Beim City Breakfast wirkten Bürgermeister Paul Helminger und der erste Schöffe der Stadt Luxemburg, François Bausch, von den Ereignissen überrumpelt. Die Vertagung des Baubeginns der Tram stellt die Stadt vor einige Probleme. Ratlos sehen ihre Politiker dem nach Fertigstellung der Nordstraße zu erwartenden Verkehrskollaps auf Kirchberg entgegen, den sie vorerst mit anderen Mitteln abwenden müssen. Im Sommer wird die Baustelle im Autobahntunnel Howald, der gar nicht im Stadtgebiet liegt, dort für ein Verkehrschaos sorgen. Helminger und Bausch sehen sich hier als Opfer einer schlechten Kommunikationspolitik: Wenngleich die Tageszeitungen den Autofahrern freundlich erklärt hätten, wie man sich richtig von zwei Spuren auf eine einfädelt, würde es Stau geben und die genervten Pendler auf andere Straßen ausweichen. Im Gegenteil sollten sie zum Umsteigen auf den öffentlichen Transport aufgemuntert werden. Und noch eine schlechte Überraschung: Der Betreiber der „Rives de Clausen“ stellt ab dem 1. Juni seinen Pendelbusdienst von Bouillon und Glacis nach Clausen ein – obwohl dieser viel genutzt wurde und die Anrainer dennoch über nächtliche Stauorgien klagten. In der Hoffnung, den Betreiber zum Einlenken zu bewegen, kündigten Helminger und Bausch „null Toleranz“ im Umgang mit Falschparkern an. Vier Polizisten werden zukünftig jedes Wochenende in Clausen patrouillieren.
Méco gegen Vergünstigungen bei Hybrid-Dienstwagen
Die Umweltorganisation „Mouvement écologique” (Méco) stellt sich gegen eine steuerliche Vergünstigung von sogenannten Plug-in-Hybriden als Dienstwagen. In einer Stellungnahme vom vergangenen Montag kritisiert die NGO die geplante steuerliche Begünstigung dieser Fahrzeuggattung. Als „Plug-in-Hybride“ werden Autos bezeichnet, die sowohl einen...

