In einer Pressemitteilung begrüßen die Umweltverbände Mouvement Ecologique und „natur&ëmwelt“ sowie die Bürgerinitiative Busna „mit Nachdruck“ das Engagement des delegierten Nachhaltigkeitsministers Marco Schank, der sich auf die Suche nach einem alternativen Standort für das Agrarzentrum begeben hat. Dessen Aussage, dass der zukünftige Standort des Agrarzentrums sowohl „naturschützerischen wie auch landesplanerischen Kriterien“ entsprechen müsse, wird von den Verbänden in vollem Umfang geteilt. Obwohl sie die im Auftrag der Promotoren durchgeführten Umweltverträglichkeitsprüfung in weiten Teilen als unvollständig betrachten und ihre Stoßrichtung anfechten, sehen Meco und Co ihre Kritiken bestätigt, wonach der bisher ins Auge gefasste Standort in Pettingen schwerwiegende Probleme aufwirft. Dass die Gemeinde Mersch nun trotzdem eine zusätzliche offizielle Umweltverträglichkeitsprüfung zu diesem Standort in Auftrag gegeben hat, wird von den UmweltschützerInnen als Vergeudung öffentlicher Gelder betrachtet. Die Organisationen unterstützen deshalb alle Bemühungen, um einen geeigneten alternativen Standort zu finden. Dem Vernehmen nach soll Schank in der Gemeinde Colmar-Berg ein entsprechendes Terrain ausfindig gemacht haben.
WHO erinnert an Notlage im Sudan
In einem Statement vom vergangenen Samstag erinnert der Generaldirektor der Weltgesundheitsorganisation (WHO), Tedros Adhanom Ghebreyesus, an die aktuelle Notlage im Sudan. „Der Sudan steht vor einer der schwersten humanitären und gesundheitlichen Notlagen der Welt. Mehr als 33,7 Millionen Menschen – über die Hälfte der Bevölkerung des Landes...

