Forum 388 : Public crisis

von | 11.10.2018

In der letzten Ausgabe des Monatsmagazins Forum, rät Historiker Michel Pauly, dem aufkommenden Rechtspopulismus in der Luxemburger Politik durch mehr soziale Gerechtigkeit und Stärkung der kulturellen Identität – allen voran des Instituts für Luxemburgistik – entgegenzutreten, sowie durch die Herstellung neuer Mythen. So ließe sich der lästigen immer wieder aufkeimenden „self-devaluation“ der Luxemburger Einhalt gebieten. Ob der Mythos Finanzplatz die Nation am Erwachsenwerden und Verantwortung für Europa übernehmen hindert, verrät er nicht. Céline Flammang, Regierungskommissarin im Verwaltungsrat von Radio 100,7 setzt den „Quotenfetischisten“ den Begriff „public value“ entgegen – den messbaren Dienst an der Gesellschaft. So, die Autorin, ließe sich die „gegenseitige Wertschätzung“ zwischen Öffentlich-Rechtlichen und ihren Gegnern ein Stück weit wiederherstellen. Im eigentlichen Dossier-Teil – diesmal dem Thema Schule gewidmet – berichtet SCRIPT-Direktor Luc Weis von einer Lernplattform über die „sehr begabte Schüler“ sich „sämtliche Kompetenzen der Mathematiklehrpläne selbstständig aneignen“, verunsicherten Lehrer*innen sowie weiteren Erkenntnissen welche die Lehrpersonal über das Zusammenspiel von Kids und neue Medien gewinnen konnte.

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