Am 8. März soll in Luxemburg-Stadt das dritte Jahre in Folge eine große Demo zum Weltfrauentag stattfinden, doch im Zuge der diesjährigen Vorbereitungen erlebten dieOrganisator*innen des „Fraestreik“ (JIF) eine böse Überraschung: Sie dürfen nur im Korridor zwischen der Philharmonie und dem Glacis demonstrieren, so die Antwort der Stadt Luxemburg auf ihre Anfrage. Dieser Bereich war nach Ausschreitungen einer Demo der Gegner*innen von Covidmaßnahmen und -impfungen von der Stadt eingerichtet worden. Die Bürgermeisterin Lydie Polfer (DP) behauptete RTL gegenüber diese Woche , sie habe keine Anfrage bekommen und lud die Vertreter*innen der JIF zum Gespräch ein. In einer gemeinsamen Pressemitteilung erklärten sich die Gemeinderäte von LSAP und Déi Lénk solidarisch mit dem feministischen Verbund: Es sei essenziell für eine Demokratie, dass Demonstrationen im Stadtzentrum stattfinden, wenn dabei die Sicherheitsbestimmungen eingehalten werden. Eine dringliche parlamentarische Anfrage der Déi Lénk-Abgeordneten zum Thema wurde vom Parlamentspräsident Fernarnd Etgen (DP) als unzulässig erklärt. Inhaltlich will der diesjährige Fraestreik Akzente auf Lohngerechtigkeit und Arbeitszeitverkürzung setzen – nun muss man sich wohl oder übel auch mit Demonstrationsrecht beschäftigen.
Droit du travail dans le monde : de mal en pis
Le droit du travail et les droits syndicaux étaient en recul partout dans le monde en 2025, constate la Confédération syndicale internationale (CSI), dans la treizième édition de son « Indice des droits ». Parmi les indicateurs les plus dégradés, elle pointe une hausse « des violations de la liberté d’expression et de réunion » (dans 50 % des...

