(avt) – „137.5 ist ein Magazin, welches ohne Text komplexe Zusammenhänge oder
einfache Ideen verbildlicht“ heißt es in der Beschreibung auf der
Webseite des Magazins 137.5. Die Zeitschrift, deren Nullnummer gerade
erschienen ist und die zum stolzen Preis von 16,- Euro erworben werden
kann, will „mit Augenzwinkern“ anders unterhalten und informieren. Sie
will es ihren KundInnen – denn von LeserInnen kann man angesichts der
Abwesenheit von Texten kaum sprechen – ermöglichen, sich Themen
spielerisch zu erschließen. Auf 30 Infotafeln findet sich eine
beachtliche Themenvielfalt wie etwa Illustrationen zu „Lëtzebuerger
Wäibau“, über Pferderassen in Europa bis hin zu Espressosorten und
„Lëtzebuergesch Schwéngszucht“. Es wirkt gerade so, als hätten sich hier
eine Handvoll GraphikdesignerInnen und IllustratorInnen einmal
gründlich ausgetobt. Mit der Anzeige „Das kannste schon so machen, aber
dann isses halt kacke“ – bewirbt Kay Spiegel auf der letzten Seite seine
Webseite kannstemachen.de. Ein ähnlich dumpfer Eindruck bleibt von
„137.5“ zurück.
Santé : La privatisation de la médecine en marche
Les futures sociétés privées de médecins échapperont à l’avidité de la finance, selon un avant-projet de loi qui entre en débat à la Chambre. Mais cela n’exclut pas une course au profit, qui abandonnerait la prise en charge des actes médicaux les plus coûteux au seul secteur public.

