Räumung in der Rue Glesener sorgt für Kritik

von | 12.05.2021

CC BY-SA 4.0 GilPe

Zu Beginn der Corona-Pandemie wurde das Räumungsrecht der Vermieter*innen kurzzeitig aufgehoben. Die Pandemie ist noch nicht ausgestanden, doch seit April können Eigentümer*innen wieder von ihrem Recht Gebrauch machen. Was das konkret heißt, zeigte sich vergangenen Freitag in Luxemburg-Stadt: In der Rue Glesener wurden drei Mietparteien aufgrund dringend notwendiger Renovierungsarbeiten zum Auszug gezwungen, obwohl sie noch keine neue, passende Unterkunft gefunden hatten. Die Stadt Luxemburg brachte sie laut RTL für drei Monate, mit Option auf Verlängerung, im Foyer Pfaffenthal unter. Die Mieter*innen erfuhren, so RTL weiter, erst auf Eigeninitiative von den für sie reservierten Wohnräumen. Bereits im September hatte der Mieterschutz auf die prekäre Situation der Hausbewohner*innen in der Rue Glesener aufmerksam gemacht, die der Hausbesitzer dementierte. Déi Lénk Stad äußerte sich letzten Freitag in einer Stellungnahme zur Räumung. Die Partei wiederholte ihre Forderung nach mehr Sozialwohnungen und Notfallunterkünften in der Hauptstadt. Déi Lénk Stad geht in ihrem Schreiben davon aus, dass die Mieten der renovierten Wohnungen in der Rue Glesener steigen und somit unerschwinglich werden.

Dat kéint Iech och interesséieren

NEWSWOXX@HOME

Halb voll oder halb leer?

Nicht nur der deutsche Bundeskanzler hat seine Probleme mit dem berühmten Glas, das Optimist*innen von jener Gattung Mensch, die immer Trübsal bläst, unterscheiden soll. Da gibt es die schöne Pressehilfe 2.0, und dann soll sie nicht reichen?

NEWS

Europa: Ein Drittel will den radikalen Bruch

Knapp ein Drittel der Europäer*innen sehen sich derzeit mit ihrer Wahlentscheidung bei einer rechtsextremen, -populistischen oder aber „linksradikalen“ Partei angesiedelt. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie, die am Donnerstag vergangener Woche veröffentlich wurde.

NEWS

Logement : La jeunesse élargit le mouvement

Loyers trop élevés, spéculation immobilière, accès à la propriété hors de portée : la crise du logement rend l’accès à un toit toujours plus difficile au Luxembourg. Treize organisations de jeunesse appellent à une mobilisation qui dépasse leur génération.

NEWS

Pétrole : la guerre est une bonne affaire

Alors que la guerre contre l’Iran fait flamber les prix à la pompe, elle gonfle aussi les marges de l’industrie pétrolière : 36 milliards d’euros supplémentaires dans l’UE depuis le 1er mars, dont 210 millions au Luxembourg, d’après une étude commandée par Greenpeace Allemagne.