
(© Mubi)
Im Massachusetts der 1970er-Jahre begeht der arbeitslose Tischler J.B. Mooney gemeinsam mit einigen Bekannten einen Kunstraub in einem Museum. Gleich danach beginnen die Schwierigkeiten – die Kunstwerke zu verkaufen ist mühsam, und bald ist das FBI Mooney auf der Spur. Er muss fliehen und lässt dabei seine Familie zurück. Kelly Reichardt beschäftigt sich nicht mit der Logistik des Raubs, sondern mit den sozialen Auswirkungen und der extremen Isolation, die Mooney erfährt. Die oft quälend langsamen Bilder unterstreichen dies zusätzlich. Heimlicher Star des Film ist der fantastische Jazz-Soundtrack.

