Lëtzebuergesch auf dem Vormarsch

von | 16.11.2017

Das Gesetz zur Förderung der luxemburgischen Sprache befindet sich auf dem Instanzenweg. Das verkündeten Bildungsminister Claude Meisch und Kulturminister Guy Arendt am Donnerstag auf einer Pressekonferenz. Das Gesetz definiert zunächst eine Reihe von Zielen; so soll beispielsweise die Forschung über die luxemburgische Sprache gestärkt und das Erlernen des Luxemburgischen unterstützt werden. Die Eröffnung des Zentrums für die luxemburgische Sprache, welches unter anderem Geschichte und Dialekte des Luxemburgischen dokumentieren soll, zählt zu den konkreteren Maßnahmen. In naher Zukunft sollen drei Posten geschaffen werden. Ferner ist ein Plan zur Förderung der luxemburgischen Sprache über 20 Jahre vorgesehen, dessen Ausarbeitung zum Aufgabenbereich eines eigens dafür vorgesehenen Kommissariats zählen soll. Dieser Instanz obliegt es zudem, ein ausreichendes Angebot an Luxemburgischkursen im In- und Ausland sicherzustellen. Mit dem Gesetz komme man einer breiten Nachfrage in der Bevölkerung nach, sowohl von Seiten luxemburgischer StaatsbürgerInnen als auch von Nicht-LuxemburgerInnen, so Meisch. Für viele sei das Luxemburgische wichtiger Bestandteil der eigenen Identität.

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