Es kommt einer Mischung aus Geisterstadt, Künstler*innendorf und Freizeitpark für Liebhaber*innen der alternativen Kunstszene gleich: Zahlreiche Künstler*innen bespielen derzeit in Auftrag des Kollektivs Cueva das brachliegende Industriegelände Metzeschmelz zwischen Esch und Schifflingen. Wo früher nur das Personal der Stahlwerke verkehrte und bald ein neues Wohnprojekt entstehen soll, können jetzt Besucher*innen bis Oktober Kunstwerke unterschiedlichster Genres bewundern – unter anderem von Lascar, dessen Collagen im Mai die Rückseite der woxx einnehmen. Hinzu kommen spontane Happenings und Konzerte, die auf der Facebook-Seite „Metzeschmelz CUEVA 2022“ angekündigt werden. Wer einen kleinen Vorgeschmack haben will: Der Saarländische Rundfunk war Anfang April zu Besuch in der Industrieruine und hat mit Théid Johanns, Mitbegründer von Cueva, über die Hintergründe des Projekts gesprochen. Das Video gibt es auf YouTube zu sehen.
Buchtipp: Kekeli
Kekeli hat sich bislang kaum mit der Geschichte ihres Vaters beschäftigt. Erst als ihre Cousine Afi aus Togo zu Besuch kommt, beginnt sie, die Vergangenheit ihrer Familie und Fragen der eigenen Identität neu zu betrachten. Jessica Mawuena Lawson entwickelt in ihrem Debütroman „Kekeli“ daraus eine Coming-of-Age-Geschichte über Zugehörigkeit und...

