Studie zu häuslicher Gewalt

von | 05.03.2015

(avt) – Pünktlich zum 8. März wartet das MEGA-Ministerium mit den Ergebnissen einer beim „Luxembourg Institute of Health“ (LIH) in Auftrag gegebenen Studie auf, deren Ergebnisse wenig erstaunen: junge Frauen sind in der Regel öfter betroffen, häusliche Gewalt kommt gehäuft in bildungsfernen Schichten vor und psychische Instabilität erhöht das Risiko für Frauen, Opfer von Gewalt zu werden. Darüberhinaus stellt die Studie fest, dass die Anzahl der Vorfälle in den letzten Jahren drastisch gestiegen ist, nämlich um gut 35 Prozent. Sprach die Polizei 2004 noch 145 Hausverweise aus, so waren es 2013 bereits 357, bei rund 844 registrierten Interventionen. Dabei dürfte die Dunkelziffer noch wesentlich höher sein. 95,2 Prozent der Täter sind männlich. Man muss also Zweifel haben, ob der gesetzliche Rahmen von 2003 noch ausreicht, um Frauen wirklich zu schützen. Zumindest einige der anvisierten Maßnahmen lassen indes hoffen: Noch in diesem Jahr sollen ein weiteres – dringend benötigtes – Frauenhaus eröffnet und in Düdelingen eine Opferambulanz eingerichtet werden, in der ein Arzt Frauen unmittelbar nach einer Misshandlung behandelt und auch ein Gutachten erstellt.

Dat kéint Iech och interesséieren

NEWS

Droit du travail dans le monde : de mal en pis

Le droit du travail et les droits syndicaux étaient en recul partout dans le monde en 2025, constate la Confédération syndicale internationale (CSI), dans la treizième édition de son « Indice des droits ». Parmi les indicateurs les plus dégradés, elle pointe une hausse « des violations de la liberté d’expression et de réunion » (dans 50 % des...

NEWS

Lebensmittelpolitik scheitere an politischem Willen

Der 2019 gegründete Verein „Foodsharing“ äußerte diese Woche scharfe Kritik an der Lebensmittelpolitik der Regierung. Konkret ging es um den nationalen Aktionsplan für ein nachhaltiges Ernährungssystem, den das Landwirtschaftsministerium vergangenen April vorgestellt hatte (woxx 1882). Während die Regierung darin den Fokus jedoch auf...

NEWS

Kannerjugendtelefon: „100 Prozent“ menschlich

Angesichts der technologischen und gesellschaftlichen Entwicklung rund um sogenannte künstliche Intelligenz startete das Kanner-Jugendtelefon (KJT) vergangenen Dienstag die Kampagne „100 % menschlich“, um auf den Mehrwert menschlicher Beratung gegenüber KI-gestützten Alternativen aufmerksam zu machen. Urteilfreies Zuhören, menschliche Präsenz...

NEWS

Tripartite : Frieden dégaine le chéquier

La première tripartite de l’ère Frieden s’est ouverte ce mardi 2 juin. Les discussions, apaisées le premier jour, ont pris un tour plus vif dès le lendemain avec l’épineuse question du salaire social minimum, que les syndicats veulent voir davantage revalorisé.