Immer Stress mit dem Gen-Zeugs … Das dürfte sich dieser Tage Jean-Claude Juncker sagen, der in dieser Angelegenheit nach dem Appell von Greenpeace vor zwei Wochen nun auch Post von der Luxemburger Regierung bekommen hat. Diese unterstreicht, dass sie „mit aller Energie“ für den Erhalt des GMO-Verbots in Luxemburg kämpfen wird. Und bittet die EU-Kommission, die mehrheitliche Meinung der Mitgliedstaaten zu respektieren und drei anstehende Genehmigungen für den Anbau von Genmais nicht zu erteilen. Dabei verweist die Regierung auf eine einstimmig angenommene Chamber-Resolution dieses Inhalts. Eine Resolution, auf die sich auch Greenpeace Luxemburg bezieht. Mit scharfen Worten kritisiert die NGO, dass Juncker beim Amtsantritt mehr Demokratie versprochen habe, seither aber mindestens 30 GMO-Kulturen gegen den Wunsch der Mehrheit der Länder von der Kommission zur Einfuhr zugelassen worden seien. Anbauverbote in einzelnen Staaten oder Regionen sind in den Augen von Greenpeace keine geeignete Maßnahme zur Lösung des Konflikts. Sollte der Kommissionspräsident die drei Maissorten zulassen, so riskiere er, „das bereits angeschlagene Image der EU [als] einer abgehobenen, die Interessen der Bürger ignorierenden Institution weiter zu schädigen“, so die NGO.
WHO erinnert an Notlage im Sudan
In einem Statement vom vergangenen Samstag erinnert der Generaldirektor der Weltgesundheitsorganisation (WHO), Tedros Adhanom Ghebreyesus, an die aktuelle Notlage im Sudan. „Der Sudan steht vor einer der schwersten humanitären und gesundheitlichen Notlagen der Welt. Mehr als 33,7 Millionen Menschen – über die Hälfte der Bevölkerung des Landes...

