Eine gesetzlich verankerte Dispens bekommen menstruierende Menschen in Luxemburg nicht, dafür aber einige von ihnen gratis Menstruationsprodukte: Taina Bofferding, Ministerin für die Gleichstellung von Frauen und Männern, weihte diese Woche einen Automaten zur Verteilung von Hygieneprodukten im „Drop In“ der Croix Rouge ein – einem Zentrum für Sexarbeiterinnen und Drogenabhängige. Die Aktion geht auf die Struggirls zurück. Hauptziel des jungen Kleinunternehmens ist die Installation entsprechender Automaten in öffentlichen Institutionen und Unternehmen. Dies ist auch eine der drei Forderungen der Aktionsplattform Jif, die kürzlich zu einem offenen Treffen zu Menstruation und Arbeit einlud. Die Jif verlangt in dem Zusammenhang auch, dass in allen Sektoren erst nach drei Tagen Arbeitsunfähigkeit ein ärztliches Attest vorgelegt werden muss, sowie stärkere Bildungsarbeit und Sensibilisierung zu Menstruation. Im Mai hatte eine Petition für Diskussionen gesorgt, in der zwei Tage Dispens für menstruierende Menschen mit starken Regelbeschwerden gefordert wurde. Die Abgeordnetenkammer beriet sich Anfang Oktober hierzu. Sie lehnte die Idee der Petentin Ornella Romito ab. Die woxx berichtete.
Solidarität mit der LGBTIQA-Bewegung in der Türkei
Die Organisation „Rosa Lëtzebuerg“ hat Solidarität mit der LGBTIQA-Bewegung in der Türkei ausgedrückt. Am vergangenen Dienstag tat die Luxemburger NGO, die sich für die Belange queerer Menschen einsetzt, dies per Pressemitteilung kund. Am 12. und 13. September ging die Regierung der Türkei koordiniert gegen verschiedene zivilgesellschaftliche...

