Als hätte die Forum-Redaktion geahnt, dass der weltbeste Außenminister Jean Asselborn das Nation Branding aus dem Reich der Untoten zurückholen würde! Denn die neue Ausgabe dreht sich ganz um das Luxemburg-Narrativ. Im Dossier werden die verschiedenen Arten, wie das Land zu erzählen, wie die Master-Erzählung entstand, aber auch wie das Land sich selbst über lange Jahre belogen hat, aufgearbeitet. Und das Strandgut Spezial spült noch einmal die besten Politiker*innen-Sprüche der letzten Jahre zu dem Thema an. Hervorheben wollen wir an dieser Stelle Victor Weitzels Essay zu den Shoah Büchern von Guy Koenig und Jemp Schuster, sowie Daniela Liebs Beitrag zum Insel-Narrativ des Großherzogtums Anfang des 20. Jahrhunderts. Besonders gelungen ist auch der Abschluss des Dossiers, in dem Autor und Kritiker Samuel Hamen der Idee des Narrativen genüsslich den Hals umdreht. Auch die üblichen Rubriken sind vor der Sommerpause reich gefüllt, unter anderem mit einem Rückblick von Robert Urbé über „seinen“ letzten Sozialalmanach und einem Mediensplitter ganz am Schluss, der es in sich hat.
Au Liban, les déplacé·es manquent de tout
Il ne se passe presque pas un jour sans que le cessez-le-feu conclu le 16 avril au Liban soit violé, lsraël et le Hezbollah s’accusant mutuellement de le rompre. Pendant ce temps, Tsahal continue d’effacer les localités situées entre la frontière nord de l’État hébreu et le fleuve libanais Litani, une bande d’une dizaine de kilomètres de...

