Die Künstlerinnen Anne Simon und Nora Koenig zeigen in ihrer Ausstellung „We Can Have It All – Do Fembots Still Have Time for a Burn-Out?“ in der Abtei Neimënster mit dem Finger auf Perfektion, Leistungsdruck und Erwartungshaltungen. Mithilfe künstlicher Intelligenz haben die beiden Bilder generiert, die von der Diskrepanz zwischen Realität und Illusion erzählen. Die Installationen sollen ironische, deformierte Selbstporträts sein und die vermeintliche Unfehlbarkeit von Müttern, die ihre Elternschaft geschönt auf sozialen Netzwerken inszenieren, kritisch aber humorvoll hinterfragen. Simon ist besonders für ihre Theaterarbeiten „in situ“ sowie als Mitbegründerin der Volleksbühn bekannt. Die Schauspielerin Nora Koenig war bereits in zahlreichen Produktionen zu sehen, unter anderem in der Serie „Bad Banks“. Eine vielversprechende Zusammenarbeit zu zeitgemäßen Fragen rund um Selbstdarstellung und Elternschaft – der Besuch der Schau dürfte sich also lohnen!
Februar 2026: Willis Tipps
Apulische Emotionen Das neue Album San Paolo di Galatina von Maria Mazzotta ist das fünfte seit 2015. Die produktive Künstlerin stammt aus Lecce in Apulien und ist eine ganz große Interpretin des süditalienischen Liedes. Nach ihrer 15-jährigen Zugehörigkeit zur berühmten Gruppe „Canzoniere Grecanico Salentino“ entschloss sie sich, eine...

