Wenn man die eigene Existenzberechtigung selbst beschwören muss, dann läuft irgendetwas schief! Nein, die Rede ist nicht von der Piratenpartei, sondern vom Parteitag der LSAP am vergangenen Sonntag, auf dem sich die Parteispitze Mut machte. „Mehr Bildung, mehr Beschäftigung“ waren die dominierenden Schlagwörter und man müsse Geschlossenheit nach außen signalisieren, appellierte Parteichef Bodry an seine „Genossen“. Darüber hinaus hält die Partei erstaunlicherweise an sozialer Gerechtigkeit fest. So sei es nach wie vor eines ihrer Hauptanliegen, das luxemburgische Sozialmodell zu erhalten. „Dem Diktat der Märkte dürfen wir nicht nachgeben“ und „Der Mensch muss wieder im Herzen unseres Interesses stehen“, so Bodry. Von der Mehrheit beklatscht wurde die Grundschul- und Berufsausbildungs-Reform, die von Ministerin Mady Delvaux-Stehres nach „Jahrzehnten des politischen Stillstands“ auf den Weg gebracht wurde; denn bisher sei da irgendetwas schief gelaufen, stellte Arbeitsminister Schmit fest. In der steigenden Erwerbslosigkeit unter Jugendlichen sieht er „ein menschliches Drama“. So einigte man sich geschlossen auf eine höhere Frauenquote und beschwor sich als zukünftige Gestalter.
Quality of Work Index : Le travail, c’est toujours pas la santé
Les conditions de travail se dégradent au fil des ans. C’est le constat dressé par la Chambre des salariés (CSL) dans l’édition 2025 du « Quality of Work Index Luxembourg ». L’insatisfaction au travail n’a jamais été aussi élevée depuis l’existence de cette étude qui, cette année, met l’accent sur le déficit en matière de formation continue.

