GESELLSCHAFTSKRITIK: Revolution auf Samtpfoten
Theodor W. Adorno habe Marx nicht begriffen, lautet ein gängiges Gerücht. Eine neue Studie zeigt:
Wer so spricht, hat meist weder von Marx noch von Adorno viel verstanden.
Theodor W. Adorno habe Marx nicht begriffen, lautet ein gängiges Gerücht. Eine neue Studie zeigt:
Wer so spricht, hat meist weder von Marx noch von Adorno viel verstanden.
Christian Goeschel hat den "Selbstmord im Dritten Reich" studiert und dabei auch die unterschiedlichen Motive der Menschen in den Blick zu rücken versucht. Sein an sich spannendes Thema hat der Historiker leider nicht befriedigend umgesetzt.
Wo liegt das Herz der Finsternis? Nicht in Afrika, wie seit Joseph Conrad so mancher glauben mag. Mario Vargas Llosa zeigt in seinem neuen Roman, dass selbst in tiefster Dämmerung genügend Licht für schillernde Figuren bleibt.
Sie sorgen für Krawall in den Parlamenten und auf den Straßen: Die europäischen Rechten. Ein Sammelband untersucht ihre Dynamik.
Im Streit um die Emanzipation nicht allein der Juden mischte sich Samuel Hirsch Mitte des 19. Jahrhunderts auf vielfältige Weise in die öffentliche Debatte ein. Das bescherte dem ersten Oberrabbiner Luxemburgs auch die Aufmerksamkeit von Karl Marx.
Als "Maverick", als unbeugsamer Eigenbrötler, hat sich John McCain gern präsentiert. Diese Selbstinszenierung könnte für ihn nun Realität werden: Kurz vor den Wahlen verliert der Republikaner selbst in jenen Staaten an Gefolgschaft, in denen ihm die Mehrheit der Stimmen sicher schien.
Ein literarisches Geschenk: Michael Köhlmeiers Erzählung "Idylle mit ertrinkendem Hund".
Am 12. Juni lässt Irland seine Bürger in einem Referendum über den EU-Reformvertrag abstimmen. Nach schlechten Erfahrungen haben alle anderen Mitgliedsstaaten den Entscheid lieber an die Parlamente delegiert. Die Iren könnten den Vertrag nun im Alleingang kippen.