Monsanto ist bekannt für seine „bahnbrechenden“ Entwicklungen in Sachen Gentechnik, zum Beispiel das Roundup-Ready-Soja: Die so veränderten Pflanzen sind gegen das ebenfalls von Monsanto produzierte, namensgebende Pestizid resistent und ermöglichen daher eine besonders „effiziente“ Bekämpfung von „Unkräutern“. Monsanto ist auch dafür bekannt, solche Entwicklungen auf agressive Art patentrechtlich zu schützen. Am vergangenen Dienstag hatte der Gerichtshof der Europäischen Union in Luxemburg darüber zu befinden, ob importiertes Mehl aus Gensoja ebenfalls vom EU-Patentschutz abgedeckt ist. Der Konzern setzte darauf, mittels seines europäischen Patents den Import diese Mehls aus Argentinien, wo Monsanto über kein solches Patent verfügt, verbieten zu lassen. Die gute Nachricht: Das Gericht entschied, der Patentschutz gelte nicht für „totes“ Pflanzenmaterial, und verpasste Monsanto damit einen Dämpfer. Die schlechte: Der Import von argentinischem Gensoja-Mehl in die EU – laut Reuters derzeit im Gegenwert von drei Milliarden Euro – geht weiter.
Droit du travail dans le monde : de mal en pis
Le droit du travail et les droits syndicaux étaient en recul partout dans le monde en 2025, constate la Confédération syndicale internationale (CSI), dans la treizième édition de son « Indice des droits ». Parmi les indicateurs les plus dégradés, elle pointe une hausse « des violations de la liberté d’expression et de réunion » (dans 50 % des...

