Podcast: Am Bistro mat der woxx #128 – Soll een*t am Joer 2021 nach een Auto kafen?

All Woch bitt d’woxx Iech an hirem Podcast en Abléck an hir journalistesch Aarbecht a beliicht d’Hannergrënn vun engem Artikel.

Den Autosfestival steet virun der Dir. Vill Leit froen sech, wat fir een Auto se solle kafen: Ee bekannte Verbrenner, ee Plug-in-Hybrid oder dach ee vollelektreschen Auto? D’Tessie Jakobs an de Joël Adami stellen sech d’Fro, ob et 2021, an enger Pandemie a matzen an der Klimakris, iwwerhaapt ubruecht ass, een Auto ze kafen.

 

 

 

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Autofestival: Ein Auto kaufen? Wirklich?

Trotz Klimakrise und Pandemie findet auch 2021 das Autofestival statt. Der Hunger nach Stau, Abgasen und der Illusion von Freiheit scheint ungebrochen.

2020 stieg die Zahl der Neuzulassungen von Elektroautos in Luxemburg stark an. Das lag aber wohl vor allem an den großzügigen staatlichen Subventionen. (Foto: Mikes-Photography/Pixabay)

Autowerbung wirkt oft wie aus einer seltsamen Parallelwelt. Nicht nur posieren die Autos meistens vor moderner Architektur oder fahren auf leeren Straßen – in dem Autowerbungsuniversum existieren auch Phänomene wie Stau, Luftverschmutzung oder Klimakrise einfach nicht. Trotz aller Reisebeschränkungen dürften viele Luxemburger*innen zwischen dem 25. Januar und dem 8. Februar eine Reise in diese magische Welt wagen, denn dann findet die 57. mehr lesen / lire plus

Nutztierhaltung: „Wir brauchen eine Fleischwende“

Im Fleischatlas 2021 steht die Zukunft der Nutztierhaltung im Fokus: Wie sehen junge Menschen die heutige Fleischproduktion? Wie könnte diese ökologischer und nachhaltiger gestaltet werden? Und zurzeit besonders relevant: Wie lässt sich das Risiko weiterer Pandemien reduzieren?

Weltweit steigt die Nachfrage nach Fleisch, besonders nach jenem von Geflügel … (Roee Shpernik/Wikimedia Commons)

„Die wirtschaftlichen Interessen der milliardenschweren Fleischindustrie und die Reformverweigerung der Politik halten uns auf einem dramatischen Irrweg, der die ökologischen Grenzen des Planeten sprengt.“ Am Mittwoch stellten die hier zitierte Barbara Unmüßig, Vorstand der Heinrich-Böll-Stiftung, sowie Olaf Bandt, Vorsitzender des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), die neuste Ausgabe des Fleischatlas vor. mehr lesen / lire plus

EU-Klimaziel: Warum 55 % nicht reichen

Das Ergebnis des EU-Gipfels in puncto Klima wird als Durchbruch nach schwierigen Verhandlungen gefeiert. Kurze Analyse.

Greenpeace Belgium activists float a 27-metre hot air balloon at a make-or-break EU summit in Brussels to warn that governments are not doing enough to confront the climate emergency. The balloon, depicting planet Earth and displaying a message reading: "EU: What planet are you on?!", was placed near the building where European government leaders were expected to agree a new EU-wide climate target for 2030.

Heiße Luft ist im Brüsseler Europaviertel nichts ungewöhnliches, ein Heißluftballon aber schon.

Am Freitagmorgen einigten sich die EU-Staats- und Regierungschef*innen auf das neue Klimaziel für 2030: minus 55 Prozent CO2-Emissionen. Dieses Ergebnis soll am 17. Dezember von den Umweltminister*innen bestätigt und als offizielles Ziel an die UN-Klimabehörde weitergeleitet werden. Bei den Klimaverhandlungen 2015 in Paris hatte sich die EU zu minus 40 Prozent verpflichtet – viel zu wenig, wie wir schon damals geschrieben hatten (woxx 1350: L’accord de Paris passé au crible). mehr lesen / lire plus

Podcast: Am Bistro mat der woxx #124 – Kritik um Klimagesetz

All Woch bitt d’woxx Iech an hirem Podcast en Abléck an hir journalistesch Aarbecht a beliicht d’Hannergrënn vun engem Artikel.

Kann een Gesetz d’Klima retten? De Joël Adami huet sech dës Woch dat neit lëtzebuergescht Klimagesetz méi genee ugekuckt an gëtt vum Isabel Spigarelli dozou befrot. Ee vun den Haaptkritikpunkte sinn déi feelend sektoriell Ziler, mä et ginn awer och  nach aner Schwaachpunkten. Wat huet et mat deene Prinzippien op sech, déi am Fong an dësem Gesetz sollte stoen, mä dunn erëm gestrach gi sinn? D‘woxx huet déi gréisst Schwaachstellen a Kriticke vum Klimagesetz zesummegefaasst.

 

 

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Klimawende schaffen – ohne Waffen!

Mit einem Webinar von Kathrin Vogler an diesem Dienstag will die luxemburgische Friedens- und Klimabewegung über die negativen ökologischen Auswirkungen der Aufrüstung aufklären.

Bereits 2016 verglich der bekannte Klimaaktivist Bill McKibben die Anstrengungen zur Rettung des Klimas mit einem Weltkrieg – und rief sowohl begeisterte als auch empörte Reaktionen hervor. Die Metapher könnte unter anderem die Idee nahelegen, dass die für Kriegsführung zuständige Instanz, also das Militär, in der Klimapolitik eine sinnvolle Rolle spielen könnte. Doch es gibt Belege dafür, dass das Gegenteil der Fall ist: Aufrüstung und militärisches Denken tragen direkt und indirekt zum Klimawandel bei.

Das Webinar „Krieg & Klima: Kann das Militär klimakompatibel sein?“ mehr lesen / lire plus

Gemeinsame Agrarpolitik: Bullshit statt Wende

Die sinnlose Debatte über Veggieburger hat dazu geführt, dass die GAP-Reform beinahe unbeachtet gestimmt werden konnte. Jetzt wird mehr Bullshit produziert – und aufs Klima geschissen.

Foto: Pixabay/milesz

Viele hatten auf eine sogenannte Agrarwende in der EU gehofft: Weg von der industriellen Landwirtschaft, hin zu mehr bio, regional und im Einklang mit der Natur. Wer gehofft hatte, das Parlament würde über einen progressiven Entwurf abstimmen, mit dem der Landwirtschaft ermöglicht würde, die Artenvielfalt zu erhalten, statt sie zu zerstören, wurde bitter enttäuscht. Obwohl der Druck von Umwelt- und Klimaaktivist*innen in den Tagen vor der Abstimmung am letzten Freitag wuchs, war er nicht groß genug, um genügend Abgeordnete davon zu überzeugen, gegen den Vorschlag zur Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) zu stimmen. mehr lesen / lire plus

Luxemburg hat sein CO2-Budget für das Best-Case-Szenario bereits aufgebraucht

Die Initiative showyourbudgets.org berechnet für jedes Land, wie viel CO2-Budget für verschiedene Klimaziele noch vorhanden ist. Luxemburg ist eigentlich schon zu spät dran.

So sehen die Pfade für Luxemburgs CO2-Budget aus. (Klicken, um die Grafik zu vergrößern. Grafik: CC BY 4.0 #showyourbudgets)

Um die Klimakatastrophe zu bewältigen, müssen wir unsere Treibhausgasemissionen schnellstmöglich auf null senken. Diese Einsicht ist mittlerweile sogar zur Politik vorgedrungen, mit dem Pariser Abkommen gibt es seit einiger Zeit eine unverbindliche Verpflichtung, dies zu tun. Die Pläne, wie schnell die Emissionen gesenkt werden sollen, reichen allerdings nicht, um die Temperaturen unter den anzustrebenden 1,5 Grad Celsius im globalen Durchschnitt zu halten – und selbst das 2-Grad-Ziel wird schwer zu erreichen sein. mehr lesen / lire plus

Kleine Klimademonstration vor der Chamber

Am Tag der politischen Rentrée und der Rede zur Lage der Nation fand vor dem Cercle Cité eine symbolische Aktion von Youth for Climate und United for Climate statt.

Ungefähr 400 Schilder und Plakate mit Botschaften wie „PNEC, Wou bleiwen d’Reformen?“, „You have blood on your hands“ und „Do better!“ hatten die Klimaaktivist*innen vor dem aktuellen Sitz des Parlaments ausgelegt. Eine große Demonstration wollten die Klimaschützer*innen aufgrund der Covid-19-Pandemie nicht organisieren, weshalb sie in den Schulen des Landes Schilder sammelten, die die Parlamentarier*innen stellvertretend für die Schüler*innen an deren Forderungen erinnerten.

„Da die Chamber ihre Arbeit nun wieder aufnimmt, erwarten wir, dass ernsthafte Schritte in Richtung Klimapolitik unternommen werden. mehr lesen / lire plus

Greta Thunberg: „Die EU klaut uns unsere Zukunft“

Vier junge Klimaaktivistinnen prangern die EU-Reduktionsziele an. Die Vorgaben der Europäischen Union würden nicht reichen, um die Klimakrise aufzuhalten, schreiben sie in einem Blogpost.

Gemeinsam mit drei anderen Klimaaktivistinnen prangert Greta Thunberg die EU-Reduktionsziele an. (Foto: CC-BY Europäisches Parlament)

In einem Text, der am Sonntag auf der Plattform medium.com veröffentlicht wurde, kritisieren die vier Klimaaktivistinnen Luisa Neubauer, Greta Thunberg, Adélaïde Charlier und Anuna de Wever van der Heyden die Klimapolitik der EU scharf. Dabei betonen sie auch, dass die Politiker*innen, mit denen sie geredet haben, sich dessen komplett bewusst sind. „Wir wissen, dass wir nicht auf einer Linie mit dem Pariser Abkommen sind. mehr lesen / lire plus

Klimakrise: Worauf warten wir noch?

Sechs junge Menschen aus Portugal klagen 33 europäische Staaten in Straßburg an. Sie wollen ihr Menschenrecht auf ein gesundes Klima durchsetzen. Ein wichtiger Schritt, denn die Klimakrise muss dringend bekämpft werden.

Die Covid-19-Krise dominiert immer noch die weltweite Nachrichtenlage. Es ist normal, dass dadurch andere Themen ins Hintertreffen geraten, auch wenn sie immer noch wichtig sind. Die Klimakrise, und mit ihr verknüpft eine drohende Biodiversitätskrise, sind immer noch aktuell und mehr als real. Ein Blick auf den – wieder einmal – sehr trockenen und heißen Sommer in Luxemburg zeigt das genauso deutlich wie die Waldbrände in den USA und Brasilien, zu denen sich Tropenstürme ungeahnten Ausmaßes gesellen. mehr lesen / lire plus

COP26: Doch noch im November… 2021

Die nächste Klimakonferenz findet viel später statt als geplant. Erklärungen und Ausblick auf die Folgen.

„Keep your promises!“ Mini-Eiffelturm bei der COP21 in Paris. (Foto : lm)

Schon wieder verschoben! Die Klimakonferenz COP26, ursprünglich für November 2020 in Glasgow vorgesehen, war im April angesichts der Covid-19-Epidemie abgesagt worden (online-woxx: COP26 aufgeschoben, Klimaschutz nicht aufgehoben?). Ein neues Datum vor März 2021 sollte eigentlich kurzfristig festgelegt werden. Fast zwei Monate danach hat das UN-Klimasekretariat am 28. Mai nun den Vorschlag der britischen Regierung angenommen: Die COP26 wird vom 1. bis zum 12. November in Glasgow stattfinden (Guardian-Artikel).

Damit ist die wichtigste Klimakonferenz seit Paris 2013 um ein volles Jahr verschoben worden. mehr lesen / lire plus

Kritik an fossiler Krisenpolitik der EZB

Um die sich anbahnende Wirtschaftskrise abzufedern, hat die Europäische Zentralbank (EZB) zwischen Mitte März und Mitte Mai Unternehmensanleihen im Wert von beinahe 30 Milliarden Euro aufgekauft. Eine Analyse der Umwelt-NGO Greenpeace kommt zum Schluss, dass sich darunter auch Anleihen von Unternehmen befinden, die ihr Geschäft mit fossilen Brennstoffen machen. 7,6 Milliarden Euro sollen an Energieversorger wie Engie, Eon, Total und Shell gegangen sein, die mit dem Verkauf und Verbrauch von Kohle, Erdgas und Erdöl Geld verdienen. Greenpeace nennt Shell gar eins der „umweltschädlichsten Unternehmen der Welt“. 45 europäische NGOs hatten vor Kurzem einen Brief mit der Forderung, die Investitionspolitik der Bank kompatibel mit den Pariser Klimazielen zu machen, an die EZB-Präsidentin Christine Lagarde geschickt. mehr lesen / lire plus

Das Frühjahr 2020 war besorgniserregend warm und trocken

Der staatliche Wetterdienst AgriMeteo hat seinen Bericht über die letzten drei Monate veröffentlicht: Das Frühjahr 2020 war wärmer und trockener als üblich.

Dieses Frühjahr war nicht nur von der Covid-19-Pandemie geprägt, sondern auch von einer langanhaltender Trockenheit: Vom 22. März bis 27. April fiel in Luxemburg überhaupt kein Regen. Insgesamt waren die Monate März, April und Mai um 1,1 Grad Celsius wärmer als die Referenzperiode, also die Durchschnittswerte der Jahre 1981 bis 2010. Der Wetterdienst der Administration des services techniques de l’agriculture (Asta) schreibt in seinem Bericht ebenfalls, dass das Frühjahr „signifikant trockener“ gewesen sei als die Referenzperiode.

Die woxx berichtete bereits Anfang Mai über die langanhaltende Trockenheit und ihre Schäden für Land- und Forstwirtschaft. mehr lesen / lire plus

Wie der kostenlose öffentliche Verkehr zum Erfolgsmodell werden kann (1/3)

Am 1. März geht es los: Der öffentliche Transport in der zweiten Klasse ist in ganz Luxemburg kostenlos. Damit mehr Menschen von dem Angebot profitieren können, sind aber noch gewaltige Anstrengungen vonnöten.

Foto: CC BY-SA GilPe

Es ist wohl die Maßnahme der Neuauflage der blau-rot-grünen Koalition, die für das meiste Aufsehen und für die meisten Diskussionen gesorgt hat: Der öffentliche Transport wird in Luxemburg bald kostenlos sein. Ähnlich wie Straßenbau- und -unterhalt, Polizei, Rettungsdienste, der öffentliche Wald und viele andere staatliche Dienste wird auch der öffentliche Transport von Steuergeldern finanziert.

Im Mobilitätskonzept Modu 2.0, das im Juni 2018 veröffentlicht wurde, stand zwar noch nichts von kostenlosem öffentlichen Transport – die Maßnahme wurde erst bei den Koalitionsverhandlungen Ende 2018 ausgeknobelt – dafür aber Lob auf die günstigen Tickets in Luxemburg. mehr lesen / lire plus

Wie der kostenlose öffentliche Verkehr zum Erfolgsmodell werden kann (2/3)

Luxemburg lässt sich nicht nur den kostenlosen öffentlichen Transport etwas kosten, sondern baut das System auch aus. Das genügt aber noch nicht.

Foto: CC-BY-SA GilPe

Im luxemburgischen Zugverkehr werden große Investitionen unternommen, um das Netz auf einen Stand zu bringen, das die aktuelle Passagierzahl – und hoffentlich auch den Zuwachs der nächsten paar Jahre – verkraften kann. Die neue Strecke Richtung Frankreich und der Kauf von neuem Rollmaterial sind ein gutes Signal. Zusätzlich mit den Erweiterungsarbeiten am Hauptbahnhof werden sich, so versprechen es zumindest der Minister und die CFL seit Jahren, endlich mehr Kapazitäten auftun. Während der Süden mit der „schnellen Tram“ eine zusätzliche Anbindung an die Hauptstadt bekommen soll und in Richtung Junglinster mit innovativen „dynamischen“ Busspuren experimentiert werden wird, geht der Norden recht leer aus. mehr lesen / lire plus

Wie der kostenlose öffentliche Verkehr zum Erfolgsmodell werden kann (3/3)

Der öffentliche Transport in Luxemburg hat zwei Achillesfersen, an denen dringend eine Operation nötig ist: Die Informationspolitik und der Umgang mit PKWs.

Um auf den öffentlichen Transport zurückgreifen zu können, muss man sich zuerst einmal über Verbindungen und Abfahrtszeiten informieren können. Die CFL hat ein neues Informationssystem für Passagiere installiert, das mit Anzeigetafeln und Durchsagen über aktuelle Verspätungen auf dem Laufenden hält. Für alle Verkehrsmittel gibt es Apps und die Website Mobiliteit.lu, die allerdings auch nach dem pompös inszenierten Update immer noch viele Schwächen hat und die Nutzer*innen eher schlecht als recht informiert.

An vielen Bushaltestellen funktioniert das Informationssystem nicht, Fahrpläne müssen oft mühsam gesucht werden. mehr lesen / lire plus

Klimaschutz: Nein zu Heathrow … und zum Findel?

Ein britisches Urteil unterstreicht den Stellenwert des Pariser Abkommens. Und stellt Ausbauprojekte an anderen Flughäfen in Frage.

(Wikimedia; USAF; PD)

Klimaschutz kann nicht einfach wirtschaftlichen Überlegungen zum Opfer fallen. Dieses Prinzip ist für viele eine Evidenz, in Großbritannien ist es seit diesem Donnerstag rechtskräftig. In einem Appellverfahren hat die Royal Court of Justice der NGO „Plan B“ recht gegeben, die gegen eine neue, dritte Piste am Flughafen Heathrow geklagt hatte. Interessanterweise wurden mehrere andere Klagen, die sich auf Lärmbelastung, Luftverschmutzung und Unwirtschaftlichkeit bezogen, abgelehnt. Einzig das Klima-Argument erschien dem Gericht an diesem Punkt der langjährigen Verhandlungen gewichtig genug, um den umstrittenen Ausbau des Flughafens zu stoppen. mehr lesen / lire plus

Kostenloser öffentlicher Transport: Ein kleiner Schritt

Das Mobilitätsministerium vergleicht die Einführung des kostenlosen öffentlichen Transports mit der ersten Mondlandung. So richtig und wichtig die Maßnahme auch ist – das ist doch eher lächerlich.

Foto: pxfuel

Es passiert selten, dass in Luxemburg Pressekonferenzen Wochen vorher und neben zwei Landessprachen zusätzlich in englischer und spanischer Übersetzung angekündigt werden. Am Donnerstagnachmittag wurde vor allem der internationalen Presse noch einmal das Mobilitätsmärchenland Luxemburg vorgestellt: die grandios unambitionierte Mobilitätsstrategie Modu 2.0, der Verkehr in der Hauptstadt, der trotz Trambahn kaum autozentrierter sein könnte, und natürlich das Musikprogramm mit lokalen Künstler*innen.

Luxemburg wird vermutlich in den nächsten fünf bis zehn Jahren einen halbwegs ordentlichen öffentlichen Verkehr haben. mehr lesen / lire plus

Verfassungsreform: Klimaschutz als Staatsziel

Déi Gréng und CSV wollen Klimaschutz in die Verfassung einschreiben. Viel mehr als Augenwischerei ist das nicht.

Die Idee, den Kampf gegen die Klimakrise – oder aber Klimaneutralität – als Staatsziel in die Verfassung einzuschreiben, klingt erst einmal nobel. In Wirklichkeit steckt dahinter aber nicht viel mehr als trügerische Symbolpolitik. Die beiden Parteien haben laut Informationen der woxx nämlich vor, die entsprechende Bestimmung als Staatsziel in den überarbeiteten Verfassungstext einzutragen. Wollte man dafür sorgen, dass Bürger*innen oder Naturschutzorganisationen Klimaschutzmaßnahmen einklagen könnten, müsste der entsprechende Artikel unter den Grundrechten gelistet sein. Das ist jedoch nicht geplant.

Je nachdem, wie schnell die Verfassungsrevision vonstatten geht, könnte Luxemburg zumindest in Europa das erste Land werden, das Klimaschutz in seiner Verfassung stehen hat. mehr lesen / lire plus