Liser-Studie: Tägliches Pendeln ist ein großer Stressfaktor

Eine Studie des Luxembourg institute of socio-economic research (Liser) hat das Mobilitätsverhalten von Grenzgänger*innen untersucht und ist dabei zum Schluss gekommen, dass Bahnfahrende generell zufriedener sind.

(Foto: © Raimond Spekking / CC BY-SA 4.0 (via Wikimedia Commons), France-Luxembourg border Dudelange A 31-A 3-0038, CC BY-SA 4.0)

Die tägliche Mobilität, gerade bei langen Strecken, kann zu einem großen Stressfaktor werden. Das ist nicht unbedingt eine neue Erkenntnis, wurde jedoch jetzt vom Liser-Forscher Philippe Gerber bestätigt. 20 Familien mit mindestens zwei Kindern aus den französischen Orten Voiron (bei Grenobel) und Thionville wurden interviewt. Alle Teilnehmer*innen hatten einen Arbeitsweg von mindestens 60 Kilometern. Da die Interviews qualitativ ausgewertet wurden, ist die geringe Teilnehmer*innenzahl normal. mehr lesen / lire plus

Klimagesetz: Unrealistische Realpolitik

Gestrichene Prinzipien, unklare Zielvorgaben und Gummiparagraphen: Die Kritik am Klimagesetz ist ebenso scharf wie die Freude der Regierung darüber groß ist.

Bis 2050 will Luxemburg klimaneutral werden, erneuerbare Energiequellen sind dafür unabdingbar. Wie groß die Anstrengungen der einzelnen Sektoren sein müssen, ist bisher noch unklar. (Foto: CC-BY-SA Jwh/Wikimedia)

Dramatische Musik, Bilder der Erde vom Weltraum aus, sich drehende Windmühlen, Klimademonstrationen: „Klimaschutz ist jetzt Gesetz“ heißt es in einem Video, das Déi Gréng am Dienstagabend auf den sozialen Medien verbreiteten. Verbindliche Ziele für zum Beispiel die Industrie oder den Transport gebe es jetzt, heißt es in dem Werbefilmchen weiter. Das entspricht nicht ganz der Realität dessen, was das Parlament angenommen hat. mehr lesen / lire plus

Mehr Nachtzüge in Europa

Innereuropäische Flüge sind zurecht verpönt, weil sie die Klimakrise unnötig anheizen. Für Mittelstrecken gibt es jedoch wenige Alternativen, denn Bahnfahren ist oft teuer und umständlich. Eine Möglichkeit, die immer wieder von Aktivist*innen gefordert wird, sind Nachtzüge. Seit einigen Jahren hat die österreichische Bahngesellschaft ÖBB mit dem Projekt „Nightjet“ vorgelegt und hat das nächtliche Bahnreisen durch renovierte Züge und besseren Service wieder attraktiv gemacht. Nun wollen die Bahnen aus vier europäischen Ländern – Deutschland, Schweiz, Österreich und Frankreich – verstärkt auf diesem Gebiet zusammenarbeiten. So ist ab Dezember 2021 eine Nachtzugverbindung zwischen Wien und Paris geplant, bis 2024 soll das klimafreundliche Reisen im Schlaf auch wieder zwischen Berlin und Paris sowie Zürich und Barcelona möglich sein. mehr lesen / lire plus

Videospiele: Games für lange Abende

Um den Lockdown-Blues etwas zu verringern, hat die woxx einige Videospiel-Empfehlungen zusammengetragen. Passend zur düsteren Jahreszeit spielt der Tod eine größere Rolle.

Egal, ob Sie lieber alleine oder gemeinsam zocken: Bei dieser Auswahl von Games ist für jede*n etwas dabei. Wir haben versucht, keine allzu teuren Mainstreamtitel vorzuschlagen, sondern uns nach kreativen Perlen, die auch schon mal Genrekonventionen auf den Kopf stellen, umgesehen. Die meisten Spiele werden auf mehreren Plattformen zum Verkauf angeboten. Die woxx empfiehlt, wo es möglich ist, auf itch.io zurückzugreifen – dort erhalten die Entwickler*innen nämlich den größten Anteil am Verkaufspreis.


Dorfromantik

Auf den ersten Blick scheint es sich bei Dorfromantik um eine virtuelle Version des bekannten Brettspiels Die Siedler von Catan zu handeln. mehr lesen / lire plus

Luxembourg in Transition sucht Mitglieder für den Bürger*innenrat

Für die Landesplanungskonsultation „Luxembourg in Transition“ werden Mitglieder für den Bürger*innenrat gesucht. Ihre Meinung soll dazu beitragen, die Landesplanungspolitik der nächsten Jahrzehnte zu gestalten.

Bereits Ende Juli berichtete die woxx über „Luxembourg in Transition“. Mehrere Teams sollen dabei eine Vision von einem nachhaltigen Luxemburg im Jahr 2050 entwickeln. In drei verschiedenen Etappen werden immer weniger Teams zurückbehalten, um ihre Ideen zu vertiefen. Damals lief zwar bereits eine Ausschreibung, der Öffentlichkeit hatte Raumplanungsminister Claude Turmes (Déi Gréng) das Projekt jedoch noch nicht vorgestellt.

Im Oktober wurde das nachgeholt, dabei wurden auch einige Änderungen präsentiert: So wurde auch ein Bürger*innenkomitee in Aussicht gestellt. mehr lesen / lire plus

Forum 412: Auto

Zum Jahresende dreht sich beim Forum alles um das Lieblingsspielzeug der Luxemburger*innen: das Auto. Das wird aus den verschiedensten Blickwinkeln betrachtet, zum Beispiel was Umwelteinflüsse oder die Verkehrssicherheit angeht. Die Frage, wie verliebt wir in das Auto sind, wird genauso behandelt wie die Sicht eines Autohändlers aus dem Süden des Landes. Welche Zukunft das Automobil in einer nachhaltigen Gesellschaft noch hat, wird ebenfalls diskutiert. Guy Rewenig und Pit Panther wagen sich literarisch an das Thema. Abseits des Dossiers bietet Forum wie jeden Monat auch für Fußgänger*innen viele Denkanstöße: Die Debatte um die sogenannte „Cancel Culture“ wird weitergeführt und einmal mehr über die Zerstörung der Medienlandschaft sinniert. mehr lesen / lire plus

Weltaidstag: Die vergessene Pandemie


Covid-19 verdeckt die HIV-Pandemie nicht nur medial, sondern sorgt weltweit auch für Rückschritte in der Bekämpfung.

Etwa 33 Millionen Menschen sind weltweit an Aids gestorben, seit die Krankheit sich auf dem Planeten verbreitet hat. Erfolge in der Forschung haben dazu geführt, dass eine Infektion mit dem HI-Virus mit der richtigen medizinischen Versorgung kein Todesurteil mehr ist. In vielen Teilen der Welt ist der Zugang zum Gesundheitssystem jedoch so schwierig, dass immer noch an Aids erkrankte Menschen sterben. Schuld sind jedoch auch diskriminierende Gesetze und Praktiken. 12 Millionen HIV-Infizierte haben laut dem Aids-Programm der Vereinten Nationen (UNAIDS) keinen Zugang zu einer HIV-Behandlung. mehr lesen / lire plus

Auf Netflix: Hillbilly Elegy

J.D. Vance ist Jurastudent auf der prestigeträchtigen Yale University. Obwohl er wichtige Vorstellungsgespräche für Praktikumsplätze hat, muss er zurück nach Hause, da seine Mutter nach einer Heroinüberdosis im Krankenhaus liegt. Die darauf folgende Konfrontation mit seiner von Armut geprägten Kindheit kommt authentisch rüber, fokussiert sich jedoch starr auf persönliche Leistung. Hillbilly Elegy ist schauspielerisch und kinematografisch spannend, inhaltlich jedoch eher schwach.

Bewertung der woxx: X mehr lesen / lire plus

Öffentlicher Transport: Die Tram ist bald da

In zwei Wochen bringt die Tram endlich Fahrgäste vom Hauptbahnhof in die Oberstadt. Dadurch ergeben sich viele Fahrplanänderungen, deren Kommunikation mal wieder verwirrend ist.

Hamilius darf endlich wieder ein Verkehrsknotenpunkt sein, nachdem der Platz jahrelang eine Baustelle war, an der zufällig auch Busse gehalten haben. (Foto: © Architects Foster + Partners & Tetra/Luxtram)

So hatte sich das wohl niemand vorgestellt. Wenn am Sonntag, dem 13. Dezember, die neue Tram erstmals im regulären Betrieb den Hauptbahnhof ansteuert, wird Luxemburg noch mindestens zwei Tage unter verschärften Covid-Maßnahmen leben müssen. Bisher ist noch keine Eröffnungszeremonie angekündigt, die ja höchstens mit viel Abstand stattfinden könnte. mehr lesen / lire plus

Regierung fragt um Meinungen zur künstlichen Intelligenz

Mithilfe einer Umfrage und einer Konsultation wollen Liser, Digitalisierungsministerium und der Service des médias et des communications herausfinden, wie die luxemburgische Bevölkerung zur künstlichen Intelligenz steht. Das soll helfen, die Politik zum Thema auszuarbeiten.

(Bild: pxhere.com)

Um künstliche Intelligenz ist in den letzten Jahren ein regelrechter Hype entstanden. Durch moderne Technologien, die gemeinhin als „Machine Learning“ bezeichnet werden, konnten in vielen Bereichen Fortschritte erzielt werden: Bild- und Spracherkennung oder autonomes Fahren zum Beispiel. Bei der „Intelligenz“ handelt es sich jedoch eher um ein Schlagwort als um Realität: In Wirklichkeit lernen die Computer nur durch das, was wir Menschen ihnen vorsetzen. mehr lesen / lire plus

Umweltpolitik auf dem Prüfstand: Öko-Musterschüler Luxemburg?

In einem Bericht über die Umweltpolitik stellt die OECD Luxemburg grundsätzlich gute Noten aus. Probleme gibt es vor allem im Natur- und Artenschutz: Das kleine Land ist viel zu fragmentiert.

Naturschutzgebiete wie der Ellergronn in Esch sind wichtig, aber wenn sie nicht durch ökologische Korridore verbunden werden, können bedrohte Arten sich nicht wieder verbreiten. Eine Tatsache, die auch die OECD an Luxemburgs Umweltpolitik bemängelt. (Foto: CC-BY-SA 3.0 Zinneke/Wikimedia)

„Luxemburg hat viele Fortschritte gemacht. Nicht nur im Management natürlicher Ressourcen, sondern auch beim Engagement in internationalen Organisationen und europäischer Kooperation.“ Rodolfo Lacy, Chef der OECD-Umweltdirektion, war voll des Lobes auf die luxemburgische Umweltpolitik. mehr lesen / lire plus

CBD bleibt erlaubt

Der Europäische Gerichtshof (EuGH) hat am Donnerstag geurteilt, dass es Mitgliedsstaaten der EU nicht so einfach möglich ist, den Verkauf von Cannabidiol (CBD), einem Stoff aus der Hanfpflanze, zu verbieten. In Frankreich waren zwei Geschäftsführer einer Firma, die CBD-Öl für elektronische Zigaretten vertrieben hatten, angeklagt worden. Nach einer französischen Regelung dürften nur die Fasern und Samen des Hanfs gewerblich genutzt werden. Das CBD war jedoch in Tschechien rechtmäßig aus der gesamten Hanfpflanze hergestellt worden. Für den EuGH steht der freie Warenverkehr in der EU über den französischen Verordnungen – somit bleibt der Handel mit CBD weiterhin erlaubt. Der Gerichtshof beschäftigte sich auch mit der Frage, ob CBD als Suchtstoff oder Droge einzuschätzen sei, und verneinte dies. mehr lesen / lire plus

Sachbuch: Einblick in die frauenhassende Incel-Szene

Mit „Incels – Geschichte, Sprache und Ideologie eines Online-Kults“ ist Veronika Kracher eine hervorragende Analyse der „involuntary celibates“ gelungen. Sie zeigt nicht nur den schockierenden Hass der Szene, sondern ordnet diesen auch in einen gesamtgesellschaftlichen Kontext ein.

Incels, also „Unfreiwillig im Zölibat Lebende“ sind in der Hauptsache junge Männer, die sich selbst und einander gegenseitig einreden, sie wären zu hässlich, um jemals eine Partnerin oder auch nur Sex haben zu können. Dieser Online-Kult hat in den letzten Jahren immer wieder für Schlagzeilen gesorgt, weil Incels Terroranschläge durchgeführt haben, wie etwa US-Amerikaner Elliot Rodger, der sechs Menschen tötete und ein hasserfülltes „Manifest“ hinterließ. mehr lesen / lire plus

Überwachung: Sichere Chats – nicht in Europa!

Der EU-Minister*innenrat will sichere Kommunikation aushebeln und Geheimdiensten einen Zweitschlüssel für Messengerdienste geben. Und das soll kein Angriff auf die vielbeschworenen „europäischen Werte“ sein?

© Pixabay

Das Muster ist immer gleich: Nach einem Terroranschlag beteuern alle Politiker*innen, man lasse sich nicht einschüchtern und werde „europäische Werte“ und „die Freiheit“ verteidigen. Wenig später wird eben jene Freiheit dann im Namen der Sicherheit eingeschränkt. Im neusten Fall hat es gerade einmal fünf Tage gedauert. Der EU-Minister*innenrat will eine Resolution verabschieden, mit der verschlüsselte Kommunikation de facto verunmöglicht würde, wie die Kolleg*innen des österreichischen öffentlich-rechtlichen Senders FM4 aufgedeckt haben. Konkret sollen Plattformbetreiber wie Whatsapp, Signal, Facebook und viele weitere, die Ende-zu-Ende-verschlüsselte Kommunikation anbieten, gezwungen werden, eine Hintertür für Geheimdienste einzubauen. mehr lesen / lire plus

OGBL sorgt sich um Einzelhandel

„Bereits jetzt sind die ersten Auswirkungen der Krise zu spüren: Bankrotte, Ladenschließungen und Entlassungen.“ Das Syndikat Handel des OGBL machte am Donnerstag auf die Krise im Handelssektor aufmerksam, die durch die Pandemie noch verschärft wurde. Vor allem kleinere Geschäfte kämpfen schon lange mit starkem Konkurrenzdruck und hohen Mieten, die durch Spekulation noch stärker steigen. Der OGBL will sich mit Regierung und Arbeitgeber*innen an einen „Zukunftsdësch“ setzen, hat daneben aber auch sechs Forderungen ausgearbeitet. Die 25.000 Beschäftigten des Sektors, von denen zwei Drittel Frauen sind, arbeiten zu 75 Prozent in kleinen Betrieben mit weniger als fünf Angestellten. Für diese will die Gewerkschaft einen Kollektivvertrag erstreiten, um Arbeitsbedingungen zu harmonisieren und Sozialdumping zu vermeiden. mehr lesen / lire plus

Aktionspläne gegen Lärm und Luftverschmutzung (3/3): Warum Tempolimits sinnvoll wären

Sowohl bei den Plänen für Lärmschutz als auch beim Programm gegen Luftverschmutzung fristen Tempolimits ein Nischendasein. Dabei wären sie eine einfache und effektive Maßnahme, um beide Probleme zu bekämpfen.

Foto: CC-BY-SA Manfred Sauke/wikimedia

In den Niederlanden wurde am 27. Oktober, ein allgemeines Tempolimit von 30 km/h in Siedlungsgebieten beschlossen. Eine niedrigere Höchstgeschwindigkeit innerorts ist in vielen Ländern eine langjährige Forderung von Aktivist*innen, aber auch der Wissenschaft. Die Vorteile liegen auf der Hand: Für Fußgänger*innen und Radfahrer*innen gestaltet sich der Verkehrsraum so sicherer. Außerdem werden die Emissionen von Lärm und Schadstoffen dadurch gedrosselt.

In dem „programme national de lutte contre la pollution atmosphérique (NAPCP)“ fehlt ein Verweis auf Geschwindigkeitsbegrenzungen gänzlich, in dem Aktionsplan gegen Straßenlärm auf vielbefahrenen Straßen ist die Möglichkeit zumindest erwähnt. mehr lesen / lire plus

Aktionspläne gegen Lärm und Luftverschmutzung (2/3): Einmal gegen Luftverschmutzung

Die Umweltverwaltung hat ein Programm gegen die Luftverschmutzung in Luxemburg ausgearbeitet. Die Bürger*innen sind aufgerufen, dieses zu kommentieren.

Foto: Markus Spiske/pexels

Luftverschmutzung ist ein komplexes und schwieriges Thema, nicht zuletzt, weil dazu zum Beispiel im Januar 2019 viel polemisiert wurde. Damit es nicht zu einfach wird, hat die Umweltverwaltung gleich zwei Pläne zu dem Thema ausgearbeitet: Das „programme national de lutte contre la pollution atmosphérique (NAPCP)“ und den „plan national de la qualité de l’air“. Letzterer beschränkt sich auf die Luftschadstoffe Stickstoffdioxid und Feinstaub, wird aber erst Ende 2020 veröffentlicht werden. Seit dem 2. Oktober ist das NAPCP öffentlich und kann begutachtet werden. mehr lesen / lire plus

Aktionspläne gegen Lärm und Luftverschmutzung (1/3): Vier mal Lärmschutz

Die Umweltverwaltung hat vier Pläne für den Lärmschutz in Luxemburg ausgearbeitet. Die Bürger*innen können nun ihren Senf dazugeben.

Ergebniss der Lärmmessungen an Luxemburgs vielbefahrenen Straßen. Screenshot: Geoportail.lu

Lärm ist vermutlich jene Art von Umweltverschmutzung, die am ehesten unterschätzt wird. Vor allem durch den Straßenverkehr entsteht in Ballungsgebieten ein beständiger Lärmpegel, der ernsthafte gesundheitliche Auswirkungen haben und krank machen kann. Zug- und Flugverkehr sorgen ebenfalls für eine unangenehme Geräuschkulisse.

Alle fünf Jahre müssen die Aktionspläne gegen Lärm überprüft werden. Das ist auch 2020 wieder der Fall gewesen, Nun stehen vier Pläne zur Begutachtung bereit. Sie behandeln unterschiedliche Themenbereiche: Flugverkehr, Schienenverkehr, Autobahnen und das Ballungsgebiet Luxemburg-Stadt. mehr lesen / lire plus

Tourismusprojekt in Weiswampach: Verdrängungseffekte an den Seen

In Weiswampach wird weiter über das geplante Hotel und Feriendorf an den Seen gestritten. Werden vage Umweltschutzüberlegungen reichen, um die Bagger doch noch zu stoppen?

Foto: CC-BY-SA Denise Hastert/Wikimedia

Seit das Feriendorf „Suneo Park“, das zwischen den Weiswampacher Seen entstehen soll, im Juni 2018 vorgestellt wurde, hagelt es heftige Kritik. Trotz eines Referendums, bei dem 60 Prozent der Wähler*innen gegen das Projekt stimmten, rollen seit Ende August die Bagger. Die „Biergerinitiativ Gemeng Wäiswampich“ versucht nun auf juristischem Weg, das Bauvorhaben doch noch zu stoppen. Und das Tourismusministerium will von dem einstigen Vorzeigeprojekt nichts mehr wissen.

In Weiswampach soll dort, wo bis vor Kurzem noch ein Campingplatz war, ein neues Tourismusprojekt entstehen. mehr lesen / lire plus

Welche Drogen werden in Luxemburg beim Feiern genommen?

Auch 2019 hat Pipapo eine groß angelegte Umfrage unter den Feiernden in Luxemburg veranstaltet. Wenig überraschend sind Alkohol, Cannabis und Tabak weiterhin die meist genutzten Drogen im Land.

2019 landete Cannabis auf Platz Zwei der meistgenutzen Drogen unter Luxemburgs Partygänger*innen. (Foto: Pixabay)

Zwischen Januar und November 2019 war Pipapo – ein Projekt, das niederschwellige Informationen zu Drogenkonsum und Feierkultur anbietet – auf 34 Veranstaltungen wie Partys, Konzerte, Raves, Festivals und hat dort die Feierenden zu ihrem Drogenkonsum befragt. 2082 Fragebögen wurden ausgewertet. Die Party- und Konzertgänger*innen in Luxemburg sind jung, das Durchschnittsalter lag bei 27 Jahren.

Die Resultate gleichen jenen vom Vorjahr, mit leichten Veränderungen. mehr lesen / lire plus