Noch bis zum 15. Januar zeigt die Escher Konschthal Deimantas Narkevičius Filmarbeiten. Narkevičius zählt für die Kunsthalle zu den international erfolgreichsten und beständigsten litauischen Gegenwartskünstler*innen. Thematisch ist die Schau einen Besuch auf den letzten Drücker Wert, besonders für diejenigen, die sich für die künstlerische Aufarbeitung der Post-Sowjetunion interessieren: Narkevičius beschwört Geister der Vergangenheit herauf, konfrontiert das heutige Litauen mit seiner neuen Identität. Wer die Ausstellung besucht, sollte allerdings viel Zeit mitbringen und am besten eine Taschenlampe, denn die meisten Filme sind lang und die Vorführräume gleichen einem dunklen, unübersichtlichem Labyrinth.
Buchtipp: Portia Elan – Homebound
In ihrem Sci-Fi-Roman „Homebound“ erzählt Portia Elan nicht nur eine, sondern gleich drei Geschichten, die alle zu unterschiedlichen Zeitpunkten spielen: 1983, 2078 und 2586. Am Ende des 20. Jahrhunderts muss die gerade erwachsen gewordene Becks den Tod ihres Onkels verarbeiten und findet Trost in einem Computerspiel, das dieser für sie...

