Finance et droits humains : Pas notre affaire ?

Les entreprises de l’économie réelle se montrent de plus en plus circonspectes pour éviter les accusations de violations des droits humains. Un rapport montre que cela n’est guère le cas du côté de la finance, notamment au Luxembourg.

Couverture d’un rapport d’Aperam sur sa culture de durabilité. Les plantations d’eucalyptus servent à alimenter les hauts-fourneaux et réduisent l’empreinte CO2. Le pesticide Aldrine, utilisé dans les années 1970, a été enfoui pour ensuite contaminer la zone. (aperam.com)

La finance est-elle malfaisante ? Sans doute. Tout d’abord sur le plan général, dans la mesure où elle représente une composante essentielle du système capitaliste, qui génère de la richesse et sacrifie la justice sociale et l’environnement naturel. mehr lesen / lire plus

Aktive Mobilität: Sichere Wege nur für Autos

Sowohl Fußgänger*innen als auch Fahrradfahrer*innen sammeln eigenständig Daten zu problematischen Stellen im Verkehr. Die Politik scheint sie weiterhin zu ignorieren.

Parkplätze zu nahe an Zebrastreifen können zur Gefahr für Fußgänger*innen werden. (Foto: CC BY-ND 2.0 mrhayata – flickr)

Die Stadt Luxemburg will ihre Daten zu den „illegalen“ Zebrastreifen nicht herausgeben. Rund ein Drittel der Fußgänger*innenüberwege in der Hauptstadt seien nicht kompatibel mit der Straßenverkehrsordnung, hatte das Zentrum fir Urban Gerechtegkeet (Zug) Ende Oktober 2021 verkündet. Herausgefunden hat die Initiative das in einem „citizen science“-Projekt, bei dem Freiwillige die Zebrastreifen in Luxemburg-Stadt anhand von Luftbildern auf ihre Konformität zum Code de la route überprüft hatten. mehr lesen / lire plus

Landesplanung: Lost in Transition

Die Landesplanungskonsultation „Luxembourg in Transition“ wurde Ende 2021 abgeschlossen. Noch sind die Resultate nicht öffentlich – lediglich die Arbeit des „Biergerkomitee Lëtzebuerg 2050“ wurde vorgestellt.

Mitglieder des Biergerkommitee Lëtzebuerg 2050 und Claude Turmes bei der Präsentation des Abschlussberichtes des Komitees. (Foto: MEA, DATer)

Das Projekt Luxembourg in Transition endet wohl ähnlich obskur, wie es begonnen hat. Im Juni 2020 berichtete die woxx über die internationale Ausschreibung für das Projekt, die der Luxemburger Öffentlichkeit nicht vorgestellt worden war. So scheint es auch mit den Resultaten zu verlaufen. Zu Heiligabend 2021 sollte die Raumplanungskonsultation eigentlich abgeschlossen sein. Was die vier letzten Teams ausgearbeitet haben, wurde jedoch bisher nicht öffentlich gemacht. mehr lesen / lire plus

Guy W. Stoos: Quadratisch, praktisch, gut

Am 8. Februar hätte Guy W. Stoos seinen 72. Geburtstag gefeiert. Noch bis kurz vor seinem Tod, am 12. Januar dieses Jahres, hatte er – wie in den 
33 Jahren davor – (fast) jede Woche sein politisches Statement abgeliefert. 
Ein Rückblick in 28 Etappen, ohne Anspruch auf Vollständigkeit, die bei mehr als 1.700 Zeichnungen auch kaum möglich wäre.

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Denkmalschutz: Das Dilemma mit dem Paradigma

Schneller als von manchen erwartet, erfolgte diese Woche das Votum zum neuen Denkmalschutzgesetz. Ob das ein Ende der Abrisswelle bedeutet, bleibt fraglich.

Foto : Luxembourg under Destruction

Als Kulturministerin Sam Tanson (Déi Gréng) 2019 die Vorlage für ein neues Denkmalschutzgesetz präsentierte, sprach sie von einem Paradigmenwechsel. Dank der Neuregelung sollte binnen zehn Jahren das gesamte Kulturerbe Luxemburgs nach wissenschaftlichen Kriterien erfasst und in einer Art Inventar dokumentiert werden, um so eine Klassifizierung der Baudenkmäler nach objektiven Maßstäben zu erlauben. Schützenswerte Objekte wären dann generell als solche eingestuft und man müsste dann nicht mehr, wie derzeit üblich, auf die Schnelle ein Gutachten bestellen, wenn ein Abriss angesagt ist. mehr lesen / lire plus

Kolumbiens Präsident in Luxemburg: Der personifizierte Rückschritt

Der kolumbianische Präsident Iván Duque war diese Woche auf Arbeitsbesuch in Luxemburg. Zuhause steht er vehement in der Kritik: Er hat staatliche Institutionen mit Partei- und Jugendfreunden durchsetzt und so nicht nur die Unabhängigkeit der Justiz in Frage gestellt. Für die Wahlen im Mai befürchten viele Wahlbetrug.*

Die Proteste gegen seine Steuergesetzreform wuchsen sich im vergangenen Jahr zur massivsten sozialen Mobilisierung seit Dekaden aus: der kolumbianische Präsident Iván Duque. (Foto: EPA-EFE/Colombian Presidency)

13 Massaker mit 39 Toten in Kolumbien hat die Menschenrechtsorganisation „Indepaz“ seit Jahresbeginn registriert. Hinzu kommen laut gleicher Quelle 17 gezielte Morde an Aktivst*innen für Umwelt-, Menschen- und soziale Rechte. mehr lesen / lire plus

Fraestreik im Abseits

Am 8. März soll in Luxemburg-Stadt das dritte Jahre in Folge eine große Demo zum Weltfrauentag stattfinden, doch im Zuge der diesjährigen Vorbereitungen erlebten dieOrganisator*innen des „Fraestreik“ (JIF) eine böse Überraschung: Sie dürfen nur im Korridor zwischen der Philharmonie und dem Glacis demonstrieren, so die Antwort der Stadt Luxemburg auf ihre Anfrage. Dieser Bereich war nach Ausschreitungen einer Demo der Gegner*innen von Covidmaßnahmen und -impfungen von der Stadt eingerichtet worden. Die Bürgermeisterin Lydie Polfer (DP) behauptete RTL gegenüber diese Woche , sie habe keine Anfrage bekommen und lud die Vertreter*innen der JIF zum Gespräch ein. In einer gemeinsamen Pressemitteilung erklärten sich die Gemeinderäte von LSAP und Déi Lénk solidarisch mit dem feministischen Verbund: Es sei essenziell für eine Demokratie, dass Demonstrationen im Stadtzentrum stattfinden, wenn dabei die Sicherheitsbestimmungen eingehalten werden. mehr lesen / lire plus

Conférence : que faire de la crise écologique ?

La grande transition énergétique et écologique, espérée et indispensable, sera-t-elle un win-win pour les citoyen-nes comme pour les entreprises ou faudra-t-il « changer le système » pour arrêter de changer le climat ? De nombreux scénarios sont sur la table, et les définitions de ce qu’on entend par système peuvent également diverger. Mercredi prochain, la conférence « Écosocialisme ou effondrement » permettra d’entendre un point de vue radical, mais bien informé sur le sujet. Le ton est donné par l’invitation diffusée par Déi Lénk : « Une solution à la crise écologique, une alternative à la course vers l’abîme du changement climatique sont-elles possibles sans ‘changer de système’, c’est-à-dire sans affronter le capitalisme ? mehr lesen / lire plus

Der letzte linke Kleingärtner, Teil 39: Die Deutschen und ihr Wolf

Der Wolf ist und bleibt ein Aufreger-Thema und veranlasst den letzten linken Kleingärtner zur Betrachtung deutscher Verhaltensweisen. Jede Ähnlichkeit mit Menschen in Luxemburg ist daher rein zufällig und vom Autor nicht gewollt.

Über die Präsenz des Wolfes wird viel gestritten: Im woxx-Team mag man ihn vor allem, wenn er aus der Flasche kommt. (Foto: Dirk Van Esbroeck/Wikimedia/CC-BY-SA-3.0,2.5,2.0,1.0)

Die Deutschen sind komisch, etwa beim Umgang mit der lieben Natur. Selbstverständlich soll sie unberührt sein. Weil sie dann schöner ist. So fühlen es viele Menschen in Deutschland. Und merken nicht, welchen Stuss sie reden.

Die meisten Menschen wollen auch glückliche Hühner, die freien Auslauf haben. mehr lesen / lire plus

Dans les salles : Death on the Nile

Pour sa deuxième adaptation d’un roman d’Agatha Christie, Kenneth Branagh resserre les boulons et propose un « whodunit » agréable.

La sympathique croisière sur le Nil va se révéler meurtrière… (Photos : Twentieth Century Fox Film Corporation)

La énième adaptation d’un livre de la « reine du crime » pose toujours la question de savoir pourquoi il est nécessaire de reprendre à l’écran une histoire qu’amateurs et amatrices connaissent déjà. Et quand Kenneth Branagh est aux manettes, l’interrogation est d’autant plus justifiée que son premier essai, « Murder on the Orient Express », était loin d’être convaincant. « Aïe, Kenneth Branagh se met au grandiloquent avec un casting de stars… qui font tout pour montrer qu’aucune ne tire la couverture à elle ! mehr lesen / lire plus

Arts pluriels : Ce monde ne tourne pas rond

Le Centre Pompidou-Metz offre un second souffle à la Biennale de Taipei, organisée en 2020. Les dernières éditions s’intéressaient aux problèmes environnementaux. En 2022, le sujet est toujours d’actualité.

Photo : Nuno Lucas da Costa

La Biennale de Taipei a été créée en 1992 par le Taipei Museum of Fine Arts. Pour cause de pandémie, l’édition de 2020 a injustement connu un faible retentissement international. Pour y remédier, le Centre Pompidou de Lorraine accueille depuis novembre, pratiquement à l’identique, une grande partie de cette exposition. À l’origine, les commissaires sont partis d’un juste et lucide constat en radiographiant l’état actuel de notre planète : « Toi et moi, on ne vit pas sur la même planète ». mehr lesen / lire plus

Willis Tipps: Februar 2022

Cumbia amazónica

Bareto ist ein Septett aus Peru, das 2003 sein erstes Album mit Ska- und Reggae-Orientierung herausbrachte und sich schon kurze Zeit später auf seine heimischen Klänge wie Cumbia und Chicha konzentrierte. Mit dieser Neuorientierung erhielten zwei Alben der Band eine Nominierung für die Latin Grammy Awards und 2016 spielte sie ein bemerkenswertes Showcase auf der Weltmusikmesse Womex. Nach einer Recording-Pause von knapp sieben Jahren meldet sie sich jetzt mit ihrem neuen Album El amor no es para los débiles zurück. Die Kerntruppe und ihre zahlreichen Gastmusiker*innen bleiben hier ihrem Stil treu und haben zehn Stücke aufgenommen, von denen einige ordentlich abgehen, während andere im Mid-Tempo grooven. mehr lesen / lire plus

1Meter20: „Der Feminismus wird siegen!“

In „1Meter20“ kämpft eine Schülerin mit Behinderung Seite an Seite mit LGBTIQA+ Jugendlichen für Sexualkundeunterricht an einem argentinischen Gymnasium und für das Recht auf Schwangerschaftsabbruch im Land.

Efe, Juana und Julia (v.l.n.r.) kämpfen an ihrer Schule für einen Sexualkundeunterricht, 
der inklusiv ist und der Diversität der Schüler*innen gerecht wird. (Copyright: Screenshot/arte.tv)

„Offiziellen Daten zufolge bringt in Argentinien im Durchschnitt alle vier Stunden ein Mädchen unter 15 Jahren ein Kind zur Welt. Die meisten dieser Minderjährigen werden gezwungen, Schwangerschaften auszutragen, die das Ergebnis sexueller Gewalt sind.” Das geht aus dem Bericht von Amnesty International über die reproduktiven Rechte in dem lateinamerikanischen Land hervor, der 2021 veröffentlicht wurde. mehr lesen / lire plus

Dans les salles : Ghahreman

Même si le film est tout de même assez bavard et procure un certain malaise devant le ton qui monte sans cesse entre personnages, l’engrenage dans lequel le protagoniste est pris est habilement décrit et la réalisation très efficace.

L’évaluation du woxx : XX
Tous les horaires sur le site. mehr lesen / lire plus