CSL fordert nachhaltigeren Pensionsfonds

von | 07.07.2022

Die Arbeitnehmer*innenkammer CSL forderte in einer Stellungnahme eine grundlegende Neugestaltung der Investitionsstrategie des „Fonds de compensation“ (FDC). Der FDC verwaltet die luxemburgischen Pensionsgelder und überarbeitet gerade seine Investitionsstrategie für die nächste Fünfjahresperiode. Die Anlagen, die getätigt werden, sind nicht immer nachhaltig. So waren 2021 ungefähr 1,3 Prozent des Fonds in Kohle-Aktien investiert (siehe woxx-online „Willig, aber schwach“). Den Einnahmen des FDC, im Jahr 2020 etwa 1,13 Milliarden Euro, müsse man die Klimaschäden entgegenstellen: Das waren laut Schätzungen des Rechnungshofes zwischen 2016 und 2021 rund 522 Millionen Euro. Die CSL will, dass die Kriterien, nach denen der FDC investiert, viel strenger werden. Der FDC solle sich nicht so sehr am Markt orientieren, sondern eher in die lokale Wirtschaft investieren. Eine Möglichkeit könne sein, bezahlbaren Wohnraum zu finanzieren. Langfristig könne der FDC seine Aufgabe nicht erfüllen, wenn seine Investitionen dazu beitrügen, das globale Klima auf über 1,5° Celsius zu erhöhen, heißt es in der Stellungnahme der CSL.

Dat kéint Iech och interesséieren

NEWS

Harcèlement moral : plus de moyens pour l’ITM

En avril 2023, la Chambre adoptait une loi pour lutter contre le harcèlement moral au travail, en confiant à l’Inspection du travail et des mines (ITM) la charge de traiter les plaintes et de mener d’éventuelles enquêtes. Où en est-on trois ans après ? Répondant à une question parlementaire du député pirate Sven Clement, le ministre du...

NEWS

Greenpeace klagt gegen JBS in den Niederlanden

„Greenpeace“ klagt in den Niederlanden gegen den weltweit größten Fleischkonzern JBS. Nach einem ersten Schreiben fordert die Umwelt-NGO nun, dass die Firma Informationen zu ihren Expansionsplänen offenlegt (woxx 1889; „Environnement : Un bout de papier contre un géant de la viande“). Grundlage der Klage ist ein neues niederländisches Gesetz,...

NEWS

Fin de la complicité de la CSSF avec l’État d’Israël

La Commission de surveillance du secteur financier (CSSF) ne prolongera pas les emprunts de l’État israélien au-delà du 31 août, date d’échéance pour les « Israel bonds ». Selon les propos du directeur de la CSSF, Claude Marx, sur « RTL », la décision de l’autorité de régulation financière découle de raisons « réglementaires », aucune sanction...