Serie: Rollenspiele (1/3): Improvisationstheater mit Würfeln

Rollenspiele sind längst nicht mehr nur die obskure Freizeitbeschäftigung einiger Nerds. Seit einigen Jahren begeistern sie on- und offline ein Massenpublikum, das mehr Diversität fordert. Grund genug für die woxx, der Mischung aus Brettspiel und Improvisationstheater eine Artikelreihe zu widmen.

Bleistift, Papier, Würfel und etwas Fantasie – mehr braucht es nicht, um mit dem Rollenspielen zu beginnen. Die woxx geht dem Phänomen in den nächsten Wochen auf den Grund. (Foto: pxfuel.com)

Ein paar junge Männer sitzen zwischen Pizzaschachteln und Papierstapeln in einem Keller, hantieren mit Plastikfiguren und merkwürdigen Würfeln – das ist immer noch ein gängiges Bild, wenn man von Rollenspielen spricht. mehr lesen / lire plus

Petition für Bienen und Biotope

Noch bis Ende des Monats ist Zeit, die Europäische Bürger*inneninitiative „Save Bees and Farmers“ zu unterschreiben. Die Petition wurde von einem breiten Bündnis aus NGOs, basisdemokratischen Bewegungen, Imkerei-Verbänden, landwirtschaftlichen Initiativen und Wissenschaftler*innen ins Leben gerufen. Sie fordern Maßnahmen, mit denen die Biodiversität in der europäischen Kulturlandschaft gefördert wird – ohne, dass dabei die Landwirt*innen vergessen werden. So soll es zu einem schrittweisen Ausstieg aus synthetischen Pestiziden kommen: Der Einsatz soll bis 2030 um 80 Prozent verringert werden, bis 2035 soll in der EU komplett auf die Mittel verzichtet werden. Landwirt*innen sollen überdies dazu angeregt werden, Biotopflächen wiederzubeleben. Außerdem sollen mehr Subventionen an nachhaltige Kleinbetriebe fließen, um deren ökologischeres Wirtschaften zu fördern. mehr lesen / lire plus

Verkehrspolitik: Bitte alle langsamer!

Obwohl es mehr als genug Gründe für ein allgemeines Tempo 30 innerorts gäbe, wird Verkehrsberuhigung bloß als Sondermaßnahme gesehen.

Foto: pelsop/pixabay

Weniger Luftschadstoffe, weniger Lärm, weniger Unfälle und mehr Sicherheit für Fußgänger*innen und Radfahrer*innen – die Vorteile von verkehrsberuhigten Straßen in Ortschaften überwiegen ganz klar. In Spanien ist Tempo 30 seit Mitte Mai auf den meisten Straßen die Regel, in Brüssel ebenfalls. In Luxemburg hingegen kann sich niemand zu dieser einfachen und dennoch wirksamen Maßnahme durchringen.

Das geht aus der Antwort auf eine parlamentarische Anfrage von Cécile Hemmen und Francine Closener (LSAP) hervor. Der Mobilitätsminister François Bausch (Déi Gréng) wurde gefragt, wie viele Anfragen von Gemeinden es gab, Staatsstraßen zu 30er-Zonen zu machen. mehr lesen / lire plus

OpenStreetMap: Gute Karten für alle

Das Projekt OpenStreetMap ist wohl die detailreichste und aktuellste Karte der Welt. Zusammengestellt wird sie von Freiwilligen – denen manchmal sture Verwaltungen im Weg stehen.

Vor allem Waldwege können schlecht auf Satellitenbildern erkannt werden. Freiwillige benutzen GPS-Geräte, um die aufzuzeichnen und später bei OpenStreetMap einzutragen. (Foto: CC-BY Thomas Hasse)

„Ah, da ist eine Bäckerei und ein Malereibedarfsladen eingetragen, den gibt es nicht mehr. Kann ich das löschen?“
„Ja, du musst einfach nur auf ‚Edit‘ klicken, die Symbole auswählen, und dann kannst du sie löschen“, erklärt Guillaume Rischard, Mitglied des Verwaltungsrates der OpenStreetMap (OSM) Foundation dem Autor dieser Zeilen.
 Ein wenig fummeln muss der woxx-Journalist schon noch, bevor die beiden Symbole, die für ein nicht mehr existierendes Geschäft in seinem Wohnort standen, von der Karte verschwunden sind. mehr lesen / lire plus

OpenStreetMap: Kartograf*in werden leicht gemacht

Wer unseren Artikel über OpenStreetMap (OSM) gelesen hat und Lust bekommen hat, selbst zu den Karten beizutragen, hat vielfältige Möglichkeiten dazu. Die woxx hat ein paar Tipps für Einsteiger*innen zusammengetragen.

Mit der App StreetComplete ist es spielend leicht, sich an der OSM zu beteiligen.

Der „Edit“-Button auf openstreetmap.org ist laut Guillaume Rischard, Vorstandsmitglied der OSM-Stiftung, das beste Rektutierungstool für neue OSM-Editor*innen. Allerdings kann das Bearbeitungstool auf den ersten Blick etwas konfus und überfordernd wirken.

Einen leichteren und spielerischen Zugang bietet die App StreetComplete. Sie wurde speziell dafür entwickelt, Neulingen ohne Erfahrung mit OSM einen ersten Einblick zu geben. Die App stellt Fragen und baut die Antworten als Daten in OSM ein. mehr lesen / lire plus

Mit den Wespen leben

Am Grillabend sind sie wohl die nervigsten Gäste: Wespen. Die Umweltschutzorganisation Natur & Ëmwelt ruft zum „harmonischen Zusammenleben“ mit den Insekten auf.

Nur keine Panik – das ist der wichtigste Ratschlag, wenn Wespen auf Besuch kommen. (Illustration: Natur & Ëmwelt)

Am Ende des Sommers tauchen sie an Grillabenden und Mittagstischen im Freien auf: Wespen. Die schwarz-gelb gestreiften Insekten sind nicht sonderlich beliebt und gelten als „aggressiver“ als beispielsweise Honigbienen. Da Wespen jedoch eine wichtige Funktion im Ökosystem einnehmen, einerseits als Bestäuber und andererseits als Vernichter von „Schädlingen“, ist es nicht anzuraten, sie zu töten. Die Umwelt-NGO Natur & Ëmwelt ruft deswegen dazu auf, es mit einem harmonischen Miteinander zu versuchen. mehr lesen / lire plus

Carbon Capture and Storage: Nicht in Luxemburg!

Die experimentelle und höchst umstrittene Technologie, mit der CO2 im Erdboden gespeichert werden soll, ist in Luxemburg verboten. Das soll auch künftig so bleiben.

Eine Carbon Capture and Storage-Anlage in Kanada. (Foto: Martin Ramsey)

„Carbon Capture and Storage“ (CCS) nennt sich die experimentelle Technologie, die oft als Wunderlösung im Kampf gegen die Klimakrise gepriesen wird. Dabei wird CO2, das bei industriellen Prozessen oder der Energieerzeugung entsteht, in unterirdischen Lagerstätten, oft alte Bergwerke oder Ölfelder, gespeichert. Die Technologie stammt aus der Erdölindustrie, wo das CO2 anfangs vor allem dazu genutzt wurde, das letzte bisschen Erdöl aus einem Lager herauszudrücken. mehr lesen / lire plus

Ernährungssouveränität: Transformation des Ernährungssystems

Das Projekt eines Ernährungsrates liegt auf Eis, weil sich die Regierung bisher nicht auf ein Modell einigen konnte. Im Interview mit der woxx erklärt Ernährungssoziologin Rachel Reckinger, wie ein solcher Rat idealerweise funktionieren sollte.

Wie können vielfältige, erschwingliche und gesunde lokale Lebensmittel regional erzeugt werden? Ein Ernährungsrat könnte eine Lösung finden. (Foto: Couleur/Pixnio)

woxx: Was ist Ernährungsdemokratie und welche Rolle spielt ein Ernährungsrat darin?


Rachel Reckinger: Das seit der Nachkriegszeit aufgebaute und derzeitig dominierende Agrobusiness-Modell hat zur Ernährungssicherheit für lediglich einen Teil der Bevölkerung der entwickelten Länder geführt – mit erheblichen negativen externen Effekten. Das globale Ernährungssystem trägt insgesamt 30 Prozent zu klimaschädlichen Emissionen bei, das Problem des Welthungers bleibt ungelöst, Fettleibigkeit und ernährungsbedingte Erkrankungen nehmen zu, die globalen Ressourcenungleichheiten vergrößern sich, Tierwohl in der Nahrungsmittelproduktion ist noch lange nicht überall gewährleistet. mehr lesen / lire plus

Keine Pläne für Nachtzüge aus Luxemburg

In Luxemburg schlafen gehen und an der Côte d’Azur wieder aufwachen? Was bis 2016 möglich war, wird wohl weiterhin ein Traum bleiben. Obwohl in ganz Europa ein Nachtzug-Revival passiert, sieht Transportminister François Bausch (Déi Gréng) „leider wenig Potenzial“ dafür in Luxemburg. So seine Antwort auf eine parlamentarische Anfrage des Piratepartei-Abgeordneten Marc Goergen, der eigentlich wissen wollte, ob die Regierung das Potenzial für Nachtzüge verbessern könnte. Allerdings wolle die CFL proaktiv auf „die eine oder andere“ ausländische Eisenbahngesellschaft zugehen, um mögliche Nachtzugverbindungen auf ihre Umsetzbarkeit zu testen. Als Mittel, um Kurzstreckenflüge ab Luxemburg einzudämmen, seien Nachtzüge jedoch ungeeignet, da diese als Verbindungsflüge in die ganze Welt wichtig seien. mehr lesen / lire plus

Games-Empfehlung: _transfer

In dem Indie-Game _transfer schlüpfen die Spieler*innen in die Rolle eines Computerprogramms nach einem Atomkrieg. Die kurzen, aber intensiven Spielerlebnisse werfen viele philosophische Fragen auf.

Manche Programme suchen nach „der Ratte“ und meinen damit einen menschlichen Eindringling. Welche Rolle die Spieler*innen einnehmen, wird erst nach und nach klar. (Bild: Abyssal Uncreations)

Ein schwarzer Bildschirm, eine Kommandozeile wie in Zeiten vor grafischen Benutzer*innenoberflächen und die Aufforderung, „Start“ einzugeben. Tut man das, huschen eine Reihe Fehlermeldungen über den Bildschirm, nach deren Ende ist man dennoch mit einem Server verbunden. Ein Hilfsprogramm erklärt die möglichen Optionen: Mit einem anderen Programm reden, Erinnerungsdateien anschauen oder die Verbindung beenden. mehr lesen / lire plus

Agroforstwirtschaft in Luxemburg

Waldbau mit Landwirtschaft zu verknüpfen, kann viele Vorteile haben – für die Lebensmittelproduktion und die Umwelt. In Luxemburg steckt diese Bewirtschaftungsform jedoch noch in den Kinderschuhen.

Streuobstwiesen sind eine tradtionelle Art der Agroforstwirtschaft in Luxemburg. (Foto: CC-BY-SA Jwh)

Landwirtschaft unter Bäumen betreiben, das klingt erst einmal kontraproduktiv, immerhin benötigen viele Pflanzen Sonnenlicht, um wachsen zu können. Allerdings versucht die Agroforstwirtschaft, beides miteinander zu kombinieren: Forstwirtschaft, und Ackerbau oder Viehzucht. Die Bäume stehen dabei jedoch meist nicht so dicht, wie wir es von „normalen“ Wäldern gewohnt sind. Dafür wachsen unter ihnen Weiden, Getreide oder gar Gemüse.

Dadurch lassen sich vor allem Dürreperioden besser überstehen und auch die Versorgung mit Nährstoffen ist durch den Waldboden besser gewährleistet als auf einem herkömmlichen Feld. mehr lesen / lire plus

Was es mit den mysteriösen Samensendungen auf sich hatte

Im September 2020 warnte das Landwirtschaftsministerium vor Päckchen, die unverlangt in Postkästen in Luxemburg auftauchten. Der Inhalt: Pflanzensamen unbekannter Herkunft. Was steckte hinter diesen mysteriösen Sendungen?

„Dieses nicht zugelassene Saatgut enthält in der Regel Samen mehrerer Pflanzenarten sowie andere Pflanzenreste. Es können auch Insekten, Larven und Pilzstrukturen oder Erde enthalten sein. Dieses Saatgut stellt eine Gefahr für die örtliche Fauna und Flora dar und sollte unter keinen Umständen ausgesät werden.“ Mit diesen Worten warnte der „Service de la protection des végétaux“ der Ackerbauverwaltung (Asta) des Landwirtschaftsministeriums im September 2020 die Einwohner*innen Luxemburgs. Im Großherzogtum, aber auch in der gesamten EU und in den USA waren mysteriöse Pakete aufgetaucht. mehr lesen / lire plus

Keine zusätzlichen Züge für Esch 2022 geplant

Flickr

Kulturinteressierte, die nächstes Jahr die europäische Kulturhauptstadt Esch-Alzette besuchen wollen, müssen sich mit dem bestehenden Angebot des öffentlichen Transportes zufriedengeben. Das geht aus einer Antwort von Transportminister François Bausch (Déi Gréng) auf eine parlamentarische Anfrage von Dan Biancalana (LSAP) hervor. Da die Zugstrecke zwischen Esch und Luxemburg-Stadt bereits total ausgelastet sei, sei es nicht vorgesehen, die Transportkapazitäten zu erweitern. Höchstens zu den Randzeiten könne punktuell aufgestockt werden, wenn die Organisator*innen von Esch 2022 dies mit den CFL aushandelten. Auch beim Busverkehr geht Bausch davon aus, dass mit dem bestehenden Angebot der Großteil der Nachfrage abgedeckt sein wird. Um Spezial- oder Nachtbusse müssten sich die betreffenden Gemeinden kümmern, bisher sei jedoch nichts vorgesehen. mehr lesen / lire plus

Ernährungssouveränität
: Zweckentfremdeter Rat

Ein demokratisches Gremium, das über Ernährungsfragen berät und Brücken zwischen zerstrittenen Lagern im Agrarsektor baut – das ist die Idee eines Ernährungsrates. Doch im Landwirtschaftsministerium hat man andere Pläne, was für Zwist in der Regierung sorgt.

Mit Großherzog im Schlepptau klappt der Dialog – 
eine wahrhaft demokratische Form des Ernährungs-
rates will Landwirtschaftsminister Romain Schneider jedoch lieber nicht umsetzen. (Foto: SIP/Jean-Christophe Verhaegen)

Wie die Luxemburger Landwirtschaft in Zukunft aussehen soll, ist eins der umstrittensten Themen. Während Umweltschützer*innen mehr Maßnahmen für Naturschutz und Biolandwirtschaft fordern, wünschen sich konventionelle Landwirt*innen mehr Freiheit und ein Auskommen, ohne viel an ihren tradierten Bewirtschaftungsformen ändern zu müssen. mehr lesen / lire plus

Europäische Investitionsbank: Bürger*innenbefragung zur Finanzierung von Transportinfrastruktur

Der Transportsektor ist das Sorgenkind der Klimapolitik, denn in diesem Bereich steigen die Treibhausgasemissionen stetig. Die Europäische Investitionsbank will künftig mehr in nachhaltige Transportinfrastruktur investieren und erfragt deswegen die Meinung von EU-Bürger*innen.

(Foto: EIB)

Die EIB will die „Klimabank“ Europas werden, weswegen die größte öffentliche Kreditgeberin weltweit im Dezember 2020 einen sogenannten Klimabank-Fahrplan veröffentlichte. In der Vergangenheit war die Bank mit Sitz in Luxemburg-Stadt zur Zielscheibe von Protesten von Klimaaktivist*innen geworden. Trotz vermeintlich klimafreundlichen Leitlinien wurden immer wieder Schlupflöcher beklagt. Hatte die Kritik der Umweltschützer*innen meist auf die Förderung von Erdgas-Projekten wie Pipelines abgezielt, so sind viele Infrastrukturprojekte im Transportbereich, wie beispielsweise Flughäfen, nicht weniger problematisch. mehr lesen / lire plus

Meldeplattform für Gefahrenstellen für Radfahrer*innen online

Wie bereits voriges Jahr sammelt der Mouvement Ecologique wieder Meldungen zu problematischen oder gefährlichen Stellen im Radverkehr. Alle sind eingeladen, sich zu beteiligen. Die Resultate werden später an die Verantwortlichen weitergeleitet.

„Es ist an der Zeit, die zahlreichen Probleme zu beseitigen, mit denen Radfahrer*innen regelmäßig konfrontiert sind. Gemeinsam machen wir Druck für gute und sichere Fahrradinfrastrukturen in Luxemburg!“, steht auf der Website Veloskaart.lu . Die Plattform, die von der Umwelt-NGO Mouvement Ecologique betrieben wird, besteht aus einer virtuellen Karte Luxemburgs, auf der jede*r gefährliche und problematische Stellen für Radfahrer*innen eintragen kann.

Die Idee ist einfach: Menschen, die im Alltag mit dem Rad unterwegs sind, wissen am Besten, wo es hapert, welche Stellen besonders gefährlich sind und wo etwa die Beschilderung so verwirrend ist, dass man sie nur als Ortskundige*r versteht. mehr lesen / lire plus

Immer noch Engpässe bei medizinischem Cannabis

In Luxemburg ist es aktuell teilweise schwer, an medizinisches Cannabis zu kommen. Das Gesundheitsministerium rechnet damit, dass erst Ende September die Nachfrage gedeckt werden kann.

(Foto: SeaweedJeezus/Pixabay)

Das Problem ist nicht neu: Immer wieder kommt es zu Engpässen bei der Versorgung mit medizinischem Cannabis in Luxemburg. Die aktuelle Knappheit, die seit März diesen Jahres besteht, wird noch bis in den Herbst anhalten, wie aus einer Antwort auf eine parlamentarische Anfrage des Piratepartei-Abgeordneten Sven Clement zu erfahren war. Der fragte Ende Juni bei der Gesundheitsminiserin Paulette Lenert (LSAP) nach, wie die Regierung mit den Lieferschwierigkeiten umgehe.

Lenert verweist in ihrer Antwort zuerst darauf, dass medizinisches Cannabis ein Rauschmittel sei und damit strengen Regeln für den Import unterliege, was oft zu längeren Prozeduren führe. mehr lesen / lire plus

Sanfte Mobilität: Moien a Merci

Fußgänger*innen und Radfahrer*innen sollen einen respektvollen Umgang miteinander lernen – während neben ihnen Autos freie und ungestörte Fahrt haben. So will es zumindest eine Kampagne des Mobilitätsministeriums.

(Foto: MMTP)

In den letzten Tagen ist das Fahrrad wieder in aller Munde. Am Samstag wird der „Vëlosummer“ offiziell eingeläutet und im Laufe dieser Woche wurden bei eher widrigen Wetterbedingungen zwei neue Fahrradwege eingeweiht. Die Pandemie hat einige Menschen dazu gebracht, aufs Rad umzusteigen, obwohl die Radlobyist*innen in Luxemburg über ein Jahr lang betteln mussten, um einen einzigen lächerlichen Pop-up-Radweg zu bekommen.

Was anderswo begrüßt würde, ist in Luxemburg ein Problem, denn viel zu oft müssen sich Radfahrer*innen und Fußgänger*innen die Wege teilen. mehr lesen / lire plus

Games-Empfehlung: Thousand Threads

Kann das Leben als Briefträger*in auf dem Land Inhalt eines packenden Spiels sein? „Thousand Threads“ zeigt, dass das geht.

Nach einer langen Wanderung ist eine Rast am See genau das Richtige. Doch wie werden die Menschen reagieren, wenn wir uns zu ihnen setzen? (Foto: Seamount Games)

„Ich kenne diese Person nicht, aber ich weiß, dass sie nicht in dieser Gegend wohnt.“ Mit solchen Aussagen beginnen die meisten Aufgaben in Thousand Threads. Als Spieler*in wacht man in einer pittoresken Welt auf, in der die meisten Menschen in kleinen Holzhütten oder Zelten wohnen. Doch bereits nach ein paar Schritten wird klar, dass nicht alles so friedlich ist, wie es scheint: Der Postbote liegt tot auf einem Weg. mehr lesen / lire plus

„Meng Landwirtschaft“ demonstrierte für eine ökologischere Landwirtschaft

Am 23. Juli standen Vertreter*innen der Plattform „Meng Landschaftwirtschaft“ schon frühmorgens vor dem Landwirtschaftsministerium,um Minister Romain Schneider (LSAP) dazu aufzufordern, sich für eine nachhaltigere Landwirtschaft einzusetzen.

Foto: Meng Landwirtschaft

Bis Ende des Jahres muss jeder EU-Mitgliedsstaat im Rahmen der neuen Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) einen Strategieplan an die EU-Kommission abliefern. In diesem Dokument müssen die agrarpolitischen Maßnahmen für die nächsten Jahre skizziert werden (Wie die neue GAP aussieht, hat die woxx in „Reform der EU-Agrarpolitik: Wie sieht die Zukunft der Landwirtschaft aus?“ Beschrieben.)

„Meng Landwirtschaft“ will, dass Umwelt- und Klimaschutz in diesem Dokument eine wichtige Rolle spielen. Sie fordert Schneider auf, sich an die Empfehlungen der EU-Kommission zu halten und besonders die Reduktion der Stickstoff- und Phosphateinträge und des Pestizideinsatzes, die Verbesserung der Gewässerqualität, die Reduktion des Ausstoßes von Treibhausgasen und die Verbesserung der Biodiversität in der Agrarlandschaft zu forcieren. mehr lesen / lire plus