Fahrrad im Zug – Theorie und Praxis

„Ende der Hassliebe“ titelten wir vor zwei Wochen, als wir unter anderem auf die wenigen Abstellmöglichkeiten für Fahrräder in den CFL-Zügen hinwiesen. Neues Zugmaterial soll hier Besserung bringen, doch was nützen solche ausgewiesenen Abstellplätze, wenn sie nicht genutzt werden dürfen? Wer auf reddit.com nach „Luxembourg“ sucht, kann dort ein zwei Tage altes Filmchen bestaunen, wo ein Radfahrer gezwungen wird, einen Zug mitsamt seinem ordnungsgemäß im dafür vorgesehen Sonderabteil abgestellten Fahrrad zu verlassen, weil zu viele „normale“ Fahrgäste zusteigen wollen. Wie zu erfahren ist, soll er auf den nächsten Zug warten.

Nachdem RTL Today das Video online gestellt hatte, reagierte die CFL-Direktion mit der Information, dass bei überfüllten Zügen aus Sicherheitsgründen darauf geachtet wird, dass die Plattformen und die Zugänge zu den Türen frei bleiben. mehr lesen / lire plus

Meldeplattform für Gefahrenstellen für Radfahrer*innen online

Wie bereits voriges Jahr sammelt der Mouvement Ecologique wieder Meldungen zu problematischen oder gefährlichen Stellen im Radverkehr. Alle sind eingeladen, sich zu beteiligen. Die Resultate werden später an die Verantwortlichen weitergeleitet.

„Es ist an der Zeit, die zahlreichen Probleme zu beseitigen, mit denen Radfahrer*innen regelmäßig konfrontiert sind. Gemeinsam machen wir Druck für gute und sichere Fahrradinfrastrukturen in Luxemburg!“, steht auf der Website Veloskaart.lu . Die Plattform, die von der Umwelt-NGO Mouvement Ecologique betrieben wird, besteht aus einer virtuellen Karte Luxemburgs, auf der jede*r gefährliche und problematische Stellen für Radfahrer*innen eintragen kann.

Die Idee ist einfach: Menschen, die im Alltag mit dem Rad unterwegs sind, wissen am Besten, wo es hapert, welche Stellen besonders gefährlich sind und wo etwa die Beschilderung so verwirrend ist, dass man sie nur als Ortskundige*r versteht. mehr lesen / lire plus

Avenue Pasteur: ProVelo fordert pragmatische Lösung

Die Planungen des Schöff*innerates bezüglich des unteren Teils der Avenue Pasteur auf dem Limpertsberg sind nach Ansicht von ProVelo keine gute Idee.

Foto: woxx.lu

In einem offenen Brief an das hauptstädtsiche Schöffenratskollegium erinnert ProVelo an die langjährige Forderung nach einer „sicheren Fahrradverbindung auf dem Limpertsberg zwischen dem Glacisfeld und den Schulen im nördlichen Teil“. Die Fahrradinitiative habe stets die zentral gelegene Avenue Pasteur als beste Verbindung gesehen. Sie verlangt, diese weitgehend dem Fuß- und Fahrradverkehr zu überlassen, während Busse und Autos über die parallel verlaufenden Straßen und Avenues geführt werden könnten.

ProVelo verspricht sich davon vor allem eine Verbesserung der Lebensqualität im unteren Teil der Avenue Pasteur, in der so breitere Gehwege und Terrassen für die dort befindlichen Gaststätten möglich würden. mehr lesen / lire plus

Lieser*innenbréif: Mobilité douce zu Lëtzebuerg, mam Vëlo a mam Zuch duerch d’Land

Op verschiddene Garë sinn nei Lifter installéiert ginn, déi fir ee Vëlo awer ze kleng sinn. D’woxx verëffentlecht dem Marie-Lise Margue hire Lieserinnenbréif zu dësem Thema.

Och um neie Pôle d’échange um Houwald ass de Lift ze kleng fir de Vëlo. (Foto: CC-BY-SA GilPe)

Di lescht Joren ass zu Lëtzebuerg vill ënnerholl gi fir d’Mobilité douce als Transportméiglechkeet am Alldag, am Fräizäit- an Tourismusberäich ze fërderen. Um Internetsite vun de CFL fënnt ee fir all Gare e Plang an eng Lëscht vun de Vëlosweeër an der Géigend, esou datt ee säin Ausfluch gutt plange kann.

Ongedëlleg hunn ech drop gewaart, datt zu Klengbetten um Quai endlech deen neie Lift a Betrib geholl gëtt, fir datt ech mäi schwéieren E-bike net méi mat friemer Hëllef d’Trapen an d’Unterführung erof an duerno grad esou vill Trapen erëm erop bei d’Strooss schleefe muss. mehr lesen / lire plus

Erfolgreiche Fahrraddemo: Mehr als 500 Teilnehmer*innen

Wir publizieren Eindrücke der Fahrraddemo am heutigen Samstag in Luxemburg-Stadt. Über 500 Teilnehmer*innen demonstrierten für eine sichere Fahrradinfrastruktur in der Hauptstadt. Darüber hinaus machten sie ihr Unverständnis für den Versuch des Schöff*innenrates, das Demonstrationsrecht einzuschränken, deutlich.

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Lydies Tour – Fahrraddemo am Samstag in Luxemburg

Am heutigen 3. Juni feiern wir den von Vereinten Nationen 2018 eingeführten „World Bicycle Day“. Obwohl es in Luxemburg eigentlich wenig zu feiern gibt – wie das Hin und Her um die für Samstag geplante Fahrraddemo zeigt.

Nachdem der bereits vor Monaten für Samstag den 5. Juni beantragten Demo am Donnerstag vergangener Woche die Genehmigung von der Stadtbürgermeisterin Lydie Polfer (DP) verweigert worden war, hatte ProVelo.lu angekündigt dennoch eine Fahrraddemo in der Stadt abzuhalten und angedeutet notfalls vor einem Schnellgericht die Verweigerung seitens der Stadtoberen anzufechten.

Um die Sicherheit der Teilnehmer*innen der Demo besorgt – die ja im Falle einer Weigerung der Stadt die Demo zu genehmigen ohne Polizeieskorte ablaufen müsste – hatten die Veranstalter*innen Rücksprache mit der Polizei gehalten um eine Art Notparcours zurückzubehalten. mehr lesen / lire plus

Fahrradfahren: „Mam Vëlo op d’Schaff oder an d’Schoul“ findet 2021 wieder statt

Nach einer Pandemiepause 2020 findet die jährliche Aktion, die zum Fahrradfahren im Alltag motivieren soll, wieder statt. Dabei werden Wellness-Effekte hervorgehoben, die angesichts der mangelhaften Fahrradinfrastruktur Luxemburgs befremdlich wirken.

Letztes Jahr wurde die Aktion wegen der Pandemie abgeblasen, 2021 heißt es vom 15. Mai bis 31 Juli wieder: „Mam Vëlo op d’Schaff oder an d’Schoul“ (MVOS). Aufgerufen sind in diesem Zeitraum alle, an mindestens 15 Tagen zur Arbeit oder zur Schule zu radeln. Dabei kann man ein Team von zwei bis vier Personen bilden und seine Fortschritte auf der offiziellen Website der Aktion mvos.lu eintragen. Es ist explizit erlaubt und erwünscht, einen Teil des Weges mit dem öffentlichen Transport zurückzulegen – Ziel ist es nicht, die Aktion Ende Juli als Extremsportler*in abzuschließen, sondern eine Alternative zum PKW zu entdecken. mehr lesen / lire plus

Samstag, 14 Uhr: Holt euch die Straßen zurück

Am Samstag ist es wieder so weit: Unter Federführung von „Siggy the Cyclist“ findet in Luxemburg-Stadt ein „Reclaim the Streets“ statt. Keine angemeldete Fahrraddemo im klassischen Sinne, mit Polizeischutz und offiziellen Reden, sondern eine „spontane“ Tour für alle, die daran teilnehmen wollen. Bekannt ist lediglich der Treffpunkt, um 14 Uhr in der Ënneschtgaass, und der Zielpunkt, nur wenige hundert Meter entfernt, bei der Gëlle Frau. Dazwischen liegt ein Parcours von 14 Kilometern, der es erlauben soll, die Straßen der Stadt „aus Sicht der Radfahrer*innen zu entdecken“. Es gehe darum, zu zeigen, dass das Fahrrad „seinen Platz im öffentlichen Raum verdient“. Obwohl in den letzten Wochen einiges in Sachen Radpisten in der Stadt passiert ist, bleiben viele Gefahrenpunkte bestehen. mehr lesen / lire plus

Verbindung Kirchberg-Neudorf-Cents: Sanfte Brücke

Provelo.lu begrüßt den Entscheid des hauptstädtischen Schöff*innenrates für den Bau einer Brücke über Neudorf. Das lange Warten ist aber damit noch nicht zu Ende.

Eigentlich sollte die Fahrrad- und Fußgängerbrücke zwischen Cents und Kirchberg zeitgleich mit dem Lift im Pafendall errichtet werden. So hatte es die damals noch junge blau-grüne Hauptstadt-Koalition 2006 in ihrem Velo-Konzept niedergeschrieben. Dank dieser Vorhaben sollten die topografischen Sonderheiten der Festungsstadt für Radfahrer*innen überwindbar gemacht werden.

Der Lift wurde, wenn auch mit erheblichen Verzögerungen, realisiert und hat sich zu einem wahren Tourismusmagneten entwickelt. Die Brücke über das Neudorf hatte mehr Gegner*innen und weniger politischen Sukkurs, insbesondere als der vor wenigen Tagen verstorbene Paul Helminger 2011 ein paar Hundert Stimmen hinter Xavier Bettel landete und neben dem Bürgermeisteramt auch sein Gemeinderatsmandat schmiss. mehr lesen / lire plus

300 Vorschläge zum sicheren Radfahren: Wenn die Basis mitreden darf

Der Meco rief im vergangenen Sommer zu einer Art Inventar in Sachen Radfahrinfrastruktur auf und brauchte sich nicht über die Beteiligung daran zu beklagen.

Als im vergangenen Jahr das beim Rad fahrenden Publikum sehr beliebte „Alles op de Vëlo am Mamerdall“ coronabedingt abgeblasen werden musste, hatte der Organisator Mouvement écologique auch gleich einen alternativen Zeitvertreib für die frustrierten Radfahrer*innen parat: Die Umweltgewerkschaft rief diese dazu auf bis Mitte Juli 2020 sowohl positive als auch negative Beispiele in Sachen sanfter Mobilität im Allgemeinen, aber auch zum Fahrrad im Besonderen auf einer Internetplattform zusammenzutragen. Getauft wurde das Unterfangen auf den Namen „Alles op de Vëlo Spezial“. mehr lesen / lire plus

Sanfte Mobilität: Raum fürs Rad

Vielfach gepriesen, führt das Fahrrad in der Verkehrsplanung immer noch ein Schattendasein. Es ist an der Zeit, endlich ins Rampenlicht zu treten.

Foto: woxx

Sind Radfahrer*innen denn nie zufriedenzustellen? Da baut man ihnen entlang der neu gestalteten Avenue de la Liberté, der „schönsten Straße der Hauptstadt“ – dixit Stadtbürgermeisterin Lydie Polfer (DP), eine luxuriöse bidirektionale Fahrradpiste, und dann soll das doch nicht das Richtige sein?

Vorab gesagt: Die am Freitag letzter Woche eingeweihte Piste stellt in Luxemburg das Nonplusultra einer fahrradgerechten Verkehrsführung dar und ist im Vergleich zur Situation davor eine kleine Revolution. Wo früher drei Spuren in Richtung Bahnhof den Autofahrer*innen das Gefühl einer Art Stadtautobahn vermittelten, wurde der Raum prioritär zwischen Tram und der sogenannten „mobilité douce“ aufgeteilt. mehr lesen / lire plus

Carte Blanche op RTL: Fortschrëtt mat 20 Joer Verspéidung

Eng duerchgoend Vëlospist tëscht der Stad an der Gare. Doriwwer kann een sech freeën, an dann awer och nees net. Eng Carte Blanche vum woxx-Journalist Richard Graf.

Firwat net éischter? Dat ass d’Fro déi engem duerch de Kapp geet, wann een di fuschnei Piste laanscht d’Nei-Avenue vum Pont Adolphe bis zur Paräisser Plaz mam Vëlo erof- oder erop strampelt. E Freideg gouf se mat – pandemiebedéngt – reduzéiertem Tamtam ageweit. Joerzéngtelaang ze spéit, fir déi, déi reegelméisseg mam Vëlo tëschent der Stad an der Gare ënnerwee sinn. An dach e bësschen ze fréi, well grad op der Paraïsser Plaz de Konflikt mat de Foussgänger virprogramméiert ass. mehr lesen / lire plus

Reaktionen auf die überarbeiteten Subventionen für Elektroautos

Für die kürzlich vorgestellte Reform und Erneuerung der „clever fueren“-Subventionen gibt es Lob vom Mouvement écologique und Kritik von Déi Lénk. Beide sind sich jedoch darüber einig, dass die Subventionen für Plug-In Hybride abgeschafft gehören.

Die „clever fueren“-Subventionen gelten für Autos, die bis Ende März 2022 gekauft werden. Foto: Mikes-Photography/Pixabay

Wer ein Elektroauto oder ein Fahrrad kaufen will, kann sich auch in den kommenden zwölf Monaten auf einen staatlichen Zuschuss freuen. Wie die woxx am Freitag in ihrer Printausgabe berichtete, werden die „Clever Fueren“-Subventionen bis zum 31. März verlängert und teilweise überarbeitet.

Der Kauf eines vollelektrischen PKWs wird weiterhin mit 8.000 Euro subventioniert, es sei denn das Auto verbraucht zu viel Strom. mehr lesen / lire plus

Kommentar: Subventionen reichen nicht für eine Verkehrswende

Langsam kommt die Elektromobilität auch in Luxemburg auf. Doch die staatlichen Subventionen sind nicht zielführend, wenn wir eine echte Verkehrswende wollen.

Ein parkendes Elektroauto, das sichtbar geladen wird.

Auch Elektroautos nehmen viel Platz im öffentlichen Raum ein. (Foto: Andrew Roberts/unsplash)

Die Regierung hat die Subventionen für Elektroautos verlängert und angepasst. Grundsätzlich ist das sicherlich kein schlechter Schritt, aber viele Details wurden mal wieder ausgeklammert. Als die finanziellen Zuwendungen vor einem Jahr aufgestockt wurden, um in der sich ankündigenden Wirtschaftskrise den Konsum anzukurbeln, hätte man vielleicht noch darüber hinwegsehen können, dass viele Kleinigkeiten nicht bedacht wurden.

Seitdem war genug Zeit, um die Subventionen zu evaluieren, was augenscheinlich nur teilweise getan wurde. mehr lesen / lire plus

Fahrradaktivist*innen fordern ein lückenloses Radwegenetz in Luxemburg-Stadt

Unter dem Motto „Connecting the dots“ fordern mehrere Organisationen und Radaktivist*innen die Bürgermeisterin der Hauptstadt auf, für sicherere Radverbindungen zu sorgen.

In einer gemeinsamen Pressemitteilung haben sich 14 verschiedene Organisationen, Initiativen und Einzelaktivist*innen an die Gemeindeverantwortlichen von Luxemburg-Stadt gewandt und fordern einen Lückenschluss im Radwegenetz. Seit im Dezember 2017 die Tram im Viertel Kirchberg fährt, habe sich dort durch getrennte Radwege die Lage für Radfahrer*innen enorm verbessert. Dies sei auch in der Avenue de la Gare und den beiden Brücken, die die Oberstadt mit dem Bahnhofsviertel verbinden, zu beobachten.

Allerdings sei ein Radwegenetz nur so gut wie sein schwächstes Glied, und das sehen die versierten Radfahrer*innen im hauptstädtischen Park und der Avenue Marie-Thérèse, wo keine baulich getrennten Radwege vorhanden sind. mehr lesen / lire plus

„Last Summer Ride“: Fahrraddemo Vélorution in Esch

Zum vierten Mal in den letzten Jahren startet am kommenden Samstag eine Fahrraddemo in Esch. Nach der „Last Summer Ride“ stehen Konzerte in der Kufa auf dem Programm.

Foto: CELL

Fahrraddemos wie die Critical Mass oder Vélorution wollen ein Zeichen dafür setzen, dass auch schwächere Verkehrsteilnehmer*innen ein Recht auf Straße haben. In Luxemburg fehlt die nötige Infrastruktur für den Radverkehr vielerorts komplett, sodass eine Raddemo auch die Möglichkeit ist, eine Stadt einmal komplett anders zu erleben und zu entdecken – vor allem ohne die Angst im Nacken, zwischen zwei SUVs zerquetscht zu werden.

Am Samstag, dem 26. September 2020, findet in Esch die vierte Ausgabe der Vélorution statt. mehr lesen / lire plus

JDL will auf Fahrradwegen rasen

Die jungen Liberalen wollen Fahrradwege für S-Pedelecs freigeben und zeigen damit, dass es stets möglich ist, noch unvernünftigere verkehrspolitische Forderungen zu stellen als der ACL.

Wenn es nach der JDL geht, soll es bald möglich sein, mit 45 Sachen über Fahrradwege zu brettern. (Am Symbolbild ein normales Pedelec. Foto: pxfuel.)

Wenn Liberale mehr staatliche Regeln fordern, muss wohl Sommerloch sein. Die JDL schreibt in einer Pressemitteilung vom Montag zwar, dass „weniger strenge Vorgaben der sanften Mobilität in Luxemburg zum Durchbruch verhelfen sollen“, in Wirklichkeit wünscht sie sich jedoch eine Zusatzregelung für sogenannte Speed Pedelecs (S-Pedelecs), also Fahrräder mit elektrischem Hilfsmotor, der bis zu 45 km/h beschleunigen kann. mehr lesen / lire plus

Mobilität: Autosommer 2020

Luxemburgs wahrhaft provinzielle Lokalpolitik verschläft die Verkehrswende. Dabei wäre die Covid-19-Krise eine wunderbare Chance gewesen.

Foto: Pixabay

Es hätte so schön sein können. Luxemburg hätte sich einreihen können in eine lange Liste von Städten und Regionen, die die Covid-19-Krise dafür nutzten, Mobilität neu zu denken. Brüssel, London, Berlin, Paris, New York, Bogotá und viele weitere Städte haben mit Pop-Up-Bikelanes zumindest eine temporäre Möglichkeit für den Radverkehr geschaffen, auch um den öffentlichen Transport zu entlasten. In Luxemburg-Stadt fuhren während des Lockdowns nachweisbar so viele Menschen wie noch nie zuvor mit dem Rad. Spezielle Maßnahmen, die dem Zweirad etwas mehr Platz gegeben hätten, wollte die Gemeinde – immerhin mitgeführt von der Autoversteher*innenpartei CSV – jedoch nicht realisieren. mehr lesen / lire plus

Differdingen und Esch testen Cargobikes

Was in anderen Städten bereits Alltag ist, wird nun in zwei Südgemeinden erprobt: Lieferungen und Transport mit dem Lastenfahrrad.

Cargobikes in Differdingen (Foto: Ville de Differdange)

Lokale Unternehmen der Gemeinde Differdingen können ab Mitte Juni 2020 kostenlos an einem sechswöchigen Pilotprojekt teilnehmen. Dabei wird getestet, ob das Lastenrad sich auch in Differdingen als Alternative zum Auto oder Lastwagen einsetzen lässt.

Um an dem Projekt teilnehmen zu können, muss das Lastenrad regelmäßig genutzt werden, außerdem müssen die Geschäfte über eine sichere Abstellmöglichkeit für das Cargobike verfügen. Gemeinsam mit dem Cigl-Projekt „De Vëlosbuttek“ kümmert sich die Stadt Differdingen um die Räder und sorgt auch dafür, dass die Mitarbeiter*innen der lokalen Geschäftswelt in die fachgerechte Nutzung der elektrisch unterstützten Lastenräder eingeführt werden. mehr lesen / lire plus

3. Juni: Weltfahrradtag

Am heutigen Weltfahrradtag der UN wird das effizienteste Transportmittel der Menschheit gefeiert wird. Zu diesem Anlass präsentiert die woxx eine Auswahl passender Artikel.

Im April 2018 beschloss die Generalversammlung der UNO, dass der 3. Juni als Weltfahrradtag gilt. Gefeiert wird nicht nur das Transportmittel an sich, sondern vor allem auch seine besten Eigenschaften: Das Rad ist eine gesunde, umweltfreundliche und günstige Art der Fortbewegung. Wird der Fahrradverkehr gezielt gefördert, hat dies positive Auswirkungen auf die ganze Gesellschaft. Neben den Umwelteffekten betont die UN auch die Gesundheitswirkung und den vereinfachten Zugang zu Mobilität für ärmere Bevölkerungsschichten.

Der Weltfahrradtag ist übrigens nicht mit dem „Bicycle Day“ zu verwechseln – am 19. mehr lesen / lire plus