Sollte es bei der Vorentscheidung von Mittelstandsminister Boden bleiben, das geplante Einkaufszentrum in Wickringen zuzulassen, dann bedeutet das für den Mouvement Ecologique das Ende des IVL-Konzeptes. Der geplante Standort erfülle keine der vom IVL vorgegebenen Prinzipien. Das Projekt liege weder an einem so genannten zentralen Ort, noch bestehe eine Anbindung an den öffentlichen Verkehr. Der zu erwartende zusätzliche massive Individualverkehr stehe auch im Widerspruch zu den von der Regierung erklärten Klimaschutzzielen. Damit stellt sich die Umweltgewerkschaft hinter Innenminister Halsdorf, der sich gegen das Projekt Wickringen ausgesprochen hat. Der Meco verlangt jetzt auch von Umwelt- und Transportminister Lux eine eindeutige Stellungnahme. Dass Projekte wie Wickringen überhaupt angedacht werden, liegt nicht zuletzt an dem immer noch nicht umgesetzten sektoriellen Plan „zone d’activités“. Seit 15 Jahren wird daran herumgedoktert, ohne dass sich Landesplanungs- und Wirtschaftsministerium einig werden. Neben der Standortfrage stellt der Meco allerdings auch die Frage nach den negativen Auswirkungen auf die innerstädtischen Einkaufszentren im Süden, deren Ausbau – gerade aus Sicht des IVL – wichtig ist.
Weibliche Genitalverstümmelung in Luxemburg
Im Nachgang einer UNICEF-Studie zu weiblicher Genitalverstümmelung (FGM) in Luxemburg, die im April 2026 veröffentlicht wurde, hatten die LSAP-Abgeordneten Claire Delcourt und Mars Di Bartolomeo eine parlamentarische Anfrage zum Thema gestellt. Vergangenen Montag erfolgte die Antwort, der sich neben den drei adressierten Minister*innen der...

