ein Museum auf der Suche nach der neuen Erdpolitik

Critical Zones oder wie Mensch seine Umwelt verhunzt. Das Zentrum für Kunst und Medien Karlsruhe zeigt eine Online-Ausstellung über Wissenschaft und Kunst zur Intensivpatientin Erde.

Die Online-Ausstellung „Critical Zones. Horizonte einer neuen Erdpolitik“ stellt die unterschiedlichsten Facetten und Reaktionen auf den Klimawandel dar. © Frédérique Aït-Touati, Alexandra Arènes, Axelle Grégoire

Udo Lindenberg mag zwar singen „Hinterm Horizont geht’s weiter“, doch ob das auch für die Umwelt gilt, ist unklar. Das Zentrum für Kunst und Medien Karlsruhe (zkm) geht mit „Critical Zones. Horizonte einer neuen Erdpolitik“ der Frage nach, wie es derzeit vor der Sichtgrenze mit Klimawandel und Umweltzerstörung ausschaut. mehr lesen / lire plus

Kultur-Podcast: Um Canapé mat der woxx #06 – The Half of It

D’Tessie an d’Isabel hunn den neien Netflix-Film The Half of Itgekuckt. Wat si iwwer de Slogan „A diffrent kind of lovestorydenken, wien e Knaschtert ass a wisou „sans plus“ d’Expressioun vum Podcast ass, gitt dir an der neier Episode vun „Um Canapé mat der woxx“ gewuer.

Bildquelle: Netflix

De Paul verléift sech an The Half of It gläich zweemol. DEllie (riets) an dAster (lénks) verbënnt gläichzäiteg eng ganz eege Relatioun. The Half of It – ee Film vun der Regisseurin a Scénaristin Alice Wu, deen den 1. Mee 2020 op Netflix verëffentlecht gouf – thematiséiert eng Dräiecksbezéiung tëscht Jugendlecher. mehr lesen / lire plus

Exklusive Straßenkunst für Senior*innen

Das Kunstprojekt „Window Loving“ bringt Kultur auf einen Bürgersteig in Hollerich. Das Zielpublikum: Die Senior*innen der„Résidence Belle-Vallée“.

Der Bürgersteig gegenüber der Senior*innenresidenz „Belle-Vallée“ wird ab morgen zur Bühne. Bildquelle: Grand H

Der Bürgersteig vor der hauptstädtischen Senior*innen-Residenz „Belle-Vallé“ wird ab morgen, den 17. April, zur Bühne. Zwölf Künstler*innen treten bis zum 20. Mai zwei Mal wöchentlich vor den Fenstern der 26 Senior*innen auf. Mit dem Kunstprojekt „Window Loving“ bringt die NGO „Grand H“ Kulturschaffende aus Musik, Theater und Literatur zusammen. Mit dabei sind Milla Trausch, Jean Bermes, André Mergenthaler, Nataša Grujović, Betsy Dentzer, Véronique Kinnen, das Duo Emanuela Iacopini und Rajivan Ayyappan, Gintare Parulyte, Sophie Langevin und Ayo Ade. mehr lesen / lire plus

Kultur-Podcast: Um Canapé mat der woxx #05 – Feel Good, Ep. 6

Loscht mat der woxx ze streamen? D’Tessie an d’Isabel kucken déi nei Netflix-Serie „Feel Good“ – a schwätzen iwwert Queerness, toxesch Bezéiungen, Sucht a Sex um Écran. Hei ass déi fënneft a läscht Folleg zur éischter Staffel vu der Serie „Feel Good“.

© Netflix

D’Tessie an d’Isabel brauchen Ofstand vum Mae – dat no der leschter Episode vu der Serie „Feel Good“. An dëser Folleg vu „Um Canapé mat der woxx“ schwätzen déi zwee ënnert anerem iwwert déi differenzéiert Duerstellung vu de Personnagen, Frëndschaften a Réckfäll, awer och iwwert hir ufänglech Erwaardungen a Serien, déi „Feel Good“ änlech sinn.

An der Staffel-Final gëtt d’Mae réckfälleg a mat de Konsequenze vu sengem allgemenge Verhale konfrontéiert.  mehr lesen / lire plus

Kultur-Podcast: Um Canapé mat der woxx #04 – Feel Good, Ep. 4-5

Loscht mat der woxx ze streamen? D’Tessie an d’Isabel kucken déi nei Netflix-Serie „Feel Good“ – a schwätzen iwwert Queerness, toxesch Bezéiungen, Sucht a Sex um Écran. Hei ass déi véiert Folleg.

© Netflix

De Weekend vum Begriefnis vun der Familljen-Kaz, Gender-Froen, den Emgang mat Suchtkrankheet ënnerhalb vu enger Famill – déi véiert an déi fënneft Folleg vun „Feel Good“ hunn dem Tessie an dem Isabel vill Diskussiounsstoff geliwwert. Enger Meenung waren si dobäi net.

An der véierter Folleg vun „Feel Good“ treffen d‘ George an d‘ Mae op deem seng Elteren. Si verbréngen zesummen ee Weekend, woubäi interessant Facettë vum Mae un d’Liicht kommen. mehr lesen / lire plus

CNL staubt „German Design Award“ ab

Das Centre national de littérature (CNL) erhält mit dem „German Design Award 2020“ seine zehnte internationale Auszeichnung – und gibt sich bescheiden.

Bildquelle: CNL

„Auf den ersten Blick scheinen es nur beliebige Objekte zu sein, doch in Verbindung mit den dazugehörigen Texten und Persönlichkeiten entstehen spannende Geschichten mit Suchtfaktor“, urteilt die Jury des „German Design Award 2020“ über den kürzlich ausgezeichneten Ausstellungskatalog „Aufbewahrt/à conserver“ des CNL. „Ein interessantes Ausstellungskonzept, das durch die Kataloge im konsequent umgesetzten Archiv-Design adäquat begleitet wird.“ Der Katalog landete in der Kategorie „Excellent Communications Design – Editorial Design“ auf dem ersten Platz. Die Gestaltung des Katalogs, der 2017 publiziert wurde, übernahmen die Design-Agentur „Rose de Claire“ und der Fotograf Christof Weber. mehr lesen / lire plus

Romain Butti: „Ein Jahr in Berlin“

In „Ein Jahr in Berlin“ erzählt Romain Butti die Geschichte eines Biographen, der in der deutschen Hauptstadt strandet. Über „erzählend irgendwie“, unnahbare Charaktere und Homoerotik im Nebel.

Foto: Kremart Edition

„Die Frage ist dann immer die, wie viel du preisgeben möchtest. Wie viel wird in Szene gesetzt, und was bleibt so authentisch und nah dran am Erlebten wie möglich? Meine Perspektive soll beobachtend sein, erzählend irgendwie“, spricht der Hauptprotagonist in „Ein Jahr in Berlin“ zur Galeristin Ida. Dieselbe Frage scheint sich aber auch der luxemburgische Autor Romain Butti gestellt zu haben: „Erzählend irgendwie“ setzt er seinen Protagonisten in Berlin aus. Er lässt ihn die Biographie der Galeristin Ida schreiben und sich dabei in einer undurchsichtigen Affäre mit Greg sowie in Tagträumen an diesen verlieren. mehr lesen / lire plus

Den fantastischen Surrealistinnen zu Ehren

Die Schirn Kunsthalle Frankfurt bietet in „Fantastische Frauen. Surreale Welten von Meret Oppenheim bis Frida Kahlo“ Surrealistinnen eine Bühne. Das passende Digitorial überzeugt unter anderem mit einer queerfeministischen Perspektive.

© Schirn Kunsthalle Frankfurt, Foto: Norbert Miguletz

„In keiner künstlerischen Bewegung der Moderne spielten Frauen auch quantitativ eine solch zentrale Rolle wie im Surrealismus“, betont Ingrid Pfeiffer, Kuratorin der Ausstellung, in einer Pressemitteilung, „und doch fehlen viele ihrer Namen und Werke bis heute oft in Publikationen und Überblicksausstellungen.“ Dass Surrealismus weit mehr ist als Salvador Dalí, Pablo Picasso oder René Magritte, zeigt die Schirn Kunsthalle Frankfurt aktuell in der Ausstellung „Fantastische Frauen. mehr lesen / lire plus

Abwesenheit und ihre Reichtümer gemeinsam erfahren

Die Ausstellung „By the edges of our absence“ thematisiert die Abwesenheit. Eine interdisziplinäre Performance läutet ihre zweite Phase ein. Im Mittelpunkt: leere Ausstellungsräume.

© Mike Zenari / Casino Luxembourg

Welches Potential steckt in der Abwesenheit? Was lässt sich aus ihr erschaffen? Dieser Frage geht die Performance zur Ausstellung „By the edges of our absence“ im Casino Luxembourg – Forum d’art contemporain nach. Dazu begegnen Judith Deschamps und Alasdair Asmussen Doyle, Künstler*innen der Ausstellung, zwei Menschen, die sich in ihrem Berufsalltag mit der Vermittlung von Inhalten und Eindrücken beschäftigen: Lynn Bidaine von der Hörgeschädigtenberatung und Alain Brever von der Blindenvereinigung „BBF – Berodung, Betreiung a Fräizäit“. mehr lesen / lire plus

Buchpräis 2019: Die Bücher sind gefallen

Alle Jahre wieder: Auf den Walfer Bicherdeeg wurden gestern die Buchpreise verliehen. Newcomer*innen sucht man bei den Laureat*innen vergebens.

Nach der Veröffentlichung der Shortlist war klar, dass Hydre auch bei dieser Preisvergabe nicht leer ausgehen würde: Der hippe, junge Verlag hatte mit Jeff Schinker und der Servais-Preisträgerin Elise Schmit zwei starke Pferde im Rennen. Umso überraschender, dass der Jury-Preis an den dritten Hydre-Autoren im Bunde ging, nämlich an Tom Reisen für seinen Kurzgeschichtenband „Les Bulles“ – ein Buch über das Leben in New York, das auch der woxx bereits aufgefallen war.

In der Sachbuch-Kategorie wurde „Mit den Haien streiten – Frauen und Gender in Luxemburg seit 1940“ belohnt. mehr lesen / lire plus

Concours littéraire national: Konfetti, Holz, Medienschelte

Die Gewinner*innen des Concours littéraire national 2019 stehen fest. Das Ergebnis ist vor allem eins: zerschnipselt und mehrsprachig.

Foto: Ylanite Koppens

Für die Jury (Fabienne Gilbertz, Ludivine Jehin, Jérôme Jaminet, Marcel Kieffer, Jay Schiltz) regnete es Konfetti: Der Erstplatzierte des diesjährigen Concours littéraire national, der Autor und Literaturwissenschaftler Samuel Hamen, legte dem Briefumschlag mit seinem Namen bunte Papierschnipsel bei. Der besagte Brief wurde bis zur Bekanntgabe der Jurybegründung regelkonform und versiegelt im Kulturministerium aufbewahrt. Die Texte werden anonym eingereicht, sprich: Auch für die Jury barg die Bekanntmachung eine Überraschung. Hamen erhielt den ersten Preis in der Erwachsenenkategorie für den Text „I.L.E.“. mehr lesen / lire plus

#QueerSuperPower

Die Ausstellung #QueerSuperPower illustriert die Härte von Rassismus und Queerfeindlichkeit. Die Künstlerin Estelle Prudent gibt schwarzen, queeren Menschen in Frankreich eine Stimme.

Copyright: 2017 Estelle PRUDENT

Die Ausstellung #QueerSuperPower, die derzeit im Escher Rathaus gezeigt wird, besticht nicht durch ein aufwendiges Raumkonzept. Die Exponate – großformatige Fotografien auf denen mit Klebestreifen weiße Zettel mit Zitaten und piktografischen Zeichnungen befestigt sind – stehen teilweise in dessen der Eingangshalle. Die Tafeln, an denen die Fotografien und Texte befestigt sind, reichen bis zu den Büros der Beamt*innen. In der Mitte des Ausstellungsraums prangt eine Säule, auf der die Wartenummern angezeigt werden. Doch wenn man die gezeigten Inhalte kontextualisiert, erschließen sich die Wertigkeit und die Aussagekraft der Ausstellung. mehr lesen / lire plus

Kultursektor: Dubai 2020 ist nicht …

… zumindest nicht, wenn es nach dem Kunstkollektiv Richtung 22 geht. Das versucht mit Protesten, offenen Briefen und einem Theaterstück, die luxemburgische Kunstszene von der Weltausstellung in Dubai fernzuhalten.

An den Fenstern des Kulturministeriums kleben Ausdrucke. Es sind offene Briefe, die das Kunstkollektiv Richtung 22 an Kulturministerin Sam Tanson und an den Direktor der Focuna (Fonds culturel national), Jo Kox, richtet. Das Kollektiv fordert beide Instanzen in den Briefen auf, sich selbst und Kunst aus Luxemburg aus der nationalen Beteiligung an der Weltausstellung in Dubai 2020 herauszuhalten. Bereits letzte Woche hatte das Kollektiv seinem Missmut mit einer Aktion auf der „Stäreplaz“ Luft gemacht und den Rückzug des Kunstsektors aus dem Pavillon verlangt. mehr lesen / lire plus

#dichterdran: Schiller hatte die schönsten Locken

Unter #dichterdran parodieren Twitter-User*innen den sexualisierten Blick männlicher Literaturkritiker auf Autorinnen. Der ist Ausdruck eines strukturellen Problems der Literaturkritik.

Foto: CC BY nefasth SA 2.0

„Solche Rezension sind so dermaßen peinlich, dass ich mich eigentlich gar nicht darüber aufregen möchte“, twitterte die Journalistin Nadia Brügger vor wenigen Tagen und verwies dabei auf Martin Ebels Buchbesprechung zu Sally Rooneys Debütroman „Gespräche unter Freunden“ im Schweizer Tages-Anzeiger. „Kann bitte ich das nächste Mal eine schreiben – und zwar ohne die Autorin unnötig zu sexualisieren und ihre Leistung großväterlich zu schmälern?“ Ebel schreibt in seiner Rezension über Rooneys sinnliche Lippen, über ihre vermeintliche Ähnlichkeit zu einem verschreckten Reh – und er behauptet, manche Romanszenen könnten von Marivaux abgeschrieben sein. mehr lesen / lire plus

Luxemburgische Bibliotheken: Geschlossen, unterbesetzt und elitär?

Die Neueröffnung der Nationalbibliothek steht kurz bevor. Für Déi Lénk-Abgeordneten Marc Baum und David Wagner ein Anlass, um auf Missstände in der luxemburgischen Bibliothekslandschaft hinzuweisen und Erklärungen einzufordern.

Vier Beispiele von Baum und Wagner reichen aus, um zu veranschaulichen, was der optimalen Nutzung der 2018 eröffneten Universitätsbibliothek „Luxembourg Learning Centre“ (LLC) und der bald neueröffneten Nationalbibliothek (BnL) im September 2019 im Wege steht oder stehen könnte.

Zunächst weisen die beiden Abgeordneten darauf hin, dass nach der Bekanntmachung des Umzugs der BnL keine weiteren unbefristeten Stellen zur Verstärkung des Bibliothekar*innen-Teams geschafft wurden, obwohl mit einem Anstieg der Besucherzahlen zu rechnen sei.

Die Abgeordneten gehen zwar nicht darauf ein, aber es steht generell eher schlecht um den Nachwuchs in dem Berufszweig, wie Tamara Sondag aus der Escher Bibliothek der woxx kürzlich verriet. mehr lesen / lire plus

Denkmal für Opfer von Polizeigewalt

Das Künstler*innenkollektiv Richtung22 macht mit einem weiteren Monument auf Missstände in Luxemburg aufmerksam. Diesmal kommen sowohl Polizei und Justiz als auch Politik und Presse schlecht weg.

© Richtung22

„In dieser Straße wurde am 11.04.2018 ein Mensch von einem Polizisten erschossen.“ Dieser Satz ist seit heute in der rue des Ardennes in Bonneweg zu lesen. Mit der Gedenktafel will das Künstler*innenkollektiv Richtung22 an einen Vorfall erinnern, der sich dort vor genau einem Jahr ereignete: Ein Autofahrer war durch den Schuss eines Polizisten tödlich verwundet worden.

Im Text der Gedenktafel teilen die Künstler*innen in dem für sie typischen satirischen Tonfall reichlich Kritik aus: Der Vorfall habe weder dazu geführt, dass besagter Polizist suspendiert, die Bewaffnung der Straßenpolizei hinterfragt oder die Polizei-Ausbildung reformiert worden sei. mehr lesen / lire plus

Escher Bibliothek: Woher und wohin?

Die Escher Bibliothek tourt zum hundertsten Geburtstag durch die Stadt – und ist kein bisschen müde. Ein Gespräch mit der Bibliotheksleiterin Tamara Sondag über Nachwuchsprobleme, Staubwischen und Inklusion.

Die Bibliothek war lange Zeit eine Schalterbibliothek: Man konnte den Bestand nicht durchstöbern, sondern nur seine Bestellung abholen. Erst 1997 wurde das Konzept der „bibliothèque à libre accès“ eingeführt. (Copyright: Romain Urhausen, 1956)

Im Lesesaal der Escher Bibliothek ist es an diesem Morgen still. Auf einem Holztisch liegt ein Gemeinschaftspuzzle: Ein paar Puzzlestücke wurden schon zu einer Ecke zusammengesteckt. Es riecht nach Zeitungspapier und Kaffee. Die Sonne fällt durch die großen Fenster der Villa Deitz. mehr lesen / lire plus

Schon gestreamt? Leaving Neverland

Dan Reed hat dank zahlreicher Zeug*innenaussagen mit „Leaving Neverland“ einen der bisher vielschichtigsten und wichtigsten Beiträge zur MeToo-Debatte geschaffen.

James Safechuck und Jackson (© HBO)

„Leaving Neverland“ ist nur marginal ein Film über Michael Jackson. In erster Linie geht es um James Safechuck und Wade Robson, die als Kind jahrelang vom Sänger sexuell missbraucht wurden. In der vierstündigen HBO-Doku beschreiben sie detailreich ihr Verhältnis mit Jackson: wie sie sich kennenlernten, anfreundeten und sich eine Dynamik entwickelte, die selbst sie lange Zeit nicht als Missbrauch erkennen oder benennen konnten.

Die mittlerweile Mitte Dreißigjährigen erzählen von der enormen Bewunderung und Liebe, die sie als Kinder und Jugendliche für Jackson empfanden. mehr lesen / lire plus

Waltzing the Blues

On Wednesday, December 19th, the “Gudde Wëllen” convened a blues evening with Pugsley Buzzard.

The year of blues concerts has been closing with a good-humoured concert at the “Gudde Wëllen”, featuring several leading lights of the Luxembourgish blues scene: Australian singer and pianist Pugsley Buzzard, the star of the evening, was surrounded by his accompanying double bass player Klaas Wendling, Luxembourgish percussionist Tom Lehnert and singer Sascha Ley.

But first, Fred Barreto opened the show with songs like the funny “The Spider and the Fly” written by the Rolling Stones or the classic “Got My Mojo Working”. Barreto, well-known in Luxembourgish blues clubs, has a nice and strong voice, but it’s his guitar playing that is the most proficient. mehr lesen / lire plus