Die französisch-schweizerische Künstlerin Niki de Saint Phalle dürfte den meisten aufgrund ihrer Serie „Nanas“ bekannt sein: üppig geformte, farbenfrohe Skulpturen. Eine davon steht in Luxemburg-Stadt, zuletzt im Park der Villa Vauban. Doch Saint Phalles Gesamtwerk umfasst mehr als das, wie die Frankfurter Schirn in der Einzelausstellung „Niki de Saint Phalle“ noch bis zum 21. Mai zeigt. Wer es bis dahin nicht in die Mainmetropole schafft, sollte sich durch die digitale Aufarbeitung der Schau klicken: Das Digitorial offenbart, warum St. Phalle zu den Pionier*innen der „Happenings“ zählt; wie sie dem Patriarchat trotzte, obwohl sie sich nie offen zu westlichen, feministischen Bewegungen der 1960er-Jahren bekannte, und welche Traumata ihre Kunst geprägt haben. Ein digitaler Museumsbesuch, der sich nicht nur aufgrund der gelungenen Kulturvermittlung, sondern auch wegen der Optik lohnt!
Lyrik: Sonné d’Amérique
C’est en sortant des sources thermales, lors de son périple au nord de l’Amérique, que Florent Toniello a une idée, « il est vrai, un peu folle » : raconter ce voyage en sonnets. Des sonnets pas très orthodoxes, comme le poète le reconnaît lui-même, mais authentiques. Les quatrains et tercets recueillis dans « Sonné d’Amérique » contiennent...

