„2030 arbeiten wir alle in Metz ?!“ lautet der Titel einer Diskussionsrunde, die von der „Gréng Stëftung“ im Rahmen ihres Projektes „Luxembourg et Grande Région 2030“ am kommenden Mittwoch um 18.30 im Carré Rotondes organisiert wird. Paul Emering (Chambre de Commerce), Blanche Weber (Mouvement Ecologique), Nico Clement (OGBL) und die Diplom-Geografin Andrea Hartz diskutieren über die Möglichkeit raumplanerische Prinzipien – wie etwa Menschen möglichst nahe an ihrer Arbeitsstätte wohnen zu lassen – in der Großregion umzusetzen. Derzeit geschehe eher das Gegenteil, denn die Entwicklung ist geprägt vom Konkurrenzdenken zwischen staatlichen und privaten Akteuren, die versuchen möglichst viel von den zahlreichen Unterschieden zwischen den Grenzregionen zu profitieren. Besonders hierzulande scheint es, als würde die Entwicklung einer entvölkerten Grenzregion gerne in Kauf genommen, wenn die Wertschöpfung in Luxemburg geschieht. Die OrganisatorInnen stellen deshalb die Frage, ob immer alle Betriebe in Luxemburg angesiedelt werden müssen, damit der wirtschaftliche Nutzen der Großregion zugute kommt? Oder kann die Wirtschaft der Großregion nicht vor allem gestärkt werden, indem eine größere Diversifizierung in allen Teilen der Großregion gefördert wird? Die vom Journalisten Marc Schlammes moderierte Debatte wird simultan auf Französisch übersetzt. Der Eintritt ist frei.
Santé : La privatisation de la médecine en marche
Les futures sociétés privées de médecins échapperont à l’avidité de la finance, selon un avant-projet de loi qui entre en débat à la Chambre. Mais cela n’exclut pas une course au profit, qui abandonnerait la prise en charge des actes médicaux les plus coûteux au seul secteur public.

