(da) – Cargolux betreibt Sozialdumping, befanden LCGB und die Pilotenvereinigung ALPL bei einer gemeinsamen Pressekonferenz kurz vor den anstehenden Tarifverhandlungen. Cargolux Italia wurde 2008 als Tochtergesellschaft gegründet, um Flüge zwischen Italien und Nicht-EU-Staaten durchführen zu können. Seit ihrer Gründung betreibt die Gesellschaft ein von Luxemburg geleastes Flugzeug. Während anfangs in Luxemburg beschäftigte Piloten die Maschinen flogen, verlangt die italienische Luftfahrtbehörde seit 2010 den Umstieg auf italienische Piloten. Die Luftfahrtgesetze machen eine italienische Betriebsgenehmigung für die Flüge mittlerweile überflüssig. Trotzdem will Cargolux dem italienischen Ableger nun ein zweites Flugzeug zur Verfügung stellen. Dafür sollen in Italien 25 neue Piloten eingestellt werden, 25 Piloten aus Luxemburg wiederum „umverteilt“ werden. LCGB und ALPL warnen vor einer „Outsourcing“- und „Social dumping“-Strategie und verlangen, dass das zweite Flugzeug in Luxemburg bleibt. Cargolux-CEO Dirk Reich bestätigt die Befürchtungen im Luxemburger Wort: „Die Crews in Italien verdienen weniger als jene in Luxemburg und sind zudem produktiver.“ Im Interview mit 100komma7 verlangt er konsequenterweise Lohnkürzungen bei Cargolux Luxemburg.
WHO erinnert an Notlage im Sudan
In einem Statement vom vergangenen Samstag erinnert der Generaldirektor der Weltgesundheitsorganisation (WHO), Tedros Adhanom Ghebreyesus, an die aktuelle Notlage im Sudan. „Der Sudan steht vor einer der schwersten humanitären und gesundheitlichen Notlagen der Welt. Mehr als 33,7 Millionen Menschen – über die Hälfte der Bevölkerung des Landes...

