#aussteigen: Zehntausende protestieren anlässlich der IAA für wirksamen Klimaschutz und Verkehrswende


Unter dem Motto “Raus aus dem Verbrennungsmotor – Verkehrswende jetzt!” haben heute mehr als 25.000 Menschen im Anschluss an eine Fahrrad-Sternfahrt vor den Toren der Internationalen Automobilausstellung (IAA) demonstriert.

Die Fahrrad-Demonstrant*innen forderten eine Verkehrswende, um die Einhaltung des 1,5-Grad-Ziels des Pariser Klimaabkommens sicherzustellen. Zu den Protesten hatte das Bündnis #aussteigen aufgerufen, in dem sich ADFC, BUND, Campact, Deutsche Umwelthilfe, Greenpeace, NaturFreunde Deutschlands und VCD zusammen geschlossen haben.
„Die Zeit für protzige Spritschlucker und immer größere SUVs ist vorbei. Heute haben sich zehntausende Menschen zu Fuß und auf dem Fahrrad die Stadt von der Autoindustrie zurückerobert“, hieß es aus dem #aussteigen-Bündnis. Dieser eindrucksvolle Protest zeige, dass viele Menschen eine sofortige klimafreundliche Verkehrswende fordern.
Radfahrende aus Mannheim und Gießen starteten bereits in den frühen Morgenstunden.

Insgesamt nahmen laut den Veranstalter*innen 18.000 Menschen allein an der Fahrrad-Sternfahrt teil. Die Routen führten teilweise über die Autobahnen A648 und die A661, die für die Sternfahrt gesperrt wurden. Auf der letzten Etappe schloss sich der Kidical Ride an, bei dem zahlreiche Familien mit Kindern einen eigenen Fahrrad-Block bildeten. Bei der Abschlusskundgebung vor der IAA-Messe forderte das Demo-Bündnis Vorrang für den Fuß- und Radverkehr, den massiven Ausbau von Bus und Bahn und den klimaneutralen Verkehr bis 2035.

Der Protest richtete sich sowohl an die Autoindustrie als auch an die Politik. Am 20. September will das Klimakabinett der bundesdeutschen Regierung einen Maßnahmenkatalog für den Klimaschutz vorlegen. Dem Verkehr kommt dabei eine besondere Rolle zu. Denn einzig im Verkehrssektor sind die klimaschädlichen Kohlendioxid-Emissionen in den vergangenen 30 Jahren in Deutschland nicht gesunken.

 


Cet article vous a plu ?
Nous offrons gratuitement nos articles avec leur regard résolument écologique, féministe et progressif sur le monde. Sans pub ni offre premium ou paywall. Nous avons en effet la conviction que l’accès à l’information doit rester libre. Afin de pouvoir garantir qu’à l’avenir nos articles seront accessibles à quiconque s’y intéresse, nous avons besoin de votre soutien – à travers un abonnement ou un don : woxx.lu/support.

Hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Wir stellen unsere Artikel mit unserem einzigartigen, ökologischen, feministischen, gesellschaftskritischen und linkem Blick auf die Welt allen kostenlos zur Verfügung – ohne Werbung, ohne „Plus“-, „Premium“-Angebot oder eine Paywall. Denn wir sind der Meinung, dass der Zugang zu Informationen frei sein sollte. Um das auch in Zukunft gewährleisten zu können, benötigen wir Ihre Unterstützung; mit einem Abonnement oder einer Spende: woxx.lu/support.
Tagged , , , , , . Bookmark the permalink.

Comments are closed.