Expotipp: Sensing the Unseen

von | 27.07.2022

Foto: Andrew Griffiths

Die Moderne Galerie des Saarlandmuseums leuchtet neongrün und taucht ihr Publikum in fluoreszierende Lichter: Die deutsche Künstlerin Helga Griffiths verknüpft in ihren interaktiven Kunstwerken Wissenschaft, Technologie und Kunst. Im Mittelpunkt der Ausstellung „Sensing the Unseen“, steht der menschliche Körper: Wie wirkt er mit seiner Umwelt zusammen? Wie lassen sich unsichtbare Prozesse der Erde visualisieren? Darüber hinaus thematisiert die Schau in ortsbezogenen Arbeiten die Bergbaugeschichte des Saarlandes. Neugierig? Auf der Website des Saarlandmuseums gibt es eine kleine Vorschau der begehbaren Rauminstallationen. Ein Besuch vor Ort lohnt sich jedoch durchaus: Griffiths hat neben Licht und Videoaufnahmen auch Düfte in ihre Kunstwerke eingearbeitet.

Saarlandmuseum, Moderne Galerie (Bismarckstraße 11-15, 66111 Saarbrücken), Do. – So. 10h – 18h + Mi. 10h – 20h. Bis zum 14. August.

Dat kéint Iech och interesséieren

KULTURTIPP

Buchtipp: Kekeli

Kekeli hat sich bislang kaum mit der Geschichte ihres Vaters beschäftigt. Erst als ihre Cousine Afi aus Togo zu Besuch kommt, beginnt sie, die Vergangenheit ihrer Familie und Fragen der eigenen Identität neu zu betrachten. Jessica Mawuena Lawson entwickelt in ihrem Debütroman „Kekeli“ daraus eine Coming-of-Age-Geschichte über Zugehörigkeit und...

KULTURTIPP

Buchtipp: Rift

Zwei Geschwister, davon eines todkrank, machen einen Roadtrip durch Nordamerika. Die Ideen, die Marina Schwabe in ihrem Romandebüt „Rift“ verwebt, sind also keineswegs neu: abenteuerliche Autoreise, tiefe Geschwisterliebe, drohender Abschied und Todesnähe. Die Literatur, die um diese Motive kreist, füllt mittlerweile Bücherregale. Dank ihrer...

KULTURTIPPMUSEK

Juli 2026: Willis Tipps

Mit Decennium, seinem dritten Album seit 2016, feiert das skandinavische Frauentrio Fru Skagerrak sein zehnjähriges Jubiläum. Neben gelegentlichen Gesangseinlagen und Flötenspiel stehen sowohl Standardgeigen als auch die mit einer tieferen Saite versehene fünfsaitige Geige und die gänzlich tiefer gestimmte Oktavgeige im Zentrum ihres musikalischen Ausdrucks.

KULTURTIPP

Kulturtipp: « Ascenseur pour l’échafaud »

Florence (Jeanne Moreau) et son amant Julien (Maurice Ronet) décident d’assassiner le mari de Florence. Le crime est presque parfait, mais une panne d’ascenseur vient déjouer leur plan. Ascenseur pour l’échafaud, sorti en 1958, est le premier long métrage de Louis Malle. S’il préfigure la Nouvelle Vague, ce polar est avant tout connu pour sa...