Dans les salles : Scrapper

S’il y a bien un parfum de cinéma réaliste et engagé à la Ken Loach dans le film, Charlotte Regan propose également quelques moments de fantaisie onirique, illustrations de la psychologie d’une jeune fille qui a certes dû grandir trop vite, mais qui reste avant tout une enfant. Le duo mal assorti que forment Lola Campbell et Harris Dickinson à l’écran est scruté par la metteuse en scène avec tendresse, et joué avec finesse. Résultat : des thèmes très sérieux comme le deuil ou la défaillance du père se trouvent abordés sous un angle léger, et on ressort avec le sourire et de l’énergie à revendre. mehr lesen / lire plus

Im Kino: All of us Strangers

Der neue Streifen des britischen Filmemachers Andrew Haigh enttäuscht leider. Was als interessante Meditation über zwischenmenschliche Verbindungen, Coming out und verpasste Chancen beginnt, entwickelt sich im Laufe des Films immer mehr zu einem kitschigen Heulwettbewerb. Aufgrund seiner übertriebenen Sentimentalität weiß der Film nicht einmal zu berühren, neue Impulse bezüglich der gestreiften Problematiken setzt er ebenfalls keine. Wer bessere Produktionen über Schwulsein und die Schwierigkeit, sich auf andere Menschen einzulassen, sehen will, seien stattdessen Haighs Film „Weekend“ (2011) und seine Serie „Looking“ (2014-2015) angeraten.

Bewertung der woxx: X

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Im Kino: Here

Wieso hier bleiben wenn ich auch ganz woanders sein könnte? So scheint die Prämisse von „Here“, dem neusten Film des belgischen Regisseurs und Drehbuchautors Bas Devos zu lauten. Für den Protagonisten, ein in Belgien lebender rumänischer Bauarbeiter, der kurz vor der Abreise in den Heimaturlaub steht, ist sein reparaturbedürftiges Auto ein Grund dafür. Allerdings ein nebensächlicher gegenüber seinem Bedürfnis, die aus Essensresten in seinem Kühlschrank gekochte Suppe reihum bei Freund*innen und Bekannten vorbeizubringen. „Here“ ist ein Film über zwischenmenschliche Begegnungen, über die Schönheit des Profanen, über die Erfahrungen, die sich ergeben, wenn man bereit ist, sich auf den Moment einzulassen.

Bewertung der woxx: XXX
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Im Kino: The Zone of Interest

Wie macht man einen guten Film über den Holocaust? Mit „The Zone of Interest“ liefert Jonathan Glazer eine eher ungewöhnliche Antwort auf diese Frage.

Von den angrenzenden KZ-Mauern lässt sich Familie Höß nicht die Laune verderben. (© Filmcoopi)

Im Jahr 1940 wurde Rudolf Höß damit beauftragt, im besetzten Polen das Konzentrationslager Auschwitz aufzubauen. Während der Folgejahre verordnete er dort den Tod von rund 1,1 Millionen Jüd*innen und anderen politischen Häftlingen. 1947 wurde er im Rahmen der Nürnberger Prozesse zum Tode verurteilt. Höß gilt heute als einer der Hauptverantwortlichen der in Nazideutschland begangenen Kriegsverbrechen; er steht im Zentrum unzähliger Bücher, Filme und Serien. mehr lesen / lire plus

Im Kino: Poor Things

„Poor Things“ ist eine visuell beeindruckende schwarze Komödie. Die der Buchvorlage zugrunde liegende Kapitalismuskritik bleibt jedoch enttäuschend oberflächlich.

Gesellschaftliche Missstände bringen Bella zur Verzweiflung. (© Searchlight Pictures)

Seit „Poor Things“, der neuste Streifen des griechischen Filmemachers Yorgos Lanthimos auf den Filmfestspielen in Venedig Premiere feierte, wird er mehrheitlich gelobt. Der Film beruht auf dem 1992 erschienen gleichnamigen Roman des schottischen Autors Alasdair Gray. Darin fungiert die Erzählung aus Mary Shelleys „Frankenstein“ lose als Grundlage für eine sowohl feministische als auch sozialistische Kritik an einem neoliberal geprägten Menschenbild. Handlungsort des Romans ist Glasgow, eine Stadt, die, wie der 2019 verstorbene Gray stets bedauerte, trotz ihrer Schönheit nur selten als Schauplatz fiktionaler Erzählungen dient. mehr lesen / lire plus

Im Kino: Priscilla

Für ihr neustes Werk „Priscilla“ nimmt die US-amerikanische Filmemacherin Sofia Coppola die auf den Memoiren „Elvis and me“ Geschehnisse zur Vorlage, um die für ihre Filme charakteristische Ästhetik zur Geltung kommen zu lassen. Von der Handlung der Buchvorlage weicht sie nur minimal ab, die Schauspieler*innen sagen ihren Text mit wenig Emotion. „Priscilla“ hat mehr Ähnlichkeit mit der oberflächlichen Ästhetik mancher Musikvideos – der Film erinnert einmal mehr daran, woher Künstler*innen wie Lana del Rey ihre Inspiration beziehen – als mit einem klassischen Biopic. Wer Coppolas spezifischen Filmstil mag, wird mit „Priscilla“ auf seine*ihre Kosten kommen.

Bewertung der woxx: XX

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Im Kino: May December

In seinem neuen Film „May December“ spielt Todd Haynes mit Perspektiven und Andeutungen. Das Ergebnis ist hochspannend, verstörend und zutiefst traurig.

Elizabeth (r.) sieht in Grace vor allem eine interessante Schauspielrolle. (© Netflix)

Nahaufnahmen von Insekten, dramatische Klaviermusik – schon die ersten Minuten von „May December“ machen deutlich, dass es sich nicht um einen Wohlfühlfilm handelt. Dabei wirkt die Handlung anfangs noch harmonisch. Es ist der 4. Juli in der idyllischen nordamerikanischen Küstenstadt Savannah. Der Himmel ist blau, die Menschen leicht bekleidet, im Hintergrund hört man ein Schlagzeugensemble. Vor einem großen Einfamilienhaus hievt eine Frau (Natalie Portman) Reisekoffer aus einem Auto. mehr lesen / lire plus

Dans les salles : Monster

Le cinéaste Hirokazu Kore-eda retourne aux thématiques des familles « atypiques » avec un drame-mystère très doux qui, entre rumeurs, préjudices et fausses pistes, semble tantôt se résoudre, tantôt camoufler la vérité. Construit en trois actes restituant trois points de vue, le récit estompe avec sérénité la frontière entre coupables et victimes, avant de révéler délicatement – une fois libres des pressions sociétales – la vérité des deux protagonistes. Le prix du meilleur scénario au dernier Festival de Cannes est absolument mérité.

Dans les salles. Tous les horaires sur le site.

L’évaluation du woxx : XXX mehr lesen / lire plus

Dans les salles : Past Lives

Hormis quelques dialogues peu trépidants, le film attire par des performances superbes et une mise en scène reflétant sensiblement les personnages saisis entre le passé et le présent. Le début cinématographique de la dramaturge Celine Song peint ainsi une histoire aussi intime que sobre sur le plaisir des retrouvailles et les nostalgies qui en suivent des vies non vécues.

Tous les horaires sur le site.

L’évaluation du woxx : XX mehr lesen / lire plus

Dans les salles : Wonka

Décors colorés, méchants très méchants, mélodies entraînantes, chorégraphies endiablées, le tout avec un goût de fèves de cacao : pour peu qu’on aime le genre et qu’on soit prêt à faire abstraction du réel pendant deux heures, la comédie musicale de Noël remplit à merveille son contrat et offre bien plus qu’un simple antépisode à « Charlie and the Chocolate Factory ».

L’évaluation du woxx : XXX
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Im Kino: Perfect Days

Seit jeher zeichnen sich die Filme von Wim Wenders durch beeindruckende Langsamkeit und Leichtigkeit aus. Mit „Perfect Days“ zeigt der Filmemacher erneut, dass dennoch keinerlei Langeweile aufkommen muss.

Hirayamas Alltag ist von Ritualen geprägt. (© MASTER MIND Ltd)

Mit „Perfect Days“ kehrt Wim Wenders zu dem zurück, womit seine Karriere in den 1970er-Jahren begann: Dem Filmen von Alltagsszenen auf den Straßen. Wie schon in seinem 1985 erschienenen „Tokyo-Ga“ ist auch diesmal die japanische Metropole wieder Handlungsplatz. Nur ist es diesmal keine Doku, sondern ein fiktionaler Film.

Im Zentrum steht der Alltag des Mittsechzigers Hirayama (Yakusho Kōji). Jeden Morgen wacht er in seinem kleinen Apartment auf, faltet seinen Futon zusammen, gießt seine Pflanzen und macht sich in seinem Kleintransporter auf den Weg zu seinem Arbeitsplatz. mehr lesen / lire plus

Im Kino: Anatomie d’une chute

In Justine Triets Film entwickelt sich die Rekonstruktion eines Sturzes zur Rekonstruktion einer Beziehungs
dynamik. Das Ergebnis ist fesselnd und berührend.

Vor Gericht muss sich Sandra für ihre Qualitäten als Ehefrau verantworten. (Fotos © Les Films Pelléas – Les Films de Pierre)

Sandra (Sandra Hüller) und Marge (Jehnny Beth) sitzen sich in einem Wohnzimmer gegenüber. Erstere ist Schriftstellerin, letztere Studentin. Es ist ein Interview, aber ein durchaus entspanntes: Immer wieder nippt Sandra an ihrem Glas Wein und stellt mindestens genauso viele Fragen wie sie beantwortet.

Plötzlich ertönt in einem der oberen Stockwerke des Hauses laute Musik, eine Instrumentalversion von 50 Cents P.I.M.P. mehr lesen / lire plus