ROCK: The Vines

von | 09.08.2002

Highly Evolved

Hochgestapelt

(ik) – Highly evolved lautet der unbescheidene Titel des Debüt-Albums der australischen Jungrocker von The Vines. Kaum erschienen, wurde das Werk von einschlägigen Musikmagazinen auch schon in den Himmel gelobt. Vergleiche mit Nirvana, Beatles und den neuesten Shooting Stars, The Strokes, machten die Runde.

In der Tat, das melodisch-melancholische „Homesick“ oder die Ballade „Mary Jane“ erinnern an die britischen Meister des Pop, während etwas härtere Gitarrenriffs und ein paar wohl gesetzte Schreie von Sänger Craig Nicholls wie in „Highly Evolved“ oder „In the Jungle“ wie eine Hommage an den verzweifelt-zornigen Gesang eines Kurt Cobain klingen. Doch trotz des schmissigen Abräumers „Get free“ und zwei, drei anderer guter Ideen: An die Genialität der bemühten Vergleiche reichen „The Vines“ nicht heran. Dafür fehlt dem Album ein roter Faden und der Band – eben wegen der vielen „Déjà-écoutés“ – der ureigene Stil.

The Vines, „Highly Evolved“, EMI

Dat kéint Iech och interesséieren

KULTURTIPPMUSEK

Juli 2026: Willis Tipps

Mit Decennium, seinem dritten Album seit 2016, feiert das skandinavische Frauentrio Fru Skagerrak sein zehnjähriges Jubiläum. Neben gelegentlichen Gesangseinlagen und Flötenspiel stehen sowohl Standardgeigen als auch die mit einer tieferen Saite versehene fünfsaitige Geige und die gänzlich tiefer gestimmte Oktavgeige im Zentrum ihres musikalischen Ausdrucks.

KULTURTIPP

Kulturtipp: « Ascenseur pour l’échafaud »

Florence (Jeanne Moreau) et son amant Julien (Maurice Ronet) décident d’assassiner le mari de Florence. Le crime est presque parfait, mais une panne d’ascenseur vient déjouer leur plan. Ascenseur pour l’échafaud, sorti en 1958, est le premier long métrage de Louis Malle. S’il préfigure la Nouvelle Vague, ce polar est avant tout connu pour sa...

KULTURTIPP

Expotipp: White Shadows

Im hinteren Ende des Erdgeschosses der Escher Konschthal begrüßt eine kleine Ansammlung von Porzellanfiguren die Besucher*innen. Auf Sockeln, in den Ecken und inmitten der dunkel gehaltenen Räume haben die weiß polierten Skulpturen trotz ihrer kleinen Größe eine bemerkenswerte Präsenz.

KULTURTIPP

Event: Gnawa Diffusion

Gnawa Diffusion va s’emparer de la scène de l’Open Air de Dudelange ce samedi 4 juillet. Depuis la naissance de ce collectif franco-algérien il y a 34 ans, à Grenoble, sa dizaine de musiciens livre une musique de fusion, de lutte et de danse, naviguant entre ragga, chaâbi, raï, rock et transe gnawa, cette musique de descendants d’esclaves...