Angesichts der technologischen und gesellschaftlichen Entwicklung rund um sogenannte künstliche Intelligenz startete das Kanner-Jugendtelefon (KJT) vergangenen Dienstag die Kampagne „100 % menschlich“, um auf den Mehrwert menschlicher Beratung gegenüber KI-gestützten Alternativen aufmerksam zu machen. Urteilfreies Zuhören, menschliche Präsenz und Nähe sowie eine echte soziale Verbindung stellt das KJT so in den Mittelpunkt. Laut dem im vergangenen Februar veröffentlichten „Bee Secure Radar“-Bericht, der die Internetgewohnheiten von Kindern und jungen Menschen bis 30 Jahren analysiert, nutzen 66 Prozent der Jugendlichen KI-Chatbots „gelegentlich“ und 21 Prozent tun dies „oft“. Dies meist, um persönliche Ratschläge zu Beziehungen oder zur Gesundheit einzuholen (woxx 1874). Die Mehrheit verbringe jedoch lieber Zeit mit Freund*innen als mit KI-Chatbots, so der Bericht. Dies bestätigten auch die Erfahrungen des KJT. „Bist du eine echte Person? Gut so, denn ich möchte mit jemandem sprechen, der Gefühle hat wie ich“, zitiert die Organisation einen Nutzer ihres Angebots in ihrer Pressemitteilung zur neuen Kampagne. Im Jahr 2025 führte das KJT insgesamt 2.171 Gespräche in Luxemburg. Die 110 Freiwilligen sind im Durchschnitt seit 12 bis 15 Jahren engagiert und speziell für die telefonische Beratung sowie für Online- und Chat-Beratung ausgebildet. Das Angebot richtet sich unter der Nummer 116 111 an Kinder, Jugendliche, junge Erwachsene und unter 8002 4444 an Eltern und Familien. Alle Angebote sind unter www.kjt.lu erreichbar.
Droit du travail dans le monde : de mal en pis
Le droit du travail et les droits syndicaux étaient en recul partout dans le monde en 2025, constate la Confédération syndicale internationale (CSI), dans la treizième édition de son « Indice des droits ». Parmi les indicateurs les plus dégradés, elle pointe une hausse « des violations de la liberté d’expression et de réunion » (dans 50 % des...

