WES ANDERSON: Im Alpenrausch
In Grand Budapest Hotel erfindet der Kult-Regisseur eine osteuropäische Parallelwelt, in der ein manierierter Concierge abwechselnd durch Familienfehden und Faschisten aus seiner feinen Welt gerissen wird.
In Grand Budapest Hotel erfindet der Kult-Regisseur eine osteuropäische Parallelwelt, in der ein manierierter Concierge abwechselnd durch Familienfehden und Faschisten aus seiner feinen Welt gerissen wird.
Der älteste und bekannteste aller Superhelden hat es wieder auf die Leinwand geschafft. Und wenn die Welt geglaubt hat, das Leben des Kryptonier sei bereits erschöpfend abgehandelt worden, so sieht sie sich nun eines Besseren belehrt: Regisseur Zack Snyder hat der Figur einen Imagewechsel verpasst - "Man of Steel" ist eine sehr ernste Angelegenheit.
In der letzten Episode der Iron Man-Trilogie verabschiedet sich Tony Stark mit einem Feuerwerk, das bis zur letzten Minute unterhält.
Die größte Marketing-Maschine der Filmgeschichte meldet sich zurück. In "Skyfall" wird James Bond zwar definitiv ins digitale Zeitalter befördert, bleibt sich selbst und seinen - peinlichsten - Klischees aber durchgehend treu.
Lawless ist trotz der Erwartungen der Kritiker ein durchschnittlicher Gangsterfilm, der zwar unterhält, aber leider schnell wieder vergessen ist.
Brave rechnet zwar mit den traditionellen Disney-Geschlechterkonventionen ab, doch leider ist die Handlung dafür sehr flach und phantasielos.
"Magic Mike" liefert zahme Unterhaltung, die so glatt an einem vorbei flutscht wie die nackten Körper im Film.
Mit "Abraham Lincoln: Vampire Hunter" liefert Timur Bekmambetov eine Adaptation des gleichnahmigen Mash-Up-Romans, die sich leider viel zu ernst nimmt und allen gefallen will.