„Der Monat Oktober wird ein historischer Moment in der Stadtentwicklung“, meinte Bürgermeister Paul Helminger diese Woche beim City Breakfast. Die Gesetzesprojekte zum Bau des neuen Boulevard Raiffeisen und des Boulevard Kockelscheuer, welche mit der Umsetzung des Projekts Ban de Gasperich zusammenhängen, werden demnächst in der Chamber beschlossen. Auf einer Fläche von 80 ha sollen hier Büros, Geschäfte und Wohnungen entstehen. „Ich bin sicher, dass wir dann 2011 mit dem Bau beginnen können“, so Helminger. Ende Oktober werde die begleitende Kommission des Projektes Royal-Hamilius den Gewinner der Ausschreibung für den 0,7 ha großen Innenstadtbereiches bekannt geben. Außerdem habe sich das Bauprojekt auf Place de l’Etoile konkretisiert und der Baubeginn sei für 2011 denkbar. Einzige Herausforderung: Die Konzeption des Einkaufs- und Gastronomiebereiches muss komplementär zu den Angeboten der Innenstadt sein, um deren Attraktivität nicht zu gefährden. Das „Call a bus“-System wird nun flexibler: Fahrgäste können im innerstädtischen Bereich zwischen 9.00 und 23.00 Uhr für nur fünf Euro die Fahrt von der Haustür bis zum Zielort gefahren werden. Dass „Call a bus“ somit eine vor allem kostengünstigere Alternative zu den Taxis darstellt und ihnen Konkurrenz macht – sieht Helminger nicht: Die Taxifahrer hätten sich bisher nicht beschwert.
WHO erinnert an Notlage im Sudan
In einem Statement vom vergangenen Samstag erinnert der Generaldirektor der Weltgesundheitsorganisation (WHO), Tedros Adhanom Ghebreyesus, an die aktuelle Notlage im Sudan. „Der Sudan steht vor einer der schwersten humanitären und gesundheitlichen Notlagen der Welt. Mehr als 33,7 Millionen Menschen – über die Hälfte der Bevölkerung des Landes...

