Er wollte mit seinem Vorschlag wohl Punkte bei Europas Jugend sammeln: Martin Weber, Chef der konservativen Fraktion der Europäischen Volkspartei im Europaparlament und Mitglied der deutschen CSU hatte Gratis-Interrail-Tickets für alle 18-Jährigen EU-Bürger gefordert. Mit seiner vergangenen Herbst präsentierten Idee hatte er es denn auch in die Schlagzeilen, und nicht nur in Deutschland, gebracht. Skeptiker fragten sofort: Wer soll das bezahlen? Aus Brüssel kam diese Woche die Antwort: niemand. Stattdessen schlägt die Kommission, die wohl ihrem Ruf als nicht immer ganz praxisnahe Behörde gerecht werden wollte, ein kompliziertes Ersatzprogramm vor. Nicht die geschätzten 2,3 Milliarden Euro, die Webers Vorschlag gekostet hätte, will Brüssel nun investieren, bloß 2,5 Millionen ist der Institution die Gratis-Mobilität von Europas Jugend wert. Wer von einem Zuschuss für sein Zugticket profitieren will, sollte mit seinen Reisevorbereitungen allerdings früh genug beginnen. Es wird nämlich einige Zeit nötig sein, um den EU-Jargon der nun veröffentlichten Antragsmodalitäten zu verstehen. Demnach bekommen bis zu 7.000 von der Kommission Auserwählte einen Zuschuss von bis zu 530 Euro für eine Reise durch Europa. Allerdings muss zuvor die Schulklasse des glücklichen Subventionsgewinners ein Projekt im Rahmen des e-twinning-Programms eingereicht haben. Noch Fragen? http://ec.europa.eu
Santé : Les métiers du soin toujours en tension
Le secteur de la santé et du social peine à recruter au Luxembourg. Selon le premier baromètre du recrutement de MediNation.lu, près de la moitié des 60 structures interrogées font face à de sérieuses difficultés pour trouver du personnel.

